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CFC-NEWS VOM 12.07.2018, 13:15 Uhr

Zusammenarbeit mit Energieversorger "eins" durch Siemon beendet

Der jahrelange Partnerschaft zwischen den städtischen Energieversorger "eins" und dem Chemnitzer FC hat ein plötzliches Ende gefunden. Insolvenzverwalter Klaus Siemon hat eine weitere Unterstützung durch das Unternehmen abgelehnt und die Zusammenarbeit für beendet erklärt. Anfang des Jahres 2016 war mit Herbert Marquardt der kaufmännische Geschäftsführer von "eins" in den CFC-Vorstand aufgerückt, zudem unterstützte das Unternehmen den Club mit einer Finanzspritze. Laut der Freien Presse liegt der Grund für die Trennung nach Aussage von Siemon in nicht erfüllbaren Forderungen seitens des Energieversorgers.

Im Wochenendspiegel wurde dazu folgendes Statement der "eins" veröffentlicht:

"Wir haben den CFC seit vielen Jahrzehnten partnerschaftlich unterstützt. Auch in den letzten zwei schwierigen Jahren standen wir dem CFC bei. Jetzt haben wir dem CFC eine weitere Unterstützung angeboten. Diese Unterstützung sah ein langfristiges Engagement mit einem sechsstelligen Betrag pro Jahr vor. Der Insolvenzverwalter des CFC hat unser Angebot vollumfänglich abgelehnt und uns mitgeteilt, dass die bestehende Kooperationsvereinbarung gekündigt werden soll und keine weitere Zusammenarbeit zwischen dem CFC und eins gewünscht ist."

In einem zweiten Artikel kommt auch Klaus Siemon im Wochenendspiegel zu Wort:

"Richtig ist, dass eine weitere Zusammenarbeit mit der Eins nicht als unerwünscht abgelehnt wurde. Ebenso richtig ist, dass nach dem Vertragsangebot der Eins der Insolvenzverwalter sich verpflichten sollte, einen Betrag von 1,5 Mio. Euro an die Eins zurückzuzahlen. Die Rückzahlung dieses Betrages von 1,5 Mio. Euro durch den Insolvenzverwalter und die Eingehung einer entsprechenden Verpflichtung wäre in hohem Maße amtspflichtwidrig gewesen. Sie wäre rechtlich auch nicht wirksam gewesen. Der Betrag von 1,5 Mio. Euro ist eine Insolvenzforderung und demgemäß zu behandeln. Eine Bevorzugung einzelner Gläubiger ist unzulässig."
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