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CFC-NEWS VOM 28.11.2019, 09:24 Uhr

Aufsichtsrat-Kandidaten stellen sich im Brauclub vor

Am Mittwochabend, 10 Tage vor der Mitgliederversammlung am 7. Dezember, fand im Brauclub die 3. Infoveranstaltung statt. Diesmal standen allerdings nicht die Gesellschafter sondern die Kandidaten für den Aufsichtsrat im Mittelpunkt.
Von den acht Kandidaten, die auf der am Montag vom Ehrenrat veröffentlichten Liste stehen, waren acht anwesend. Stephan Ballack und Jörg Illing fehlten aus beruflichen Gründen, Tino Kermer weilt derzeit noch im Urlaub.

Vor ca. 60 Anwesenden stellten sich die Kandidaten der Reihe nach vor. Den Anfang machte Uwe Hildebrand, Gesellschafter und aktuell Geschäftsführer der Chemnitzer FC Fussball GmbH. Der gebürtige Olbernhauer kann den Geschäftsführer-Posten, den er aktuell ehrenamtlich begleitet, nicht dauerhaft ausführen und möchte daher in den Aufsichtsrat wechseln. Somit würde dann ein neuer Geschäftsführer für die GmbH gesucht werden. Hildebrand betonte, dass es dann das 4-Augen-Prinzip zwischen dem sportlich und dem finanziell Verantwortlichen geben wird, um Zustände wie zu Sobotziks Zeiten, der beide Positionen auf sich vereinte, zukünftig zu vermeiden. Aus dem Publikum kam die Frage, ob er auf für eine Einzelwahl zur Verfügung stünde, was dieser bejahte. Diese Frage wurde anschliessend an jeden Kandidaten gestellt und bejaht. Des Weiteren kam die Frage nach einer eventuellen Besetzung des Vorstands, die Hildebrand jedoch mit Verweis auf die notwendige Diskussion im Gremium und die 14-Tagesfrist zur Bestellung des Vorstands beantwortete.

Mario KemptNach Hildebrand stellte sich Grit Hoffmann vor. Die 52jährige gebürtige Karl-Marx-Städterin vom Hauptsponsor Niles Simmons bringt gute Kontakte in die Wirtschaft in das Gremium.

Danach war Mario Kempt, für die Meisten bis dato ein unbeschriebenes Blatt, an der Reihe. Der 56jährige Kriminalhauptkommissar überzeugte durch ein geradliniges und authentisches Auftreten. Er sei ein einfaches Mitglied und möchte in erster Linie den Vorstand kontrollieren, so wie es die Aufgabe eines Aufsichtsrats sei. Durch seinen Beruf hätte er auch gelernt, Widersprüche aufzudecken und nachzuverfolgen. Kempt, der in den Heimspielen in der 6c steht, hatte sich noch in der Zeit des ersten Notvorstandes und nach einem Presse-Artikel beim Notvorstand und Ehrenrat gemeldet und seine Mitarbeit angeboten. Vereinserfahrung bringt er durch eine langjährige Tätigkeit als Schatzmeister in einem Verein mit. Wichtig wäre Kempt auch das man jetzt endlich wieder miteinander arbeitet.

Der nächste war Norman Löster. Der 33jährige war schon bei bei der letzten Mitgliederversammlung angetreten und hatte die meisten Stimmen erhalten. Löster, der als Wirtschaftsjurist arbeitet, ist Vertreter des Fördervereins und wurde auch vom Fanszene e.V. empfohlen. Ihm geht es in erster Linie darum, die Leute mitzunehmen. Zudem betonte er, wie wichtig es ist, nach dem 7.12. ein handlungsfähiges Gremium zu haben.

Grit HoffmannNach Löster war Knut Müller an der Reihe. Der Gesellschafter war auf der letzten MV in der Einzelwahl ebenfalls mehrheitlich gewählt worden. Der 47jährige will insbesondere die Kommunikation verbessern. "Verein kommt von vereinen" so Knut Müller. Für ihn ist wichtig, dass der Verein wieder einen vernünftigen wirtschaftlichen und strukturellen Rahmen bekommt.

Als Abschluss der Vorstellungsrunde meldete sich Eberhard Langer, Mitglied des Ehrenrates zu Wort. Er berichtete davon, wie er Jörg Illing von der Kandidatur für den Aufsichtsrat überzeugt hätte und rief die Mitglieder zur Unterstützung der Liste auf. Zudem hätten die Kandidaten, insbesondere auch von der GmbH, sein vollstes Vertrauen.

Danach gingen die Kandidaten wie auch schon in den letzten Runden zu Einzelgesprächen an die Tische.

Von den nun 8 Kandidaten muss nun noch einer gestrichen werden. Man darf gespannt sein, wie sich der Ehrenrat hier entscheidet. Eine Möglichkeit ist lt. Ehrenrats-Chef Jürgen Rotter auch, dass noch andere Kandidaten ins Spiel kommen, so hätte man einen Pool von 11 Personen, die in die engere Auswahl kommen. Es ist aber auch denkbar, dass Personen die am Ende nicht auf der Liste stehen, trotzdem in den Aufsichtsrat als nicht stimmberechtigtes Mitglied kooptiert werden. Arbeit gäbe es schliesslich genügend.