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CFC-NEWS VOM 13.03.2019, 08:45 Uhr

CFC bittet um Hinweise / Georgi kontert Aufforderung

Der Chemnitzer FC hat auf seiner offiziellen Homepage zur Suche nach Zeugen für die samstäglichen Begleiterscheinungen in der Fankurve beim Heimspiel gegen Altglienicke aufgerufen:

Chemnitzer FC bittet Fans um Hinweise

Im Zuge der Ermittlungen zu den Ereignissen am Samstag, den 09.03.2019 bittet der Chemnitzer FC seine Fans um Mithilfe.

„Wir sind nicht bereit vor den braunen Ideologien zurückzuweichen und uns den Fußball in Chemnitz wegnehmen zu lassen“, erklärte Klaus Siemon, Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC e.V. am Montag dem WDR.

Daher sind alle Himmelblauen aufgefordert ihre Erkenntnisse über die Abläufe in der Fankurve den zuständigen Behörden umgehend zur Verfügung zu stellen.

Der Aufruf nach Zeugen beinhaltet auch eine konkrete Aufforderung an den noch im Amt befindlichen Vorstandsvorsitzenden des CFC e.V., Andreas Georgi, der 2018 von Insolvenzverwalter Klaus Siemon mit einem Hausverbot belegt worden war:

Des Weiteren fordern wir den Vorstandsvorsitzenden des Chemnitzer e.V., gleichzeitig Vorstand des Fanszene e.V und Mitglied des Fanclubs „Blue Seven Syndrom“, Andreas Georgi, dazu auf, seine Informationen zum Ablauf in der Fankurve ebenfalls mitzuteilen.

Da sich Rechtsanwalt Andreas Georgi zur Zeit im Urlaub befindet, gab er gegenüber dem MDR folgende Erklärung auf die an ihn gestellte Aufforderung ab, etwaige Informationen zum Ablauf am Samstag zu besitzen:

"Ich befinde mich seit dem 28.2.2019 im Urlaub in Asien. Ich habe von den Ereignissen bei dem Heimspiel des CFC am 9.3.2019 erst im Nachgang aus den Medien erfahren. Verantwortlich für die Durchführung des Spieltages war nicht der Verein, sondern die Fußball GmbH. Natürlich bedarf das Geschehen selbst einer sachlichen Aufklärung. Die sofortige Kündigung zum Teil langjähriger Mitarbeiter und Unterstützerinnen stellt sich jedoch ebenso wie die nunmehrige Benennung meiner Person als durchsichtiger und untauglicher Versuch dar, von den eigenen gravierenden Versäumnissen abzulenken. Um weiteren Schaden von dem Verein abzuwenden und dessen Existenz nicht noch weiter zu gefährden, kann ich nur auffordern, von diesem Konfrontationskurs Abstand zu nehmen, endlich zu beginnen, das eigene Vorgehen kritisch zu hinterfragen und vernünftige Konsequenzen daraus zu ziehen."

Am späten Abend informierte der Chemnitzer FC noch daüber, dass nun auch der Mitglieder-Beauftragte Dr. Frederick Ranck sein Amt aufgegeben hat. Er wurde gestern in einem Artikel bei TAG24 mit Trauerbekundungen für den verstorbenen Thomas Haller in Verbindung gebracht.