Fiwi 2.0 stockt weiter: Zweiter Bieter legt Einspruch ein! | Stadion-News vom 02.07.2013, 08:56 Uhr | CFC-Fanpage.de
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STADION-NEWS VOM 02.07.2013, 08:56 Uhr

Fiwi 2.0 stockt weiter: Zweiter Bieter legt Einspruch ein!

Gut, beschreiben wir es sportlich: Nach dem Tackling der Köster-Gruppe setzt nun auch der zweite unterlegene Anbieter, die Max Bögl GmbH & Co. KG, zum Abgrätschen des Bauvorhabens Fischerwiese 2.0 an. Der Baukonzern aus Bayern will sich ebenso wie die Niedersachsen nicht mit der Entscheidung der Stadt Chemnitz zufrieden geben, dass die Bietergemeinschaft BAM vor zehn Tagen den Zuschlag für den Komplettumbau des Stadions an der Gellertstraße erhalten hat.

BAM-Entwurf: Frontseite der TribüneWie die Freie Presse in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, hat die Max Bögl GmbH & Co. KG einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Freistaats Sachsen in Leipzig eingereicht. Damit geht der Konkurrent aus Bayern formell gleich einen Schritt weiter als die Köster-Gruppe, die nur einen Einspruch bei der Vergabestelle der Stadt Chemnitz eingereicht hatte. Die Kammer in Leipzig gehört zur Landesdirektion Sachsen und kümmert sich um die Nachprüfung von Vergaben öffentlicher Auftraggeber. Schlecht ist, dass selbst die Entscheidung der Vergabekammer wieder angefochten werden kann. Als nächster Schritt winkt dann eine Beschwerde beim Oberlandesgericht in Dresden, was den Baustart der Fiwi 2.0 erheblich verzögern könnte.

Interessant erscheint allerdings ein Zitat von der Homepage des Bauunternehmens Max Bögl zur Bautätigkeit bei der Errichtung der BayArena, in dem zu lesen ist: "Gesamtverantwortlich für die Umsetzung des 70-Millionen-Euro-Projektes [..] war die Firmengruppe Max Bögl in Arbeitsgemeinschaft mit Köster AG." Wie man nun weiß, sind genau diese beiden Firmen die unterlegenen Bieter beim Chemnitzer Stadion-Projekt gegenüber der BAM aus Düsseldorf und Stuttgart. Welch ein Zufall, dass jetzt beide (Köster und Bögl) Einspruch erheben. Aber es gibt auch eine tröstende Botschaft: Da es nur drei Bieter gegeben hat, kann nun wenigstens kein weiterer Einspruch hinzukommen.
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