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Tagebuch aus dem CFC-Trainingslager in Belek 2016
von Ronny Licht (04.01.2016)


Ronny Licht alias L.I.C.H.T.-Gestalt begleitet das Trainingslager des CFC in diesem Jahr als Sportreporter für die Chemnitzer Morgenpost/Mopo24. Für uns lässt er in einem kleinen Tagebuch jeden Abend ein paar Eindrücke des Tages da.

Tag 8 und 9 - 11. und 12. Januar 2016

Himmelblaue Grüße aus Chemnitz!

Na? Schön nervös geworden, weil gestern nix passierte hier? Ganz ehrlich? Ich war einfach mal faul ;-) Füße hoch nach neun Tagen Arbeits-, äh Trainingslager, auch mal schön. Sogar die Foto-Kollegin klappte nach Bearbeitung und Archivierung aller tagesaktuellen Bilder ihren Laptop schon kurz nach 23 Uhr zu - und nicht wie sonst gegen eins...

Was passierte am letzten Tag? Eigentlich nicht viel. Vormittagstraining unter Sonnenschein, die Mittagspause diesmal ungewöhnlich lang. Keine Gespräche, keine Fototermine, Modus "Morgen gehts heim". Nachmittags nieselte es dann ein bisschen, trainiert wurde auch ziemlich hart. 90 Minuten ging es bis in die Dunkelheit hinein zu Faden, sehr abwechslungsreich gestaltet. Mal Stabilitäts-Übungen, dann wieder ein Handballspiel, bei dem die Tore nur per Kopf erzielt werden durften, Torschusstraining mit sofortiger Strafe für Verschießen oder Tor schlucken (jeweils zehn Liegestütze für den Verlierer), dann wieder taktische Übungen mit Sek als Erklär-Bär - alles in allem ein rundes Programm.

Am Rande sickerte dann auch noch durch, dass aus Berlin der neue Torhüter Marius Gersbeck kommt. 20 Jahre, bisher bei den Bubis, ein Bundesligaspiel. Warum Berliner Medien ihn als definitive Nummer eins verkündeten, wusste hier niemand. Das löste eher Kopfschütteln aus. Stammplätze muss man sicher immer noch erarbeiten beim CFC. Und nicht erlabern.

Abends dann noch ne kleine Runde zwischen Trainern, einigen Spielern (u.a. Stenzel, Frahn, Dem) und den mitgereisten Anhängern. Ein gutes Stündchen mit offenen Worten, gabs schon liebloser hier unten in den letzten Jahren. Vorm Abendessen bekam dann mein kleines Lieblings-Salafisten-Knuffel Serkan sein Geschenk: Weil er sich seit zehn Jahren hier unten für den Club seinen A... aufreißt, wie es mancher Spieler in dieser Zeit nicht hinbekommen hat, überreichte ihm Bitti ein Trikot mit der Nummer 10 und dem Aufdruck "Serkan Ceri". 2006 hatte er damals als kleiner Stift der Agentur "tsstur" die Truppe erstmals in der Türkei betreut - mittlerweile ist er General Manager, hat 150 Mannschafte pro Winter unter sich und ist trotzdem noch der gleiche CFC-Freund wie damals. Deswegen ist der CFC auch der einzigste Verein, wo er Mitglied ist.

Der Abend klang dann ruhig aus. Kurzer Schnack noch mit dem Cheftrainer zum neuen Torhüter, er trainierte ihn ja bereits in der A-Jugend. Die gedruckten Zeilen dazu findet Ihr - na klar, in den Produkten meines Arbeitgebers ^^ Erstaunlich wenig Präsenz der Fanszene an der Bar, dafür durften die Jungs mal bei nem Bierchen die Woche ausklingen lassen. Verdient. Vormittags dann die Abreise bei Regen und fünf Grad Kälte. "Die Airline Sunexpress" als Massen-Mensch-Haltung in der Transport-Industrie, aber gegen Mittag waren wir dann ganz entspannt in Leipzig.

Vielleicht hats Euch bisschen Spaß gemacht, hier mal reinzuschauen in den letzten Tagen. Für mich war es selbstverständlich, die Fanpage mit paar Eindrücken zu unterstützen.

Ende. Aus. Danke.

Ronny

Die CFC-Fanpage bedankt sich an dieser Stelle bei Ronny für das äußerst erfrischende und zum Schmunzeln anregende Trainingslager-Tagebuch und auch bei Lenny für die ausführlichen Spielberichte zu den Testkicks. Danke, Jungs und willkommen zurück!

Bilder folgen...

Tag 7 - 10. Januar 2016

Himmelblaue Grüße aus Belek.

Wann merkt man, dass man schon ziemlich lange an einem Ort mit All Inklusive ist? Wenn der kalte Gang beim Mittagsmenü bereits die zweite Runde ist. Und nicht wie die Tage vorher frühestens die dritte. Genau das war heute der Fall. Das soll kein Meckern sein, unsere Smutjes und Hensslers machen hier unten weiterhin einen tollen Job - aber mal wieder paar vernünftige Bratnudeln wären jetzt auch ganz toll ;-) Merkmal zwei: Mein lieber Kollege Karsten von "Radio Chemnitz" freute sich immer über paar Kurz-Infos von den Spielen. Wurde natürlich auch heute dienstbeflissen angefragt, obs benötigt wird. Öhm, hm, keine Sendung. Häh? Achja, ist ja Sonntag. Zeit und Raum verschwimmen hier Tag für Tag... Nach ein paar Wochen vergisst man in dem Umfeld hier ("Fusball-Disneyland mit Vollverpflegung") vermutlich sogar den aktuellen Monat.

Was war los heute? Wetter - check. Wie gebucht und gemalt. Training am Vormittag eher locker, stand ja noch ein Spielchen an. Fink blieb zuhause - das Ding mit der Grippe zieht sich wie ein Treppenwitz durch unseren kleinen Ausflug hier unten.

Aber jammern nutzt nix, also ging es mit 15 Feldspielern und zwei Torhütern (Tittel hatte was an der Schulter) wieder in unsere wunderschöne Anlage "World of Wonders". Wunderbarer Weise funktionierte auch das W-Lan, Kaffee gabs dann auch nach nr halben Stunde... Und - Premiere: Am Spielfeldrand leuchtete eine funktionierende Anzeigetafel. Während die gegen Darmstadt noch blass blieb, funkelten die roten Birnen heute in voller Pracht. Die erste elektronische Anzeigetafel, mit Vereinsnamen eingeblendet, seit wir hier seit 2006 in diversen Trainingslagern gewesen sind.

Zum Spiel: Drei Testspieler mit aufm Platz, Koch, Uzoma und Kotzke. Stamm-Torhüter Kunz im Kasten, den Sturm bildeten diesmal Frahn und Löning. Ging flott los, Pressing war nicht nur eine Vorstellung, sondern Realität. Hinten stand die Abwehr trotz der kurzen Eingewöhnungszeit recht sicher - die Schweizer vom FC Wil 1990 bekamen erst in der 52. Minuten einen vernünftigen Schuss aufs Tor hin. Das will schon was heißen.

Mir persönlich hat Uzoma gut gefallen. Engagiert war er auch schon gegen die Holländer, aber diesmal merkte man schon, dass er zwei Tage mit der Mannschaft arbeiten konnte. Gelegentlich blitzte auch seine Technik durch, beim Zweikampf macht der Junge sowieso keine Feinde. Kotzke mit ruhiger Übersicht, Koch so unfauffällig, dass man es schon wieder souverän nennen könnte. Durften auch alle drei recht lange ran, so schnell sieht man sie ja erstmal nicht wieder unter scharfen Bedingungen. Mal schaun, wer von denen bleibt bzw. bleiben darf...

In Minute 29 plus vier Sekunden trudelte dann der erste von Daniel Frahn federführend beförderte Ball ins gegnerische Tor. Zwar "nur" als Elfer, eher riskant gelupft, als hart geschossen - aber es war eben das erste Tor von "DF11". Na da - bitte mehr davon. Mannschaftsdienlich spielte er auch, hätte vorm 3:0 von Türpitz eigentlich selber schießen können, ließ aber clever durch. Auf jeden Fall macht er sich bemerkbar.

Schiedsrichter müssen wir auch thematisieren. Ihr erinnert Euch ans Holland-Spiel? Heute kam raus, dass gegen die Schiris vom Spiel Wiesbaden-Gladbach ermittelt wird. Endstand: 3:1. Angeblich waren in Asien massive Summen darauf gesetzt worden, dass dort paar Tore fallen, am besten mehr als drei... Dafür sorgten zwei Witz-Elfmeter. Man will ja nichts unterstellen - aber da klingelten bei uns alls verfügbaren Sirenen in Erinnerung an unsere drei Lachfiguren vom Freitag...

Heute waren sie top vorbereitet. Hatten sogar Kugelschreiber dabei! Und nutzten sie auch! Wahnsinn. Gegen Kunz wurde sogar ein Verstoß gegen die 6-Sekunden-Torhüter-Regel gepfiffen - das waren richtige Streber! Gut, Abseits funktioniert hier weiterhin im Zweifelsfall auf Zuruf. Und mit Karten für Fouls haben sie es auch nicht so. Benamar musste zwei Mal raus, Cincotta einmal, auch Steinmann bekam ordentlich was weg - die einzigste Gelbe gabs aber für Meckern ^^ Aber die Rückennummer wurde notiert. Feiner Junge.

Egal. Abpfiff. Sek quatschte kurz noch mit Torwart-Trainer Georg Koch (Düsseldorf, Lautern, Cottbus), der bei den Schweizern angeheuert hatte. Der Fussballzirkus ist irgendwo doch ne große Familie, Beutel traf am Spielfeldrand Uwe Rapolder und den Erfurter Ex-Coach Stefan Emmerling, HFC-Manager Kühne schaute auch mal vorbei... Ähnliches bei den Medien - der MDR-Kollege, der uns auf seiner "Ost-Tour" besuchte, stand mal vor vier Jahren hinter einer Kamera, vor der ich mal rumgesessen hatte...

Na gut, Abfahrt ins Hotel. Wo ist Halit? Der gute Mann hatte meine zwei Kolleginnen und mich hingefahren - nur das Ding mit der Rückfahrt war wohl nicht so seins. Nette Geste - ein Wink zum Mannschaftsbus, "steigt hinten ein"- und ab gings durch die Pampa zurück ins unseren Prachtbau "Riu Kaya". Mille gracie nochmal dafür.

Abends gabs dann doch wieder zwei Gänge warm ;-) Einen Tag haben wir noch vor uns. Zwei Mal Training, Dienstag früh gehts dann zu den Winterspielen nach Hause zurück. Zumindest ist das Wetter ja so angekündigt.

Ich für meinen Teil habe mir die Sonne hier unten samt Wärme als Klingelton gespeichert und werde mich ständig selbst anrufen. Vielleicht hilfts ja... ;-)

*Werbung on* Schaut morgen mal beim Arbeitgeber rein. Heine/Beutel zur Elefantenrunde im Gespräch, ich fand es ganz aufschlussreich... *Werbung off*

Sport frei.

Ronny

Bilder von Tag 7

Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag Trainingslager in Belek, 7. Tag


Tag 6 - 9. Januar 2016

Himmelblaue Grüße aus Belek.

So langsam neigt sich unser kleiner Familienausflug dem Ende zu.

Heute morgen krachte die Sonne ins Zimmer, als würde sie sich als Neuzugang bewerben wollen. Da fällt das Aufstehen umso leichter. Also ab auf den Trainingsplatz. Hier wurde erstmal rumgealbert: Als Aufwärmung gabs Völkerball. Absch(l)usstraining mal anders - die Jungs hatten jede Menge Spaß. Torhüter Kunz trällerte noch lautstark 90er-Jahre-Eurodance-Hits... Im Tor ist er besser ;-)

Kurz die Fakten. Fink blieb im Zimmer - bisschen Fieber, also Bettruhe. Dafür konnte Endres viele Übungen mitmachen, auch Tom Scheffel zog das ganze Programm durch. Waren zwar keine Zweikämpfe dabei, aber es geht aufwärts. Kaffenberger ist heimgeflogen. Ab morgen beginnt die Reha, er wird nochmal genau untersucht - bis jetzt scheint es ein Muskelfaserriss zu sein, der vier Wochen Pause bedeuten würde.

Vorm Mittagessen hab ich dann Uli Skrowny getroffen. Hatte ja gestern schon erzählt, dass ich mich drauf freue - der sympathische Sack hatte einige olle Kamellen auf Lager. Wie sie in den 80ern auf einer Schotterstraße nach Antalya gefahren sind und so weiter. Oder Jörg Berger als Schalke-Trainer einfach mal den Bau eines neuen Hotels blockieren ließ, damit er in Ruhe schlafen kann....

Nun gut. Danke Uli, hatte Trainer, halle Sportchef. Doppel-Interview, 45 Minuten Klartext. Sehr aufschlussreich, ungeschönt, offenherzig. (Werbung on) Das könnt Ihr dann Montag im analogen Produkt meines Arbeitgebers lesen (Werbung off). Danach noch ein Plausch mit Endres für eine spätere Ausgabe - sehr freies, erfrischendes Arbeiten hier. Da haben wir dem Schacht und vor allem Dynamo eine Menge voraus.

Danach noch die obligatorischen Fotos. Auch die Mannschaft tauchte auf - einmal Knips als Profitruppe, einmal Knips mit den Fans zusammen. Schöne Erinnerung am Pool. Danach hatten alle frei. Und wisst Ihr was? Es ist jetzt 17.30 Uhr Ortszeit, ich klappe den Schreibkasten zu und verkrümel mich zu den Erfrischungs-Getränken.

Wir lesen uns morgen - nach dem Testspiel gegen FC Wil 1990 aus der Schweiz. Mal schaun, ob das erste Tor von DF11 zu notieren sein wird...

Sport frei.

Ronny

Bilder von Tag 6

Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag Trainingslager in Belek, 6. Tag


Tag 5 - 8. Januar 2016

Himmelblaue Grüße aus Belek.

Es gibt Fussballspiele, die vergisst man sein Leben lang nicht. Dazu aber später mehr.

Gestern Abend trudelte noch ein Neuer ein: Eke Ozuma, 26 Jahre alt, wohnhaft in Budapest, zuletzt bei Subotica in Serbien aktiv. Optimistisch und tatenfroh schwebte er im Hotel ein, begrüßte Bitti als Herrn Beutel und posierte für die ersten Fotos. Die Heimat will ja informiert sein…
Morgens stromerte dann auch Sportdirektor Stephan Beutel durch die Gänge. Sah ganz frisch aus, die Grippe scheint Geschichte zu sein. Auf jeden Fall hatte er ne ordentliche Portion Sonne mitgebracht – hier stieg das Thermometer auf locker 25 Grad in der prallen Sonne. Blauer Himmel, Palmen, ein entspannter Trainer im MDR-Interview, daneben die Fans beim verdienten Mittags-Kaltgetränk – das sind die Momente, wo man weiß, dass man mal wieder alles richtig gemacht hat. Ich zum sechsten Mal mittlerweile hier unten…

Na gut. 13.30 Uhr, Abmarsch zum Spiel gegen die holländische Truppe von BV de Graafschap. Die haben fünf Tore und acht Punkte (oder umgedreht) – auf jeden Fall sind sie Letzter in der Ehrendivision. Mh… Brauchen wir überhaupt Tore? Die schießen keine? Wir schießen keine?
Auf dem Platz erstmal erstaunte Blicke: Die Seitenlinie war als Schlangenlinie gekreidet. Böse Zungen behaupteten, einige unserer trinkfreudigen Passiv-Sportler hätten in der Nacht den Platz bereits vorbereitet… Die Oberkrone war aber, dass einer der dortigen Rasenhüter diese wirre Linie haargenau so ein zweites Mal kreidete – wir haben gefeiert… Hinter die Kulissen sollte man eh nicht schauen – hier wird noch mit dem Ofen in der Mitte des Raumes geheizt. Aber der W-Lan-Account „Kayakedemie“ – der funktioniert natürlich ^^

Anpfiff. Nach drei Minuten latscht ein Holländer auf die Hand von Stenzel. Die wird von Minute zu Minute dicker. Bitter. Minute 14 und ich bin vom Glauben abgefallen: Kleinheider will abwerfen. Ein Holländer blockt den Abwurf klassisch wie beim Volleyball am Netz – beide Arme hoch. Der Ball plumpst nach unten, jeder wartet auf den Pfiff und ein Dudu des einheimischen Pfeifenmannes. Passiert aber nix – also schiebt unser Käsefreund die Kugel auf seinen Kumpel, der den Ball gemütlich ins Tor haut… Schiri pfeift – Tor! Und zeigt zur Mittellinie!
Hui, da kochte die Volksseele. Wilde Diskussionen auf dem Platz, die Schiris standen kurz davor, vom Platz gejagt zu werden. Natürlich verstanden die kein Wort Englisch oder Deutsch, ein paar bedröppelt schauende Einheimische versuchten dann entschuldigend zu dolmetschen. Die haben sich für die drei Vertreter aus der Blindenanstalt fremdgeschämt.

Minute 38: Eckball, nichts draus gemacht. Frahn schreit mal kurz – Elfmeter… Breites Grinsen, natürlich war da gar nichts gewesen. Fink gleicht aus – 1:1.

Die Holländer verwechselten den Kick irgendwie mit einer Holzhacker-Challenge – was dort getreten, drübergehalten und gefoult wurde, ging auf keine Kuhhaut. Irgendwann wehrten sich unsere Jungs, vor allem Frahn und Cincotta zeigten, dass sie auch diese nötige Portion Arschloch in sich tragen, die man dann braucht.

Nach der Halbzeit gabs dann auch mal Gelb für den 5er der Blumenkinder. Fink erhöhte inzwischen auf 2:1 per Freistoß. Wenig später bekam der 5er der Holländer erneut Gelb. Und durfte weiterspielen – fassungslose Blicke bei unseren Jungs, auf der Bank wurde nur noch abgewunken. Ein Wahnsinn, dieser Schiedsrichter. Er hatte noch nichtmal nen Stift, um sich Rückennummern zu notieren! Kurz darauf ging Fink raus. Plötzlich Aufregung: Kaffenberger, der eh schon einen miesen Tritt gegen die Hüfte bekommen hatte, fiel nochmal unglücklich drauf. Schmerzverzerrt lag er neben dem Spielfeld. War bloß keiner mehr da, den man einwechseln konnte – als trabte Onkel Anton nochmal aufs Spielfeld. Störte auch niemanden – erst recht nicht den Schiedsrichter. Der war vermutlich froh, dass er noch lebte… Eine Minute später bretterte Fink den Ball zum 3:1 in die Maschen. Genug gesehen? Ach was. Fink wird humorlos umgemäht, klarer war selten ein Foul. Weil unsere Jungs aber aufhören, weiterzuspielen, nagelt ein Holländer den Ball einfach mal ins Tor. 3:2. Zwei Minuten später frisst der eigentlich souveräne, lautstarke und sichere Kleinheider eine Fernschuss aus 25 Metern – 3:3. Wenigstens trifft Ronny König zum 4:3 – tut ihm auch mal gut…

Na gut, kurzes Video-Gespräch mit Heine für den Arbeitgeber zuhause gemacht, paar Sätze für s gedruckte Produkt und ab ins Hotel. Kaffe und Chico vorm übrigens schwer angetan über ihre „Frankfurter Zimmer“-Geschichte – gern geschehen. Im Hotel dann die bittere Nachricht: Kaffenberger mit Muskelfaserriss für vier Wochen weg. Wenigstens ists bei Stenzel nichts Großes.

Gerade eben kam die Vorhut vom Halleschen FC. Aber die Pflicht des Tagebuchs riss mich aus dem gemütlichen Schnack über alles hier unten, unsere tolle 3. Liga und so weiter… Sonntag kommt dann deren Mannschaft ins unsere bescheidene Hütte.

Na gut – auf mich warten ein weiteres Pils und ein „San Francisco“-Cocktail. Der MDR-Kollege kotzt über das instabile W-Lan, meine Kollegin entdeckt die Faszination von Efes und einige unserer jungen Spieler knüpfen internationale Kontakte in die weibliche Tennis-Nachwuchs-Szene. Heute dürfen sie ´ne Stunde länger raus – ist ja Wochenende. Und wer in so einem Spiel dieses respektable Ergebnis hinlegt, vor allem mit soviel Moral, der darf auch mal im Dunklen nach Hause kommen.

Morgen ist Mannschaftsfoto angesagt, dann treff ich Uli Skrowny. Der ist hier seit 30 Jahren der Papa der Trainingslager, hat schon 600 davon organisiert und will mal bisschen ausm Nähkästchen plaudern. Freu ich mich drauf. Und nachmittags ist angeblich frei – tuschelt man so… Wäre auch mal schick ;-)

Feierabend.

Sport frei.

Ronny

Bilder von Tag 5

Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag Trainingslager in Belek, 5. Tag


Tag 4 - 7. Januar 2016

Himmelblaue Grüße aus Belek.

Eigentlich gehört der Trottel des Tages heute mir: Text für Euch geschrieben, Fotos rausgesucht. Fotos gesendet – Text gelöscht…. *grummel*
Aber da kam dann doch noch der Platz eins ins Haus. Ein Mitglied der himmelblauen Reisegruppe suchte leicht betüdelt den Sportplatz unseres Nachbarhotels „Regnum“. Testspiel des SV Werder Bremen am frühen Abend. Der Platz liegt auch direkt auf der Anlage, etwa 150 Meter Fußweg von unserem Hotel entfernt. Wenn überhaupt. Herr S. schaffte es tatsächlich, sich zu verlaufen ;-) Andere würden ein Taxi anhalten – der junge Mann stoppte ´nen türkischen Streifenwagen. Die Beamten waren vermutlich über soviel Hilflosigkeit entsetzt, dass sie den Kerl einfach mal als Taxi zum Spiel fuhren. Es wurde selten so viel gelacht – Platz 1 in der Trottel-Skala ^^

Trainingslager in Belek, 4. Tag Was war heute los? Regen, Blitz und Donner. Die Fitness-Einheit heute morgen wurde von einer apokalyptischen Stimmung umrahmt. Aber wozu hat man eine 5-Sterne-Kiste? Einheit zwei wurde auf den Hotelflur verlegt – Kraftübungen im Gang statt Torschusstraining im nassen Inferno. Nicht optimal – aber eben nicht zu beeinflussen.

Zwischendurch hab ich mal „Kaffe“ und „Chico“ besucht. Die Party-Boys bewohnen das „Frankfurter Zimmer“. Was sie dort treiben, was sie vorhaben, was „gudsche“ bedeutet – ich verweise da mal ganz unauffällig auf die Produkte meines Arbeitgebers. Analog und digital, wie Ihr wollt ;-)

Nicht alles ist eitel Sonnenschein - das Krankenlager wird einfach nicht leer. Dartsch, Löning und Dem fiebern in ihren Betten wortwörtlich dem Ende ihrer Grippe entgegen. Abends kam nochmal bisschen Bewegung rein: Mit Eke Uzoma, einem 26jährigen Mittelfeldspieler für die linke Seite, kam ein weiterer Kandidat aus der Beutelschen Verlosung angereist. Der junge Mann hat schon vier Mal Bundesliga mit Freiburg gespielt, kickte in Liga 2 immerhin 69 Mal.

Stephan Beutel kommt heute Abend noch an, gegen Mitternacht. Bis dahin werden wir sicherlich ein bis drei Bierchen Vorsprung haben. Womit? Mit Recht. Und weil wir es können. Und weil es im Preis mit drin ist. Und weil „Efes“ tatsächlich kein schlechtes Gebräu ist.
Achja – gegen die Schweizer aus Wil wird bereits am Sonntag gespielt. Das war auch schon immer so geplant – beim CFC scheint es schon ein Problem zu sein, den richtigen Termin herauszugeben. Aber Ihr habt ja uns ;-)

Genug geplaudert, ab in die Lobby. Bergfest.

Sport frei.

Ronny

Bilder von Tag 4

Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag


Tag 3 - 6. Januar 2016

Himmelblaue Grüße aus Belek.

Ein Tag wie gemalt - zumindest morgens um neun. Während mein Kollege beim Schacht in Side strömenden Regen beklagte, strahlte bei uns die Sonne in voller Ausdehnung. Ideal fürs Vormittags-Training. Heute waren zum ersten Mal 25 Fans dabei. Einige waren vom All Inclusive so begeistert, dass sie direkt von der Bar zum Training watschelten ;-) Prost, Jungs und Mädels ^^

Endlich in der Senkrechten, weniger in der Waagerecht - Holger Hiemann. Unser Torwart-Trainer lag seit der Ankunft flach. Grippe. Fieber. Infusionen. Leider konnte er fast mit Alexander Dartsch abklatschen - nach einer Joggingrunde am Morgen hing er nur noch über der Kloschüssel. Bis zum Abend wurde es auch noch nicht besser - gute Genesung.

Am Essen hier kann es eigentlich nicht liegen: Die Jungs und Mädels brutzeln live hinterm Bufett, selbst am vierten Tag gibts noch Neuigkeiten in den Schüsseln. So eine Abwechslung habe ich in den bisherigen sechs Türkei-Trainingslager noch nie erlebt. Das Wort "Bodymaß-Index" hab ich nun endgültig aus meinem Wortschatz gestrichen...

Apropos streichen - die Fahrerein des Fan-Busses strich von jedem 13 Euro ein, um 13.40 Uhr fuhr der himmelblaue Troß zum Testspiel auf die Fussballanlage des Hotels "World of Wonders". Die Anfahrt war wirklich eine Welt der Wunder. Jetzt dürft Ihr Euch nicht vorstellen, dass die top gepflegten Rasenplätze direkt am Hotel liegen. Nein - tiefstes Hinterland, enge Straßen, rechts und links teilweise steile Abhänge, Schlamm. Zerfallene Hütten, rostige Autos - und das alles nur paar hundert Meter von unseren 5-Sterne-Tempeln entfernt. Aber: In jedem Kuhstall gibts hier mittlerweile sehr stabiles W-Lan. Vorbildlich.

Der Kick gegen Darmstadt ist schnell erzählt. 100 Zuschauer auf der schicken Tribüne. Pyro-Intro im Fanblock. Aus Darmstadt waren nur paar Familien anwesend. Mit Dirk Schuster hab ich noch nett geplaudert - der weiß auf jeden Fall noch, wie Chemnitz geschrieben wird. Marc Endres traf seinen alten Kumpel Marco "Der Bart" Sailer - viel Gelächter am Kabineneingang. Beide Mannschaften im Wechselfieber, fürs Auge war es nichts. Am Ende stand ein 2:0 für den Bundesligisten, in der Summe auch verdient. Die neue Sturmhoffnung Daniel Frahn spielte 45 Minuten mit. Man konnte schon sehen, dass er in seinem Leben öfter mal gegen einen Ball getreten hat und wo selbiger hingehört, damit die Kiebitze draußen ju beln können.

Wir führten heute ein längeres Gespräch für die Donnerstags-Ausgabe meines Arbeitgebers. Normalerweise erwartet man ja 90 Prozent vorgestanzte Profi-Sätze, zehn Prozent bissl was anderes. Man kann dem Kerl eins nicht absprechen: Er quatscht frei von der Leber weg, ist locker unterwegs, selbstbewusst. Aber nicht überheblich oder arrogant - der weiß ganz genau, welche Chance er hier bekommt und dass er sie nutzen will und muss. Foto- und Video-Wünsche für drei Zeitungen - kein Ding. Machen wir. Auch das Fan-Thema hat er mitbekommen, kann es aber eh nicht ändern. Seine Bitte um eine faire Chance fand ich persönlich sympathisch - sollten dann auch noch Tore hinzukommen, könnte man hinter die RB-Geschichte sicherlich ´nen Haken machen. Vor allem hat er auf viel Kohle in China und ein Zweitliga-Angebot von St. Pauli verzichtet. Sicherlich wird er hier nicht durch Hartz 4 aufgestockt werden müssen - aber man merkt ihm an, dass er geil auf Fussball ist.

Und sonst so? Am Bufett gabs heute Dönerfleisch. Die Kellnerinnen in der Lobby surfen auf Rollschuhen zwischen den Tischen hindurch - mit vollen Tabletts. Neben meinem Sessel zwitscherte heute wie selbstverständlich ein Sperling - Tag der offenen Tür... Sportdirektor Stephan Beutel kommt morgen Abend auch hier an. Ich mach morgen mal nen Zimmer-Besuch bei einem ganz besonderen Spieler-"Pärchen" - lasst Euch überraschen. Achja: Mein Radio-Freund Karsten Kolliski von "Radio Chemnitz" klingelte gegen 17 Uhr deutscher Zeit durch und spannte mich spontan als Radio-Reporter in seine Abendsendung ein. Warum auch nicht - so als dritter "job" hier unten ;-)

Den vierten trete ich jetzt, 19.49 Uhr Ortszeit, an - als offizieller Feierabend-Bier-Tester. Prost ^^

Sport frei.

Ronny

Bilder von Tag 3

Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag Trainingslager in Belek, 3. Tag


Tag 2 - 5. Januar 2016

Himmelblaue Grüße aus Belek.

Heute wurde aus ´nem beschaulichen Trainingstag ein Kracher-Tag. Da gehste früh zum Training, smalltalkst mit dem neuen Fitness-Trainer Jan Grieshammer, schreibst Dein Zeug für den Arbeitgeber und freust Dich auf ´nen ruhigen Nachmittag und die zweite Trainingseinheit. Da blinkt das Handy: Frahn in Leipzig? Mit Beutel? Aufm Flughafen? Kurz darauf das erste Foto – Hammer… Und danke an Lenny & Co. - aufmerksame Augen ^^ Also raus ausm StandBye-Modus, Kollegen informieren, Text schreiben, Infos zusammenfassen. Blitzschnell. Blitzsauber. Funktioniert nur mit tollen Kollegen. Muss man auch mal sagen.

Ich lass jetzt mal jegliche Wertung bezüglich der RB-Vergangenheit weg. Das muss jeder mit sich selber ausmachen, wie er den Neuzugang empfindet. In der Mannschaft war viel Zustimmung zu spüren, als Karsten Heine den Neuzugang um 15 Uhr kurz vorm zweiten Training verkündete.

Nun gut. Aufregung vorbei, Infos online und ab zum Training. Man merkt: Hier wird ordentlich am Offensivspiel gefeilt. Kleinfeld, Spielformen, offensiv ausgelegt – das hat ´ne klare Linie. Überhaupt ist die Stimmung erstaunlich positiv. Konzentriert, aber kein Griesgram bisher zu sehen.
Am Abend dann nochmal roter Teppich, hier eher schwarzer, für den Neuzugang. Karsten Heine begrüßte Frahn in der Lobby, und Torhüter-Probant Pierre Kleinheider war auch irgendwie mit dabei. Bitti hatte beide vom Flughafen abgeholt. Beutel blieb noch in Chemnitz – wer weiß, wer da noch alles verpflichtet werden muss ;-) Jetzt soll er aber endgültig am Donnerstag ankommen.

Und sonst so? Irgendwo spielt ein kleiner mieser Zwerg am Hauptlichtschalter – fünf Mal war heute schon der Strom weg und knatterten die Notstromaggregate los. Dunkel war es aber immer nur paar Sekunden – trotzdem nix für schreckhafte Zeitgenossen.
Der Fan-Tross ist auch fast vollständig angereist. Insgesamt erwarten wir hier 25 himmelblaue Schlachtenbummler. Der Auswärts-Bus für morgen ist bereits gebucht. Für 13 Euro pro Person geht’s nach Darmstadt, äh nach Antalya/Lara.

Dort wird dann der Frahnsinn sicherlich weitergehen – mal schaun, wie er sich aufm Platz macht. Und mit Dirk Schuster treffen wir ja auch ´nen alten Chemnitzer. Die Zeit vergeht hier wie im Fluge – aber eben bei 15 Grad mittlerweile, fast ohne Regen und ab morgen mit dauerhafter Sonne. Und bei Euch so? ;-)

Sport frei.

Ronny

Ein erstes Hallo des Neuzugangs



Bilder von Tag 2

Trainingslager in Belek, 2. Tag Trainingslager in Belek, 2. Tag Trainingslager in Belek, 2. Tag Trainingslager in Belek, 2. Tag Trainingslager in Belek, 2. Tag Trainingslager in Belek, 2. Tag



Tag 1 - 4. Januar 2016

Ein himmelblaues Hallo aus Belek.

Die Mannschaft ist grad in der Luft. Meine zwei Kolleginnen von BILD sowie der Foto-Agentur und ich haben die Lage schon mal zwei Tage lang gecheckt. Wir sind im „Riu Kaya Belek“ – ein 5-Sterne-Schuppen mit etwa 500 Zimmern. Hier gibt’s keine offenen Wünsche – 24-Stunden-Buffet, freies W-Lan selbst im Flughafen-Shuttle, Pool, Fitness-Raum, ein gigantischer Wellness-Bereich, 24-Stunden-Getränkeausschank… Zum Meer sind es zwei Minuten. Die Trainingsplätze erreicht die Mannschaft in fünf Minuten zu Fuß.

Sicherheit geht vor: Der G20-Gipfel Ende letzten Jahres fand im Nachbarhotel „Regnum“ statt. Witzige Anekdote: Russlands Ober-Guru Wladimir Putin nächtigte hier aus Sicherheitsgründen vor der Küste auf einem U-Boot. Schon etwas makaber, wenn man bedenkt, dass hier Aleppo in Syrien ganze 550 Kilometer Luftlinie entfernt ist. Quasi Chemnitz – Hamburg…

Zurück zum CFC: Wir sind bereits zum siebten Mal hier unten. Ein bisschen wie Ferienlager – hier ist der Uli von der Agentur, dort der Serkan, der seit Jahren CFC-Mitglied ist. Auch Aufsichtsrat Erwin Trageser hat seine Suite bereits bezogen – er hat gleich Silvester hier gefeiert. Seine Frau hat er heimgeschickt – Trainingslager ist Männersache ;-)

Es ist jetzt kurz vor 21 Uhr, in zweieinhalb Stunden erwarten wir die Mannschaft im Hotel. Inklusive der vier Neuen sowie Tittel und Baumgart ausm Nachwuchs. Morgen dann die ersten Trainingseinheiten, Mittwoch geht’s gegen Darmstadt los. Unklar, ob bis dahin Sportdirektor Stephan Beutel dabei ist – er hat sich mit Fieber krank gemeldet und will nachkommen.

Spätestens Mittwoch sollte auch das Wetter passen: Während wir am Sonntag bei 15 Grad (gefühlte 25) in der prallen Sonne aufm Balkon im obersten Geschoss lagen (Hipster würden unsere Zimmer Loft nennen), sind wir heute fast abgesoffen. Windstärke neun, Starkregen – Land unter. Abends wurde es ruhiger, das Camp kann also beginnen. Bis Donnerstag besteht noch die nasse Gefahr von oben – danach soll nichts mehr unter 19 Grad und Sonne gehen. Wir halten durch!

Sport frei.

Ronny

Bilder von Tag 1

Trainingslager in Belek, 1. Tag Trainingslager in Belek, 1. Tag Trainingslager in Belek, 1. Tag Trainingslager in Belek, 1. Tag Trainingslager in Belek, 1. Tag Trainingslager in Belek, 1. Tag Trainingslager in Belek, 1. Tag




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