Saison 1985/1986
FCK / DDR-Oberliga



 
1. FC Lok Leipzig
1. FC Lok Leipzig1:1FC Karl-Marx-Stadt
FC Karl-Marx-Stadt
3. Spieltag - DDR-Oberliga - Saison 1985/1986
Samstag, 31. August 1985, 15:00 Uhr
Bruno-Plache-Stadion, Leipzig
Zuschauer: 10.500
Schiedsrichter: Peschel (Radebeul)
1. FC Lok LeipzigTorfolgeFC Karl-Marx-Stadt
T Müller
A BaumGelbe Karte
A Treske (46. Altmann)
A Kreer
A Zötzsche
M Bredow (77. Kunze)
M Lindner
M Liebers
S Leitzke
S Richter
S Marschall

Trainer: Hans-Ulrich Thomale
1:0 Marschall (66.)
1:1 Fankhänel (74.)

T Kompalla
A BähringerGelbe Karte
A Birner
A Laudeley
A Fankhänel
M Köhler
M J. Müller (62. Wienhold)
M A. Müller
S Persigehl
S Glowatzky
S Steinmann (74. Bemme)

Trainer: Heinz Werner
Pressestimmen

FUWO

Zwei Seiten der Selbstdarstellung

Natürlich versteht sich der 1. FC Lok als Titelanwärter, während der FCK einen Reifeprozeß vor sich hat. Wenn das die Normalität ist, muß zwangsläufig auch die Selbstdarstellung beider Klubs unterschiedlich ausgeprägt sein. Wie war sie?
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Gastgeber Lok dominierte, war bewegungsfreudig, leistungswillig. Zielstrebig dagegen keineswegs, schußsicher erst recht nicht (Zötzsches/12. und Lindners/72. Lattenschüsse stellten die Ausnahme von der Regel dar). Taktisch war das fortwährende Rückwärtsprallenlassen des Balles ein Hemmschuh. Die bedingungslose Offensive wurde dadurch selbst geschmälert. Eigenwilligkeiten und Umständlichkeiten, kein raumgreifendes Flügelspiel minderten die Effektivität.
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Der FCK war auf Hinhalten, auf Abwehr und ballsicheres Agieren orientiert, auf Einsatzbereitschaft und kämpferische Entschlossenheit. Diese taktische Order setzten die Gäste konsequent um. An ihnen gefiel "die sachliche, beherzte Spielweise mit dem Blick für Konter", so Dieter Erler, während Heinz Werner vor allem imponierte, "wie die jungen Burschen ihr Herz in beide Hände nahmen und nachdrücklich auf ihr Talent aufmerksam machten. Vor allem für ihre Entwicklung war das Ergebnis überaus wertvoll."

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(Günter Simon)

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