Saison 1991/1992
CFC / 2. Bundesliga



 
SC Freiburg
SC Freiburg4:0Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
13. Spieltag - 2. Bundesliga Süd - Saison 1991/1992
Sonntag, 13. Oktober 1991, 15:00 Uhr
Dreisamstadion, Freiburg
Zuschauer: 7.000
Schiedsrichter: Leimert (Ludwigshafen)
SC FreiburgTorfolgeChemnitzer FC
T Eisenmenger
A SchmidtGelbe Karte
A Maier
A Kohl
M Caligiuri (70. Ruoff)
M A. Zeyer
M Todt
M M. Zeyer
M Pfahler (76. Simon)
S Fincke
S Spies

Trainer: Volker Finke
1:0 M. Zeyer (28.)
2:0 M. Zeyer (45.)
3:0 Spies (58.)
4:0 Todt (64.)

T Hiemann
A IllingGelbe Karte
A Ziffert
A Laudeley
M Bittermann
M Keller
M Köhler (35. Mitzscherling)
M Heidrich (59. Vollmar)
M Mehlhorn
S Torunarigha
S Boer

Trainer: Hans Meyer
Pressestimmen

FUWO
Chemnitz ging mit seiner "stärksten Abwehr" glatt unter
Sechs Gegentore in zwölf Spielen, damit stellten die Chemnitzer bis zu dieser Runde die mit Abstand stärkste Abwehr. Der Vergleich gegen den stärksten Sturm (vor dem Spiel hatten die Freiburger 24 Tore geschossen) erwies sich als völlig einseitige Angelegenheit. Es wurde eine Blamage der Chemnitzer bis auf die Knochen.
Schon nach 27 Sekunden (!) schlug der Chemnitzer Mehlhorn ein Luftloch, Freiburgs Spies aber schoß knapp vorbei. 23. Minute: Michael Zeyer, überragender Regisseur seiner Mannschaft und gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Andreas bester Freiburger, schießt - Hiemann lenkt den Ball über die Latte. 28. Minute: Ungedeckt kommt Michael Zeyer zum Schuß. Im linken oberen Dreieck schlägts ein - 1:0.
29. Minute: Freistoß des Torschützen. Nur um Millimeter geht der Ball vorbei. 37. Minute: Wieder schießt Michael Zeyer, Hiemann hält großartig. 45. Minute: Ziffert fälscht einen Schuß ab - 2:0. Torschütze? Dreimal dürfen Sie raten. Natürlich Michael Zeyer.
Damit schon war die Partie entschieden. Die stärkste Abwehr war vom stärksten Sturm völlig demontiert. Doch das Preisschießen ging weiter. 58. Minute: Spies foppt die gesamte Chemnitzer Abwehr, macht sie geradezu lächerlich, als er ihr enteilt, die Verteidiger wieder herankommen läßt. Beim Torschuß läßt er gleich fünf Gegenspielern keine Chance - 3:0. 64. Minute: Kopfball von Todt gegen die schon völlig konfusen Chemnitzer - 4:0. Zwei Minuten später gar schoß Mitzscherling den Ball an den Pfosten des eigenen Tores...
Übrigens: Bei den Freiburgern spielte erstmals ein den Chemnitzern ganz bekannter Mann. Paul Caligiuri, US-Amerikaner, im Vorjahr bei Hansa Rostock unter Vertrag. Ihn begrüßte man vor dem Spiel beim neuen Tabellenführer mit "Glory, Glory, Halleluja".
(Thomas Brenner)

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