Saison 1984/1985
FCK / DDR-Oberliga



 
FC Karl-Marx-Stadt
FC Karl-Marx-Stadt5:1FC Hansa Rostock
FC Hansa Rostock
7. Spieltag - DDR-Oberliga - Saison 1984/1985
Samstag, 06. Oktober 1984, 14:30 Uhr
Dr.-Kurt-Fischer-Stadion, Karl-Marx-Stadt
Zuschauer: 8.000
Schiedsrichter: Purz (Cottbus)
FC Karl-Marx-StadtTorfolgeFC Hansa Rostock
T Krahnke
A BähringerGelbe Karte
A Schwemmer
A Uhlig
A Fankhänel
M A. Müller
M Ihle (62. Wienhold)
M IllingGelbe Karte
M J. Müller (40. Heß)
S Glowatzky
S Persigehl

Trainer: Manfred Lienemann
1:0 A. Müller (6.)
1:1 Schulz (48./Foulstrafstoß)
2:1 Bähringer (64./Foulstrafstoß)
3:1 Glowatzky (68.)
4:1 Illing (69.)
5:1 Persigehl (88.)

T Hauschild
A MärzGelbe Karte
A ArnholdtGelbe Karte
A Alms
M Uteß
M Schlünz
M Littmann
M Schulz
S Doll (71. Babendererde)
S Jahros (80. Radtke)
S Röhrich

Trainer: Jürgen Heinsch
Pressestimmen

FUWO

Zunächst gespielt, dann ausgespielt

An einen in dieser Höhe zweifellos sensationellen Sieg wagte zunächst sicherlich niemand zu denken. Nach dem Kopfball-Führungstreffer des agilen, in der spielgestaltenden Rolle nach J. Müllers Verletzungsausfall (Leistenzerrung) zusätzlich bestärkten Andreas Müller trat keinesfalls Aufatmen und damit verbundenes Ruhegefühl in den Reihen des Gastgebers auf. Das hatte seine guten Gründe, wie sich bald zeigen sollte: Es fiel dem Gastgeber sichtlich schwer, im Mittelfeld das Gleichgewicht der Kräfte zu wahren, weil Uteß, Schlünz und Schulz mit ihrem leichtfüßigen, behenden Stil, ihrem Kombinationsverständnis und der immer wieder planvollen Übergabe des Balles eigene Akzente zu setzen, das Spiel damit zu kontrollieren verstanden.

...

(Dieter Buchspieß)

Trainerstimmen

Manfred Lienemann (FuWo)
"Hansa wirkte im ersten Abschnitt im Mittelfeld stark, weil spiel- und kombinationsverständig. Erfreulich für mich, wie wir nach dem 1:1 aufbegehrten, im Tempo und Einsatz anzogen, nun auch gefällig operierten und entschlossen reagierten."

Jürgen Heinsch (FuWo):
"Ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Das wir zur Pause nach überlegener Spielregie nicht führten, war eine unentschuldbare Schwäche. Mit den schnellen Toren in den zweiten 45 Minuten erlahmte unsere Moral. Niemand wird bei einem 1:5 glauben, daß wir lange Zeit mitspielten."

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