Saison 1984/1985
FCK / DDR-Oberliga



 
FC Karl-Marx-Stadt
FC Karl-Marx-Stadt0:21. FC Lok Leipzig
1. FC Lok Leipzig
19. Spieltag - DDR-Oberliga - Saison 1984/1985
Samstag, 30. März 1985, 15:00 Uhr
Dr.-Kurt-Fischer-Stadion, Karl-Marx-Stadt
Zuschauer: 9.000
Schiedsrichter: Roßner (Gera)
FC Karl-Marx-StadtTorfolge1. FC Lok Leipzig
T Kompalla
A BähringerGelbe Karte
A SchwemmerGelbe Karte
A Uhlig
A Fankhänel
M Wienhold
M Birner
M A. Müller
M Bemme
S Glowatzky
S Bletsch (62. Neuhäuser)

Trainer: Manfred Lienemann
0:1 Altmann (64.)
0:2 Kompalla (83./Eigentor)

T Müller
A BaumGelbe Karte
A Treske
A Kreer
A Zötzsche (64. Edmond)
M Bredow
M Moldt
M Altmann
M Liebers
S Schöne (8. Kühn)
S Richter

Trainer: Harro Miller
Pressestimmen

FUWO

Warum nicht gleich so, 1. FC Lok?

Beide Mannschaften haben ihre Probleme, über die sie auch nicht den Mantel des Schweigens decken wollen. Der FCK operiert derzeit ohne jede Durchschlagskraft, hat bereits zum dritten Mal hintereinander (zuvor 0:1 gegen Erfurt und 0:2 in Brandenburg) und seit Glowatzkys Führungstor beim 1:1 in Magdeburg in 320 Minuten keinen Treffer erzielt. Und beim 1. FC Lok weisen 7:11 Auswärtspunkte gegenüber 18:0 Heimzählern auf die Misere hin. Ein 0:0 in Riesa, 3:3 in Erfurt und jüngst das 1:3 in Rotstock brachten im bisherigen Verlauf der zweiten Halbserie keine Abhilfe.

Davon war die Begegnung dann auch lange Zeit gezeichnet, in der kein Oberligaformat erreicht wurde. "Die Kritik richtet sich in erster Linie an den Gastgeber, der den Gegner in keiner Weise ernsthaft gefordert hat, wodurch die Qualität des Spiels gemindert wurde", urteilte Nationalmannschaftstrainer Bernd Stange. Trotz eines riesigen Aufgebots an Spielern im Mittelfeld, zu denen sich ja auch noch Fankhänel und Zötzsche sowie die beiden wechselseitig vorstoßenden Stopperpaare gesellten, kam kein rechter Spielfluß zustande. "Kämpferisch und läuferisch gibt es keine Abstriche. Was uns fehlte, waren die Präzision im Zuspiel und die Entschlossenheit im Abschluß", betonte Trainer Manfred Lienemann.

...

Kühn konnte gleich dreimal das Ergebnis erhöhen (79., 81.), ehe Moldts flache Eingabe vom Bein des sich werfenden Schlußmanns Kompalla, der diesmal den Vorzug vor dem zuletzt nicht überzeugenden Krahnke erhalten hatte, ins eigene Netz sprang, bevor Richter heran war. Der Leipziger gestand: "Ich habe den Ball nicht mehr berührt." Warum nicht gleich so, 1. FC Lok?

(Manfred Binkowski)

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