Saison 2009/2010
CFC / Regionalliga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC3:1ZFC Meuselwitz
ZFC Meuselwitz
29. Spieltag - Regionalliga Nord - Saison 2009/2010
Sonntag, 18. April 2010, 13:30 Uhr
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 2.240
Schiedsrichter: Waschitzki (Essen)
Chemnitzer FCTorfolgeZFC Meuselwitz
T Pentke
A TrehkopfGelbe Karte (70. Schlosser)
A Wilke
A Richter
A Benduhn (58. Reinhardt)
M Peßolat
M Vrtelka
M Löwe
M Garbuschewski
S Jansen
S Kellig (70. Förster)

Trainer: Schädlich
1:0 Müller (27./Eigentor)
1:1 Wilke (54./Eigentor)
2:1 Schlosser (73.)
3:1 Ferl (83./Eigentor)

T Beer
A BrendelGelbe Karte
A FerlGelbe Karte
A Müller
A Kotowski
M Oswald
M Baum
M Ries (79. Blankenburg)
M Rudolph (68. Pickl)
M Weinert
S Gasch

Trainer: Halata
Kurzbericht

Von Erik Büttner

Nach 2 sieglosen Spielen konnte der Chemnitzer FC wieder einen Dreier einfahren. Vor 2240 Zuschauern auf der Fischerwiese besiegten die Himmelblauen den ZFC Meuselwitz mit 3:1. Kurios: 3 der 4 Treffer waren Eigentore.

Spruchband in der Südkurve zum Abschied von Hansi ButzkeChemnitz drückte die Gäste von Beginn an in deren Hälfte. Meuselwitz war aber zunächst auch nur darauf bedacht, Tore zu verhindern. So mühte sich der CFC redlich gegen eine Abwehrwand, hatte dennoch gute Chancen, die Kellig, Jansen & Co. aber versemmelten. Deshalb mussten die Gäste mithelfen: Nach einer Flanke von Garbuschewski fälschte Müller den Ball ins eigene Tor ab (27.). Doch Meuselwitz hatte offenbar nichts von dem Tor mitbekommen, jedenfalls verteidigten die Thüringer fleißig weiter ihren knappen Rückstand. Chemnitz biss sich daran die Zähne aus. So kamen die Zuschauer auch nur in Wallung, wenn der junge Schiedsrichter wieder einmal in seinen Entscheidungen leicht irrte.

Nach der Pause wurde die Partie wenig besser aber wenigstens torreicher. Da Meuselwitz, wie den Rest des Spiels auch, frei von jeglicher gefährlicher Offensivaktion blieb, schoss der CFC deren Tor. Wilke überköpfte einen chancenlosen Pentke zum Ausgleich (54.). Dass auch Tore auf der richtigen Seite geschossen werden können, stellte dann der eingewechselte Schlosser unter Beweis. Von der Strafraumgrenze schlenzte er den Ball ins untere Toreck (73.). Das 4. Tor war schließlich wieder ein Eigentor: Eine scharfe Eingabe von Garbuschweski fälschte Ferl ins eigene Tor ab (83.).

Doch trotz des gut anzuschauenden und verdienten Ergebnisses blieb Chemnitz über weite Strecken einiges schuldig. Das Spiel glich eher Abstiegskrampf als einer Partie zweier Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel, die völlig befreit aufspielen konnten.

Pressestimmen

www.mdr.de

Eigentor-Festival in Chemnitz

[..] Nach dem (wohl) verspielten Aufstieg bot die Schädlich-Elf den Heimfans in der ersten Halbzeit flotten Fußball. Das einzige Manko: der Abschluss. Nur einmal lag der Ball im Tor. Kurios wurde es nach dem Wechsel, als Wilke sein zweites Eigentor in der laufenden Saison fabrizierte. Nach dem Ausgleich wirkte Chemnitz nervös, doch Schlosser brachte die "Himmelblauen" wieder auf die Siegerstraße. Und dann traf auch noch Meuselwitzs Ferl - wie sollte es an diesem Tag anders sein - ins eigene Tor. [..]


Freie Presse

Kurioses Selbsttor ohne Folgen

[..] Die Chemnitzer machten sich das Leben einmal mehr dadurch schwer, dass vor der Pause klare Chancen vergeben wurden. David Jansen hatte zweimal den Treffer auf dem Fuß bzw. Kopf. Das einzige Tor fiel dann durch einen Schuss von Ronny Garbuschewski, den der Meuselwitzer Müller ins eigene Netz beförderte. "Die ersten 30 Minuten waren wir klar überlegen. Nur haben wir das zweite Tor verpasst", fasste Trainer Gerd Schädlich zusammen. [..] Dank eines Sonntagsschusses in die lange Ecke durch den gerade eingewechselten Marcel Schlosser blieb der Ausgleich ohne Folgen. [..]


Trainerstimmen

Gerd Schädlich (MDR-Online):
"Wir waren in den ersten 30 Minuten überlegen, haben es aber verpasst, dass zweite Tor zu machen. Nach der Pause hat die Mannschaft zu lethargisch gespielt. Die Nerven lagen blank. Das Tor von Schlosser fiel zur rechten Zeit. Mit Blick auf Mittwoch gegen Babelsberg müssen wir uns ein ganzes Stück steigern."

Damian Halata (MDR-Online):
"Es war ein verdienter Sieg für den CFC. So viele Fehler wie wir in diesem Spiel gemacht haben, muss man erstmal verdauen. Man merkt, dass unser kleiner Kader, der stets 100 Prozent geben muss, um Punkte einzufahren, sehr müde ist. Wir konnten in der ersten Halbzeit dem CFC nicht Paroli bieten. Nach der Pause war der CFC nervös, Gasch hatte sogar die Chance das 2:1 zu machen. Wir müssen die englische Woche verarbeiten und uns auf das Spiel am Mittwoch in Wilhelmshaven vorbereiten."

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