Saison 1979/1980
FCK / DDR-Oberliga



 
FC Karl-Marx-Stadt
FC Karl-Marx-Stadt2:21. FC Lok Leipzig
1. FC Lok Leipzig
20. Spieltag - DDR-Oberliga - Saison 1979/1980
Samstag, 05. April 1980, 15:00 Uhr
Dr.-Kurt-Fischer-Stadion, Karl-Marx-Stadt
Zuschauer: 9.000
Schiedsrichter: Einbeck (Berlin)
FC Karl-Marx-StadtTorfolge1. FC Lok Leipzig
T Krahnke
A Birner
A Uhlig
A Sorge
A Pelz
M K. MüllerGelbe Karte
M A. Müller
M J. Müller
S Bähringer
S Günther (64. Richter)
S Petzold

Trainer: Manfred Kupferschmied
1:0 A. Müller (33.)
2:0 Bähringer (36./Foulelfmeter)
2:1 Großmann (52.)
2:2 Löwe (53.)

T Stötzner
A Sekora
A Fritsche
A Dennstedt
A Zötzsche
M Kreer
M Roth
M Liebers
S Löwe
S Kühn
S Großmann

Trainer: Harro Miller
Pressestimmen

FuWo

Im offenen Duell nichts geschenkt

[..] Bleiben wir bei jenem Zweikampf, der dem Spiel einen wichtigen Gütestempel aufdrückte: Kreer contra J. Müller. Er stand nahezu eine Stunde lang eindeutig im Zeichen des FCK-Mittelfeldstrategen, und davon vor allem profitierte der Gastgeber in seiner zunächst schwungvollen Spielweise mit beherzten Attacken von Bähringer gegen den keinesfalls gewohnt stellungssicher wirkenden Zötzsche, mit präzisen Steilpässen aus der Abwehr heraus, mit denen Sorge zum Tempo trieb. Doch wo auch immer sich das FCK-Spiel entwickelte - Joachim Müller rückte in seinen Brennpunkt. Und es gab keinen Akteur in den Reihen des Gastgebers, der sich dafür mit mehr Elan, Einsatzbereitschaft und Siegeswillen engagierte.

Beide Vorpausentore waren im Endeffekt J. Müllers Verdienst: Das 1:0 nach einer unter harter Bedrängnis ins Zentrum geschlagenen Eingabe, die Vorarbeit zum Strafstoß durch Bähringer nach einem von Zötzsche und Liebers gemeinsam unterbundenen Soloritt in den gegnerischen Strafraum hinein. Der Pfiff, das sei hier klar herausgestellt, kam folgerichtig.

Lok setzte nachhaltige Akzente, jedoch keinesfalls erst nach dem Wechsel und mit den mit glänzenden Konterattacken erzielten Toren zum Ausgleich innerhalb von 60 Sekunden, wie es vielleicht der Anschein erwecken vermag. Der Gedanke, sich in der Rolle eines gleichwertigen Partners zu bestätigen, war von vornherein zu spüren. [..] Eines allerdings hatten die Akteure beider Mannschaften gleichermaßen als Trumpfkarte ins Feld zu führen: keinerlei Kraftnachlass auf tiefem, aufgeweichten Boden. Alle Anerkennung! [..]

(Dieter Buchspieß)

Trainerstimmen

Manfred Kupferschmied (FuWo)
"Mit dem Resultat bin ich natürlich nicht zufrieden - ungeachtet dessen, daß meine Elf unter der großartigen Regie von Joachim Müller teilweise recht ordentlich aufspielte. Unsere alte Schwäche verhinderte nach der 2:0-Führung den greifbar nahen Erfolg: Keinerlei Konsequenz in Tornähe."

Harro Miller (FuWo)
"In einem kampfbetonten, spielerisch durchaus ansprechenden Treffen bewies meine Mannschaft hohe Moral, als sie ein 0:2 in eine verdiente Punkteteilung umwandelte. Nach der Halbzeit deckten wir konsequenter, wirkten aber auch im Angriff variabler, schneller und entschlossener."

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