Saison 1973/1974
FCK / DDR-Oberliga



 
BSG Energie Cottbus
BSG Energie Cottbus1:1FC Karl-Marx-Stadt
FC Karl-Marx-Stadt
1. Spieltag - DDR-Oberliga - Saison 1973/1974
Samstag, 18. August 1973, 15:00 Uhr
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer: 14.000
Schiedsrichter: Riedel (Berlin)
BSG Energie CottbusTorfolgeFC Karl-Marx-Stadt
T Franz
A Stabach
A Grun
A Wehner
A Prinz
M Wünsch
M Becker
M Wank
S Jank (39. Böttger)
S Noack
S Grebasch

Trainer: Kupferschmied
1:0 Becker (5.)
1:1 Franke (44.)

T Krahnke
A Schuster
A P. Müller
A Sorge
A Franke
M Bartsch (30. K. Lienemann)
M Wolf
M Göcke
S Bähringer
S J. Müller
S Neubert (75. Förster)

Trainer: Hofmann
Pressestimmen

Sportecho

Spannung blieb

Mit Energie hat die Cottbuser Elf nach zehnjährigem Anlauf den Aufstieg in die höchste Spielklasse geschafft. Dieser Aufstieg elektrisierte die Lausitzer Bezirkshauptstadt. 14 000 sah das Stadion der Freundschaft an der Spree bisher noch nicht. Die Spannung war auf den Rängen hochgeschraubt. In der zweiten Halbzeit jedoch haben die Cottbuser Anhänger nur noch darauf gehofft, dass der Widerstand des Neulings trotz schwindender Stärke ausreicht, das 1 : 1 zu halten. [..] Die Energie-Elf beendete ihren Oberliga - Einstand ungeschlagen. [..] Das lag allerdings auch daran, dass der Widerpart innerhalb seiner Elf keine Anschlüsse fand, ohne Kontakte im Zusammenspiel blieb. Das war nicht der FCK der vergangenen Frühjahrsserie, obwohl die individuellen athletischen Vorteile unverkennbar waren.

Enttäuschung deshalb auf der Seite der Gäste, Freude, allerdings gedämpft, auf der Seite der Gastgeber. Für ihn war ausschlaggebend, dass sein Anfangsschwung bereits nach fünf Minuten mit dem ersten Saisontor überhaupt belohnt wurde. In dieser Zeit der Stimulanz, der körperlichen Frische, erwiesen sich die Cottbuser als ein gleichwertiger Gegner, zumal der FCK den Eindruck hinterließ, er betrachtet die Sache erst mal abwartend. [..] So zufriedenstellend auch der Auftaktgewinn ist, das richtige Oberligaformat haben die Cottbuser bei ihrer Premiere noch nicht zu verspüren bekommen. Von dieser Warte gesehen, konnte am Schluss auf der Plusseite nur verbucht werden, dass in dieser Partie lediglich die Spannung über den Spielausgang erhalten blieb.

(Rolf Gabriel)

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