Saison 1971/1972
FCK / DDR-Oberliga



 
FC Karl-Marx-Stadt
FC Karl-Marx-Stadt2:11. FC Lok Leipzig
1. FC Lok Leipzig
6. Runde - Pokal der "Neuen Fußballwoche" - Saison 1971/1972
Samstag, 10. Juni 1972, 15:00 Uhr
Dr.-Kurt-Fischer-Stadion, Karl-Marx-Stadt
Zuschauer: 7.000
Schiedsrichter: Neumann (Forst)
FC Karl-Marx-StadtTorfolge1. FC Lok Leipzig
T Krahnke
A Schuster
A Sorge
A Franke
A P. Müller
M Förster
M Göcke
M Neubert
S Triebel (46. Petzold)
S J. Müller
S Rauschenbach

Trainer: Hofmann
1:0 Neubert (34.)
1:1 Altmann (78.)
2:1 Petzold (85.)

T Friese
A Gießner
A Sekora
A Gröbner
A Fritsche
M Moldt
M Altmann
M Hammer (65. Köditz)
S Zaspel
S Tramp
S Kupfer (46. Lisiewicz)

Trainer: Scherbaum
Pressestimmen

Fuwo

Der Gastgeber nutzte Chancen

Etwa eine halbe Stunde lang dominierte der Gast aus der Messestadt, war er von den Spielanteilen her dem FC Karl-Marx-Stadt überlegen. Die Leipziger operierten zunächst betont auf Sicherheit und versuchten deshalb, den Ball solange wie möglich in den eigenen Reihen zu halten. Allerdings überbrückten sie das Mittelfeld zu schleppend und wurden aus diesem Grunde kaum torgefährlich, da die Karl-Marx-Städter Abwehr sich immer wieder formieren konnte. In dieser Phase hatte der junge Torhüter des Gastgebers, Wolfgang Krahnke, trotzdem wiederholt Gelegenheit, sich auszuzeichnen. So, als er eine scharfe Eingabe Zaspels parierte, einen Schuß des aufgerückten Fritsche mit dem Fuß abwehrte oder vor dem durchgebrochenen Altmann rettete. [..]

Der FC Karl-Marx-Stadt hingegen nutzte die wenigen Möglichkeiten zum Sieg. "Ich glaube doch, daß wir aus einer sicheren Abwehr heraus ein ordentliches Spiel gezeigt haben. Dabei hätten wir einige Konterchancen mehr verwerten müssen", sagte FCK-Cheftrainer Gerhard Hofmann nach den zwar nicht berauschenden, doch streckenweise soliden 90 Minuten im Dr.-Kurt-Fischer-Stadion. An Neuberts Schuß in der 34. Minute gab es für den Leipziger Torsteher nichts zu halten, gegen Petzolds Freistoß fünf Minuten vor dem Ende (er jagte eine kurze Ablage Göckes aus gut 25 Metern Entfernung ins lange Eck) war kein Kraut gewachsen. Die drei Tore blieben die einzigen Höhepunkte in dieser Begegnung. [..]

(Otto Schaefer)

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