Saison 1973/1974
FCK / DDR-Oberliga



 
FC Karl-Marx-Stadt
FC Karl-Marx-Stadt3:01. FC Lok Leipzig
1. FC Lok Leipzig
2. Spieltag - DDR-Oberliga - Saison 1973/1974
Mittwoch, 22. August 1973, 17:00 Uhr
Dr.-Kurt-Fischer-Stadion, Karl-Marx-Stadt
Zuschauer: 17.000
Schiedsrichter: Einbeck (Berlin)
FC Karl-Marx-StadtTorfolge1. FC Lok Leipzig
T Kunze
A Schuster
A P. Müller
A SorgeGelbe Karte
A Franke
M Göcke (65. Schädlich)
M K. Lienemann
M Wolf
S Bähringer
S J. Müller
S Neubert

Trainer: Hofmann
1:0 Wolf (17./Foulelfer)
2:0 Neubert (80.)
3:0 Franke (88.)

T Friese
A Gröbner
A Sekora
A Gießner
A Fritsche
M Lisiewicz (65. Geisler)
M Frenzel
M Moldt
S Löwe
S Matoul (46. Altmann)
S Köditz

Trainer: Scherbaum
Pressestimmen

Sportecho

Und wieder Franke per Kopf

Das Treffen der UEFA-Platz-Rivalen aus der Vorsaison bestätigte ihre Fortschritte in Richtung DDR-Spitze. "Ein mitreißendes Tempospiel, insbesondere immer wieder vom FCK mit Pfeffer gemixt" urteilte Dieter Engelhardt, der frühere elegante Lok-Flügelflitzer. Nur rund 30 Minuten hatte seine Elf genügend Dampf, dem geradezu entfesselten FCK mit gleicher Klinge heimzuzahlen.

[..] Danach aber deuteten sich Vorteile für den FCK an, die letztlich den Erfolg ohne Abstriche rechtfertigten, auch wenn Horst Scherbaum fand: "Das 3:0 entspricht nicht ganz dem Spielverlauf". Gewiss, noch in der Schlussphase hatte seine Elf ihre Möglichkeiten, doch Schussentschlossenheit und -sicherheit zählen halt zu den Eigenschaften, die vorrangig beim Ausgang eines Spieles wiegen. Der FCK war da an diesem Tag aus anderem Holz geschnitzt. Von 17.000 in der Spielleidenschaft unterstützt, steigerte sich ein jeder, dass man nur staunen konnte. Im Gegensatz zu Lok (Sekora, Gröbner, aber auch Gießner unter Druck recht zerfahren) wurde energisch gedeckt, (bisweilen schon bissig), aber jeder stürmte bei passender Gelegenheit mit und trug, wohl organisiert und - abgestimmt zu den wuchtigbrandenden Angriffswellen bei.

[..] "Im guten Treffen zweier guter Mannschaften hatte der FCK klare Vorteile" bestätigte Dieter Erler (47x A-Elf) "mannschaftlich, individuell". Das überraschte wohl am meisten, nicht Löwe (blass), Gröbner, Matoul und Frenzel setzten die Lichtpunkte, sondern Franke, Sorge, beide Müllers, Neubert und ein reaktionsschneller Kunze.

(Horst Friedemann)

Trainerstimmen

Gerhard Hofmann (Sportecho)
"Sonst bin ich ja wie ein Eisberg, aber heute muss ich mich vor Begeisterung förmlich zügeln."

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