Saison 1998/1999
CFC / Regionalliga



 
VfB Leipzig
VfB Leipzig4:1 n.V.Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
1. Runde - Sachsenpokal - Saison 1998/1999
Samstag, 05. September 1998, 13:00 Uhr
Bruno-Plache-Stadion, Leipzig
Zuschauer: 2.000
Schiedsrichter: Petzold (Dresden)
VfB LeipzigTorfolgeChemnitzer FC
T Jovanovic
A Edmond
A Küttner
A BancicGelbe Karte
M Mimuß
M Nylen (72. DehoustGelbe Karte)
M Lazic (69. Jülich)
M Seifert
M DittgenGelbe Karte
S Do Santos
S Werner

Trainer: Thomale
1:0 Do Santos (10./Foulelfer)
1:1 Bittermann (40.)
2:1 Do Santos (103.)
3:1 Seifert (115.)
4:1 Jülich (118.)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte für Jörg Schmidt (105.)

T Fröhlich
A Wienhold
A MehlhornGelbe Karte
A Jan Schmidt
M Bittermann (60. Ullmann)
M König
M Köhler
M Liebers
M Tetzner (57. Kujat)
S Kunze
S Jörg SchmidtRote Karte

Trainer: Franke
Spielbericht

Von Pierre Schönfeld

Ca. einen Monat nach dem Punktspiel führte das Los im Sachsenpokal die alten Rivalen erneut zusammen. Im Gegensatz zum Spiel in Chemnitz hatte diesmal Leipzig das bessere Ende für sich. Nach 120 Minuten Pokalfight stand es 4:1 für den VfB. Für die Himmelblauen ist nach dem Gewinn des Sachsenpokals in den letzten beiden Jahren diesmal bereits in der 1. Runde Endstation.

Vor 2000 Zuschauern ging Leipzig nach 10 Minuten durch einen zumindest zweifelhaften Foulstrafstoß (Wienhold hatte Dittgen im Strafraum zu Fall gebracht) des Brasilianers Do Santos in Führung. Bittermann gelang mit einem Schuß von der Strafraumgrenze noch vor der Pause der Ausgleich. In der 2. Halbzeit zeigte sich wieder einmal ein Hauptproblem der Himmelblauen - die Chancenauswertung. Sowohl Jörg Schmidt, Danilo Kunze als auch Mirko Ullmann hatten Großchancen, brachten den Ball aber nicht im Kasten der Leipziger unter. Auf der Gegenseite vergaben Dittgen und Do Santos Möglichkeiten zur Leipziger Führung. Somit stand es auch nach 90 Minuten 1:1 und das hieß Verlängerung.
In dieser Verlängerung war es erneut Do Santos, welcher die Leipziger in Führung brachte. Eine Freistoßverlängerung köpfte der Brasilianer unhaltbar für Fröhlich ein (103.). Nur 2 Minuten später erhielt die Aufholjagd des CFC einen gehörigen Dämpfer, als Jörg Schmidt nach einer Grätsche von hinten vom Platz flog. Chemnitz mußte jetzt alles nach vorn werfen und wurde von Leipzig klassisch ausgekontert. Seifert und Jülich erzielten in der 2. Hälfte der Verlängerung die Tore zum 4:1-Endstand.

Die himmelblaue Fahne wird nach dem Ausscheiden der Regionalligaelf immerhin noch durch die Zweite Mannschaft hochgehalten. Sie gewann ihr Pokalspiel gegen Pirna-Copitz mit 3:2 nach Verlängerung und steht in der 2. Runde.

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