Saison 1998/1999
CFC / Regionalliga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC1:1FC Berlin
FC Berlin
12. Spieltag - Regionalliga Nordost - Saison 1998/1999
Samstag, 24. Oktober 1998, 14:00 Uhr
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 3.100
Schiedsrichter: Robel (Briesen)
Chemnitzer FCTorfolgeFC Berlin
T Fröhlich
A Köhler
A LaudeleyGelbe Karte
A Mehlhorn
M Tetzner (82. Erceg)
M Bittermann
M Jan Schmidt
M Jendrossek (46. Liebers)
M Jörg Schmidt
S Kunze
S Kujat (61. Ullmann)

Trainer: Franke
0:1 Krznaric (30.)
1:1 Ullmann (84.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rote Karte für Lenz (25.)

T Bartel
A LenzGelbrote Karte
A BrestrichGelbe Karte
A Maek
M Kallnik
M Petzold (69. Müller)
M Gezen (69. Höppner)
M GattiGelbe Karte
M Ohly
S Krznaric
S Aberkane (76. Lesch)

Trainer: Häusler
Spielbericht

Mit blauem Auge davongekommen

Mit einem enttäuschenden 1:1 endete das Heimspiel des Chemnitzer FC gegen den FC Berlin. Dabei hatten die Himmelblauen noch Glück, denn erst in der 84. Minute konnte der eingewechselte Ullmann den Berliner Führungstreffer ausgleichen.

Der CFC begann wie in Dresden druckvoll, v.a. Jendrossek über die linke Seite und der agile Tetzner sorgten immer wieder für Gefahr. Doch der gute Auftakt fand nach 25 Minuten ein jähes Ende, als FCB-Kapitän Lenz nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte erhielt. Die Mannschaft wirkte unverständlicherweise trotz des personellen Vorteils verunsichert und geriet völlig aus dem Rhythmus. Die Berliner standen sicher in der Abwehr und starteten immer wieder gefährliche Konter. Einer dieser Konter führte nach einer halben Stunde zum Berliner Führungstreffer. Einen Petzold-Schuß kann Fröhlich nur abklatschen, der Ball landet vor den Füßen von Krznaric, der keine Mühe hat, aus Nahdistanz zu verwandeln.
In der 2. Halbzeit sah man einen engagierten, kämpferischen CFC, bei dem aber die Schwächen im Spielaufbau unübersehbar waren. Torsten Bittermann und Jörg Schmidt hatten nicht ihren besten Tag erwischt, ebenso Kunze, von dem außer einer kläglich vergebenen Chance (60.) nicht viel zu sehen war. Mitte der 2. Halbzeit stellte Franke um und beorderte Köhler ins Mittelfeld, um für mehr Druck nach vorne zu sorgen. Dies gelang auch, wobei die spielerisch starken Berliner jederzeit gefährlich blieben. Müller (64.) und Brestrich (67.) scheiterten mit guten Möglichkeiten an Fröhlich. 6 Minuten vor Schluß erlöste Ullmann mit einem Flugkopfball die 2900 Fans (ca. 200 aus Berlin).

Fazit: Erst die Niederlage in Dresden, dann nur ein Punkt gegen den FCB. Wer oben mitspielen will muß punkten. Die Mannschaft steht jetzt in zwei Wochen gegen Tabellenführer Magdeburg bereits unter enormen Zugzwang. Gewinnt man, so ist man wieder ganz nah dran, bei einer Niederlage würden die Himmelblauen endgültig im grauen Mittelfeld verschwinden. Um das zu verhindern ist eine hundertprozentige Leistungssteigerung allerdings unbedingt erforderlich.

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