Saison 1999/2000
CFC / 2. Bundesliga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC1:0Tennis Borussia Berlin
Tennis Borussia Berlin
34. Spieltag - 2. Bundesliga - Saison 1999/2000
Freitag, 26. Mai 2000, 19:00 Uhr
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 12.585 (Ausverkauft!)
Schiedsrichter: Hilmes (Nordhorn)
Chemnitzer FCTorfolgeTennis Borussia Berlin
T Ananiev
A Laudeley
A Podunavac (61. Kluge)
A Mehlhorn
M Skela
M Tetzner
M KönigGelbe Karte (72. Köhler)
M OswaldGelbe Karte
M Krupnikovic
S Dittgen
S Ullmann (86. Wienhold)

Trainer: Franke
1:0 Skela (14.)

T Hilfiker
A AksoyGelbe Karte
A Tredup
A Walker
A Melzig
M Brinkmann (63. TiffertGelbe Karte)
M BenthinGelbe Karte (89. Sakiri)
M Weiland
M Quakili
S Rösler (65. Lünsmann)
S Ciric

Trainer: Schäfer
Spielbericht

Mit Köpfchen zum Klassenerhalt

Von Erik Büttner

20.48 Uhr, nach 94. Minuten Zittern, Bangen und Bibbern ist es geschafft! An der Anzeigetafel steht bei 'Chemnitzer FC' eine 1 und bei 'Gäste' eine 0. Mit diesem Sieg konnte der CFC den Profifußball in Sachsen erhalten.
Doch zunächst zum Spiel: Nachdem eine Viertelstunde TeBe krampfhaft versuchte sich an Ananievs Tor heranzuarbeiten und Chemnitz damit beschäftigt war dies zu verhindern, konnte sich in der 14. Minute Mehlhorn einmal über links in die Spitze vorstoßen und flanken. Was folgte war ein erster Jubel. Ervin Skela (1,73 groß) traf per Kopf (!) zum Millionentor. Nun übernahm der CFC die Initiative, konnte aber das TeBe-Tor auch nicht ersthaft in Gefahr bringen. Doch auch die Berliner hatten Chancen um Ausgleich, Brinkmann (35./ans Außennetz) und Walker (41./gehalten).
Nach der Pause wieder Chancen hier und da. Bemerkenswert Krupnikovics Lattenknaller und ein Schuß an die Unterkante der Latte von Rösler, der zwar auf Tor reklamierte aber zurecht nicht ankam. Die letzte Viertelstunde spielte nur noch TeBe. Die Himmelblauen mussten eisern ihren Vorsprung verteidigen. Und das gelang brächtig eine Zehner-Abwehrkette ließ den Lila-Weißen keine Chance.
Und dann endlich der Abpfiff. Trotz der Hinweise durch Olaf Kadner, dass das Überqueren des Sicherheitszaunes nicht gestattet ist, stürmten tausende jubelnde CFC-Fans das Spielfeld. Was dann folgte dürfte wohl jeden klar sein. Eine lange durchzechte Nacht in himmelblau-weiß.

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