Saison 1997/1998
CFC / Regionalliga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC4:0FSV Wacker Nordhausen
FSV Wacker Nordhausen
18. Spieltag - Regionalliga Nordost - Saison 1997/1998
Samstag, 13. Dezember 1997, 13:00 Uhr
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 1.200
Schiedsrichter: Sturm (Berlin)
Chemnitzer FCTorfolgeFSV Wacker Nordhausen
T Süssner
A Köhler
A Laudeley
A Hertzsch
M Bittermann
M Tetzner (40. OsmanovicGelbe Karte)
M König
M Liebers
M Jörg Schmidt (65. Jendrossek)
S UllmannGelbe Karte
S Krasselt

Trainer: Franke
1:0 Ullmann (9.)
2:0 Ullmann (38.)
3:0 Osmanovic (53.)
4:0 Köhler (90./Foulelfer)

T Lihsa
A TrochaGelbe Karte
A MeldauGelbrote Karte
A Schmidt
M Jeckel
M Marczak
M GörkeGelbe Karte (54. SachsGelbe Karte)
M Kiel
M Otto (75. Heider)
M Gohr (65. Dadunaschwili)
S Frank Ludwig

Trainer: Bohla
Spielbericht

Mit einem vollen Erfolg verabschiedete sich der Chemnitzer FC für dieses Jahr von seinen Anhängern. 1200 Unentwegte waren bei widrigen Witterungsverhältnissen zur Fischerwiese gekommen und wurden durch einen ungefährdeten 4:0-Sieg entlohnt. Gleichzeitig verabschiedeten sie Ingo Hertzsch, der sein letztes Spiel für die Himmelblauen bestritt und in der Winterpause zum Hamburger SV wechselt.
Das Spiel begann für den CFC plangemäß. Bereits in den ersten fünf Minuten gab es drei Großchancen, und nach neun Minuten war der vorher zweimal am Gäste-Keeper gescheiterte Mirko Ullmann erfolgreich. Mit der Führung im Rücken konnten die Platzherren ihr Spiel aufziehen und waren den eher harmlosen Gästen in allen Belangen überlegen. Sven Köhler und Neuzugang Jens König wechselten sich auf der Liberoposition und im Spielaufbau ab. Beide gehörten an diesem Nachmittag zu den besten Chemnitzern, genauso wie Mirko Ullmann, der nach 38 Minuten zum zweiten Mal traf und nun mit acht Toren erfolgreichster CFC-Torjäger ist. Leider trägt auch er sich zur Zeit mit Abwanderungsgedanken.
Auch nach dem Pausentee waren die Himmelblauen spielbestimmend. Knapp zehn Minuten nach dem Seitenwechsel konnte der in letzter Zeit oft gescholtene Amir Osmanovic nach einer sehr schönen Kombination auf 3:0 erhöhen. Damit war das Spiel gelaufen, erst recht, als die Gäste gut 20 Minuten vor Spielende durch eine Gelb-Rote Karte dezimiert wurden. So geriet der verdiente Erfolg des CFC nie in Gefahr, und in der Schlußminute konnte Sven Köhler einen an ihm verwirkten Foulstrafstoß zum vierten CFC-Treffer nutzen. Endlich einmal kam die auf dem Spielfeld sichtbare Überlegenheit auch in Toren zum Ausdruck. Wenn nun die dieses Jahr kurze Winterpause, vor allem auch angesichts der bereits zu verzeichnenden und zu erwartenden Abgänge, konstruktiv genutzt wird, sollte das angestrebte Saisonziel im Bereich des Möglichen liegen.

<< 17. Spieltag 19. Spieltag >>