Saison 1997/1998
CFC / Regionalliga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC2:1FC Berlin
FC Berlin
24. Spieltag - Regionalliga Nordost - Saison 1997/1998
Samstag, 28. Februar 1998, 14:00 Uhr
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 2.100
Schiedsrichter: Kruse (Bischofferode)
Chemnitzer FCTorfolgeFC Berlin
T Weißflog (64. Süssner)
A Wienhold
A Laudeley
A Jendrossek
M Bittermann
M Köhler
M KönigGelbe Karte
M Liebers
M Tetzner (81. Krasselt)
S Jörg SchmidtGelbe Karte
S Kunze (46. Ullmann)

Trainer: Franke
0:1 Krznaric (59.)
1:1 Ullmann (84.)
2:1 Köhler (88.)

T Bartel
A Brestrich
A Lenz
A MaekGelbe Karte
M Kallnick
M Krznaric
M GezenGelbrote Karte
M Höppner (78. Jarling)
M Dahlke
S Lesch
S Jopek

Trainer: Voigt
Spielbericht

Nix für schwache Nerven! Einen Zittersieg in letzter Minute bescherte der CFC seinen Anhängern im Heimspiel gegen den FC Berlin. Dabei lagen die Himmelblauen bis kurz vor Spielende noch hinten und konnten erst mit einem Kraftakt in den letzten sieben Minuten das Spiel noch umbiegen.
Gegen den Tabellen-Elften begann der Chemnitzer FC druckvoll. Im Gegensatz zum Dresden-Spiel befanden sich Alexander Tetzner und Hendrik Liebers wieder in der Anfangsformation. Dagegen mußte Steffen Süßner aufgrund seiner letzten Patzer zunächst auf der Bank Platz nehmen, für ihn begann Jörg Weißflog. Die Gäste hielten in spielerischer und taktischer Hinsicht über weite Strecken mit. Trotzdem gab es vor allem in der ersten Hälfte zahlreiche Einschußmöglichkeiten für die Himmelblauen. So konnte Torsten Bittermann in der Anfangsphase gleich zweimal den Gäste-Schlußmann nicht überwinden. In der Folgezeit fehlte dann wirklich das Glück. So scheiterten innerhalb von zehn Minuten Danilo Kunze und Jörg Schmidt (letzterer gleich zweimal) an Pfosten bzw. Latte. In der Folgezeit wurde dann zu ungenau und überhastet agiert, so daß zunächst nix Zählbares herauskam. Dies sollte sich dann kurz nach der Halbzeit ändern, denn nach 52 Minuten mußten die Gäste aufgrund einer Gelb-Roten Karte mit nur noch zehn Mann auskommen. Das gelang ihnen zunächst eindrucksvoll, denn nur kurz danach fiel der Führungstreffer für die Berliner. Mit der Führung im Rücken und angesichts der zahlenmäßigen Unterlegenheit zogen sich die Hauptstädter weitestgehend zurück, was das nun folgende Anrennen der Himmelblauen logischerweise erschwerte. Nach einer guten Stunde kehrte dann Steffen Süßner ins Tor zurück, da sich Jörg Weißflog einen Nerv eingeklemmt hatte. Die Offensive des CFC brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg. Als die Hoffnung im Stadion schon langsam schwand, war es der zur Pause eingewechselte Mirko Ullmann, der sechs Minuten vor dem Abpfiff zur Stelle war und den Ausgleich erzielen konnte. Und vier Minuten später traf Sven Köhler mit einem straffen Schuß und sicherte so den nicht mehr erwarteten Heimsieg. So kann man sogar Arbeitssiege spannend gestalten! Positiver Nebeneffekt ist, daß der CFC mittlerweile punktgleich mit den zweitplazierten Sachsen aus Leipzig auf Platz Drei der Tabelle steht, allerdings mit einem Spiel mehr als Hütte.

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