Saison 2019/2020
CFC / 3. Liga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC2:2FC Viktoria Köln
FC Viktoria Köln
21. Spieltag - 3. Liga - Saison 2019/2020
Samstag, 25. Januar 2020, 14:00 Uhr
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 4.142
Schiedsrichter: Rafalski (Bad Zwesten)
Chemnitzer FCTorfolgeFC Viktoria Köln
T Jakubov
A Itter
A Schoppenhauer
A Reddemann
A Milde
M BohlGelbe Karte
M LangerGelbe Karte
M Bonga (87. Sturm)
M Tallig (74. Bozic)
M GarciaGelbe Karte
S Hosiner

Trainer: Glöckner
1:0 Hosiner (25./Foulelfer)
1:1 Wunderlich (32.)
1:2 Bunjaku (36.)
2:2 Hosiner (38./Foulelfer)

T Weis
A Gottschling
A Dietz
A Hajrovic
A CarlsGelbe Karte
M DejGelbe Karte (79. Klefisch)
M Ristl
M Holzweiler (64. LewerenzGelbe Karte)
M Wunderlich
M Handle
S Bunjaku (82. Seaton)

Trainer: Dotchev
Spielbericht

Nur Remis gegen den Tabellennachbarn

Von Pierre Schönfeld

Der Chemnitzer FC hat den Sprung auf die Nichtabstiegsplätze verpasst. Gegen den Tabellennachbarn Viktoria Köln stand es am Ende nur 2:2. Alle Treffer fielen in der ersten Halbzeit.

Patrick Glöckner musste auf seinen Abwehrchef und Kapitän Niklas Hoheneder (Sperre) und Mittelfeldmotor Tobias Müller (verletzt) verzichten. Für sie standen Clemens Schoppenhauer und Matti Langer in der Startelf. Philipp Hosiner trug die Kapitänsbinde. Eine Viertelstunde passierte nicht viel vor etwas über 4.000 Zuschauern an der Gellertstraße bei frostigen Temperaturen. Immer wieder wurde der Ball quer oder nach hinten gespielt, ohne erkennbare Idee für einen Spielaufbau. CFC - Viktoria Köln 2:2Man spürte die Unsicherheit, insbesondere des neuen Innenverteidigerduos. So musste eine Standardsituation für eine erste Torgefahr herhalten - Reddemann köpfte nach einer Viertelstunde nach einer Garcia-Ecke knapp neben den Viktoria-Kasten. Auch die zweite CFC-Chance war nach einem Standard. Eine Garcia-Ecke brachte diesmal Schoppenhauer auf den Kasten von Weis und Hosiner verpasste nur um Haaresbreite. Nach 25 Minuten dürfen die CFC-Fans dann doch jubeln. Tallig war von Ristl an der Strafraumkante gefoult worden und Schiedsrichterin Rafalski hatte auf Strafstoß entschieden. Philipp Hosiner liess sich die Chance nicht nehmen und schickte Viktoria-Keeper Weis in die falsche Ecke. Rechts unten schlug die Kugel ein. 1:0 für den Club.
Doch die Führung war ein Startsignal für die Kölner, die innerhalb von wenigen Minuten das Spiel drehten. Angriff der Kölner über die rechte Seite, der Ball kam nach innen wo Wunderlich zentral im Strafraum stand. Sein Drehschuss streifte Reddemann so dass Jakubov ohne Chance war. Der Ausgleich in der 35. Minute. Und nur 4 Minuten später kam es noch dicker für den Club. Diesmal war es ein schnell vorgetragener Angriff der Domstädter, den Bunjaku mit einem satten Schuss abschloss. 1:2 für die Viktoria. Doch damit sollte es noch nicht vorbei sein. Angriff der Himmelblauen und Bonga rennt in seinen Gegenspieler. Schiridame Rafalski zeigte erneut auf den Punkt. Objektiv gesehen kein Elfer, den man geben musste. Hosiner war's egal, er verwandelte auch den zweiten Strafstoß per sattem Knaller zentral unter die Latte. Weis war erneut geschlagen.

CFC - Viktoria Köln 2:2Die zweite Hälfte war erst wenige Minuten alt, da musste Jakubov gegen Kölns Handle alle riskieren. Reddemanns Rückpass auf Jakubov war zu kurz geraten und nur eine lange Grätsche des Keepers ausserhalb des Strafraums verhinderte die Großchance für die Kölner. Auf der Gegenseite hatte Hosiner das 3:2 für den CFC auf dem Kopf, doch Keeper Weis riss noch die Pranke hoch. Auch bei der darauffolgenden Ecke entschärfte Weis eine Kopfball, diesmal den von Reddemann. Gegen Ende der Partie drehte die spielerisch überlegenen Kölner von Coach Pavel Dotchev nochmal auf, doch die sichtlich erschöpften Himmelblauen stemmten sich erfolgreich gegen ein drittes Gegentor. So blieb es am Ende beim letztlich gerechten Unentschieden.

Fazit: Es ist noch viel Sand bei den Himmelblauen im Getriebe. Am Ende war das Ergebnis noch das Beste an der Partie. Insbesondere im Abwehrverhalten und im Aufbauspiel ist noch viel Luft nach oben. Zu viele, auch leichte, Fehler brachten den CFC immer wieder in Bedrängnis. Man kann nur hoffen, dass die Lehren aus dem Spiel gezogen und die Fehler abgestellt werden. Ansonsten wird es schwer aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Wertung: 4,0.

Bester Himmelblauer: Jakubov

Pressestimmen

kicker.de

Packender Abstiegskampf in Chemnitz findet keinen Sieger

[..] Nach der Pause entwickelte sich eine hektische Partie mit vielen kleineren Fouls und wenigen Torchancen in der Anfangsphase. Die erste Möglichkeit hatten die Kölner nach 58 Minuten. Handle war plötzlich frei vor Jakubov, der mit einem beherzten Einsteigen schlimmeres verhindern konnte. Dann meldeten sich auch die Chemnitzer wieder: Tallig brachte die Kugel mustergültig auf den Kopf von Hosiner, doch Weis bekam den Ball mit einer Hand noch so eben über den Querbalken (70.). Bei der folgenden Ecke kam Reddemann frei zum Kopfball, brachte aber keinen Druck hinter die Kugel (71.). Im Anschluss wurde es vor allem ruppig, insgesamt musste Schiedsrichterin Rafalski sechs gelbe Karten verteilen. Doch keines der Teams konnte sich in der letzten halben Stunde entscheidend absetzen. [..]

mdr.de

Kein Sieger: Unterhaltsamer Kick zwischen Chemnitz und Köln

[..] Chemnitz hatte nach gut 20 Minuten mehr vom Spiel und suchte intensiv die Lücke in der Kölner Abwehr. Und die ergab sich dann nach einer Aktion von Erik Tallig, der vom Kölner Mart Ristl im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Da blieb Schiedsrichterin Katrin Rafalski gar keine andere Wahl, als auf Foulelfmeter zu entscheiden. Philipp Hosiner schritt zur Tat und schickte Kölns Keeper Andre Weis in die andere Ecke Chemnitz führte mit 1:0 (24.). [..] Jetzt begann eine ganz heiße Phase, in der die über 4.000 Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Die Antwort der Kölner ließ nicht allzu lange auf sich warten. Mike Wunderlich (32.) bekam die Kugel und drückte sofort ab. Er traf noch CFC-Verteidiger Sören Reddemann, der den Ball unhaltbar für den Chemnitzer Schlussmann Jakub Jakubov abfälschte. Die Kölner hatten aufgeschlossen und setzten noch einen drauf. Nur drei Minuten später erhöhte Albert Bunjaku mit einem satten Vollspann-Schuss auf 2:1. Jetzt waren die "Himmelblauen" gefordert und bekamen erneut Vorschub von der Unparteiischen Rafalski. Sie zeigte nach Foul von Sead Hajrivic an einem Chemnitzer erneut auf den Punkt, wieder trat Hosiner an und besorgte das 2:2. [..]

blick.de

Chemnitzer FC kann gegen Viktoria Köln nicht gewinnen

Fußball-Drittligist Chemnitzer FC hat es am Samstag zum Punktspielauftakt des Jahres 2020 im heimischen Stadion verpasst, die Abstiegsränge zu verlassen. Das Team von Cheftrainer Patrick Glöckner trennte vor reichlich 4000 Zuschauern von Viktoria Köln 2:2 (2:2) und bleibt damit Tabellensiebzehnter. Insgesamt war es schwere Kost, die den Fans serviert wurde. So sah es auch der zweifache Torschütze Philipp Hosiner. "Seitdem ich beim CFC bin, war dies wohl eines der schlechtesten Spiele. Jetzt müssen wir es knallhart analysieren und schauen, woran es gelegen hat", sagte der Stürmer. [..]

freiepresse.de

Chemnitzer FC holt Punkt gegen die Kölner Viktoria

[..] Insgesamt bewegte sich die Begegnung aus spielerischer Sicht auf keinem hohen Niveau, dies änderte sich auch nach Wiederanpfiff nicht. Das Geschehen plätscherte dahin. Doch in der 70. Minute hätte Hosiner seinen Dreierpack schnüren können, doch der Kölner Keeper wehrte die Kugel im letzten Moment ab. Chemnitz blieb in der Offensive anschließend nicht untätig, doch oft kam der entscheidende Pass nicht an. Auch in der Abwehr kam der CFC ab und zu mächtig ins Wackeln. Am Ende blieb es beim Remis, das die Himmelblauen nicht richtig weiter bringt.

tag24.de

Torjäger Hosiner zwei Mal eiskalt, aber CFC verpasst Heimsieg!

Der CFC hat den Sprung ans rettende Ufer verpasst! Gegen Mitaufsteiger und Tabellennachbar Viktoria Köln kamen die Chemnitzer am Sonnabend nicht über ein Unentschieden hinaus. 4142 Zuschauer sahen in einem rasanten und spannenden Kellerduell ein 2:2 (2:2). [..] Beide Mannschaften schenkten sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Ständig ging es hin und her. In der 59. Minute musste Jakubov Kopf und Kragen riskieren. Erst rutschte Schoppenhauer an der Mittellinie am Ball vorbei, dann geriet der Rückpass von Reddemann zu kurz. Der Torhüter klärte mit höchstem Risiko außerhalb des Strafraums gegen Simon Handle. Mit einem Klassereflex nach Hosiners Kopfball bewahrte Weis die Kölner vor dem erneuten Rückstand (70.). Eine Minute später hatte Viktoria-Torjäger Bunjaku das 3:2 auf dem Fuß. Nach Vorarbeit von Steven Lewerenz zog er direkt ab - drüber.

Trainerstimmen

Pavel Dotchev (V. Köln) bei mdr.de:
"Ich habe es schon im Vorfeld gewusst, dass es für uns ein extrem schweres Spiel wird. Unsere Hauptbaustelle war die Defensive. Die Viererkette war sozusagen eine Wundertüte, weil die Spieler so noch nicht zusammen gespielt haben. Im Nachhinein muss ich sagen, dass wir das gut umgesetzt haben. Im Großen und Ganzen haben wir wenige Chancen zugelassen. Trotz des Gegentores hat sich die Mannschaft gut erholt. Leider konnten wir die Führung nicht verteidigen. Wir müssen weiter kleine Brötchen backen, deshalb bin ich mit dem Punkt zufrieden."

Patrick Glöckner (CFC) bei mdr.de:
"Ich denke, dass wir heute überhaupt nicht in unser Spiel gefunden haben. Es war viel Nervosität drin, zudem haben wir nicht zielstrebig genug gespielt. Die Passwege waren zu lang, diesbezüglich konnte der Gegner gut ins Pressing starten. Entscheidend war, dass die beiden Elfmeter drin waren. Alles in allem bin ich mit unserem Spiel nicht zufrieden. In der Vergangenheit haben wir gezeigt, dass wir es besser können."

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