Saison 1996/1997
CFC / Regionalliga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC2:0FC Berlin
FC Berlin
33. Spieltag - Regionalliga Nordost - Saison 1996/1997
Sonntag, 18. Mai 1997, 14:00 Uhr
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 2.251
Schiedsrichter: Keßler (Wogau)
Chemnitzer FCTorfolgeFC Berlin
T Weißflog
A Wienhold
A Hertzsch (31. Larjuchin)
A GvozdenGelbe Karte
M Krasselt (76. Culek)
M Großmann
M Ballack
M Köhler
M JendrossekGelbe Karte
S Ullmann (58. Leonhardt)
S Osmanovic

Trainer: Franke
1:0 Krasselt (20.)
2:0 Ballack (58.)

T Bartel
A Jonelat
A Reckmann
A Maek
M Laetsch
M KallnickGelbe Karte
M Gezen
M Lesch (82. JarlingGelbe Karte)
M Dahlke
S Lau
S Seruga (86. Lorenz)

Trainer: Voigt
Spielbericht

Mit einem Sieg verabschiedeten sich die Himmelblauen für diese Saison vom Heimpublikum. Das 2:0 gegen den FC Berlin war am Ende verdient, da der CFC wesentlich mehr Spielanteile als die Gäste hatte. Die Berliner zeigten zum Teil ein technisch gefälliges Spiel und konnten phasenweise recht gut mithalten. So Ließen sie durch zwei Lattentreffer - einen gefährlichen Freistoß in der Anfangsphase und einen Kopfball nach gut einer halben Stunde - aufmerken, aber das war über 90 Minuten gesehen zu wenig, um die Himmelblauen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Nach wechselvollem Beginn erzielte der erstmalig von Anfang an spielende André Krasselt das 1:0. Er konnte eine präzise Flanke von Mirko Ullmann aus vollem Lauf gegen die Bewegungsrichtung des Schlußmannes ins Tor köpfen. Auch in der Folgezeit ergaben sich einige CFC-Chancen, die allerdings vorerst ungenutzt blieben. Negativer Höhepunkt aus Chemnitzer Sicht war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Ingo Hertzsch, der nach gut einer halben Stunde den Platz verlassen mußte.
Nach dem Seitenwechsel näherte sich das Spiel dem Wetter entsprechend immer mehr dem Prädikat "Sommerfußball". Wenigstens verabschiedete sich Michael Ballack, der Chemnitz am Saisonende gen Kaiserslautern verläßt und auch insgesamt ein gutes Spiel machte, gebührend. Er konnte eine Ecke von Lutz Wienhold per Kopfball zum 2:0 verwerten. Daß dies gleichzeitig der Endstand war, lag auch am guten Berliner Schlußmann, der einige gute CFC-Möglichkeiten zunichte machte. Für ein Ereignis von Seltenheitswert sorgte der Schiedsrichter, als er nach einem Disput mit der Bank dem Chemnitzer Mannschaftsarzt die Rote Karte zeigte. Erwähnenswert auch die 150 mitgereisten "BFC"-Anhänger, die zwar knapp 30 Minuten zu spät kamen, sich aber im Stadion zurückhielten und nur durch lustige Sprechchöre auffielen. Außerhalb sorgte das große Polizeiaufgebot für einen größtenteils friedlichen Nachmittag.

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