Saison 1995/1996
CFC / 2. Bundesliga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC1:1SV Waldhof Mannheim
SV Waldhof Mannheim
28. Spieltag - 2. Bundesliga - Saison 1995/1996
Freitag, 03. Mai 1996, 19:00 Uhr
Sportforum, Chemnitz
Zuschauer: 3.900
Schiedsrichter: Jansen (Essen)
Chemnitzer FCTorfolgeSV Waldhof Mannheim
T Weißflog
A Wahl
A Laudeley
A Panadic
M Renn
M Culek (69. Gerber)
M Wienhold (57. Ballack)
M Dünger (86. Bittermann)
M Hecker
S Aracic
S Gütschow

Trainer: Häfner
0:1 Reichel (32.)
1:1 Gütschow (74./Foulelfer)

T LangnerGelbe Karte
A WagenhausGelbe Karte
A Barth
A Dehoust
M Luginger
M ReichelGelbe Karte
M Hayer (80. Zvetanov)
M Gerlach
M Scheuber
S Gunnlaugsson (89. Epp)
S Kobylanski

Trainer: Schlappner
Spielbericht

Gegen den "Angstgegner" Waldhof Mannheim gelang auch in dieser Saison kein Sieg! Im freitäglichen Heimspiel gab es ein Remis. Die Zuschauer wurden aber mit einer durchweg guten kämpferischen Leistung versöhnt.
Der CFC begann schwungvoll und hatte mehr vom Spiel. Bereits in der 8. Minute gab es eine elfmeterreife Situation im Waldhof-Strafraum, aber der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Auch in der Folgezeit bestimmten die Gastgeber das Geschehen und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, die aber leider nicht genutzt werden konnten. Waldhof kam erst nach einer halben Stunde gefährlich vor das Chemnitzer Tor, und prompt fiel das 0:1! Ein Schuß Mirko Reichels, an diesem Abend bester Mannheimer, wurde unhaltbar für Jörg Weißflog abgefälscht.
Nach einer kurzen Schockphase fingen sich die Platzherren wieder, so daß es auch nach der Pause einige gute Ausgleichschancen gab, darunter ein Pfostenkopfball von Andrej Panadic. Aber auch die Gäste hatten jetzt ihre Möglichkeiten. Eine Viertelstunde vor Schluß dann der verdiente Ausgleich: nach einem Foul am gerade eingewechselten Heiko Gerber entschied der Schiri auf Strafstoß. Diesen verwandelte Torsten Gütschow. Danach gab es auf beiden Seiten noch gute Möglichkeiten, aber Hayer traf nur die Latte, und ein Kopfball von Jens Wahl wurde gerade noch entschärft. So blieb es beim Unentschieden.
Die besten Leute beim CFC waren Olaf Renn (der Mittelfeldmotor kommt langsam wieder auf Touren!) und - wieder einmal - Jörg Weißflog. Dagegen schien Lutz Wienhold als Regisseur überfordert. Aber auf dieser Position fehlen uns ja bekanntlich Alternativen. Hoffentlich ändert sich das in der neuen Saison!


Jens Zeidler besuchte für die CFC-Fanpage die Pressekonferenz:

Trainerstimmen

Reinhard Häfner
Wir haben die erste halbe Stunde so Fußball gespielt, wie wir es uns vorgestellt haben - über die Flügel unsere Möglichkeiten gesucht. Der erste Konter brachte das Gegentor. Nun wurde es schwierig, weil wir den Ausgleich anstrebten und Mannheim die Konter fuhr. Die Gäste kamen noch zweimal gefährlich vor das Tor. Wir machten verdient den Ausgleich und hatte noch zwei, drei gute Möglichkeiten.
Ich bin zufrieden, daß die Mannschaft das gemacht hat, was ich gesagt habe. Der Feinschliff sowie ein Erfolg wie gegen Jena fehlte. Wir wurden tatsächlich geärgert. Ein Heiko Gerber hat Impulse gesetzt und einen Elfmeter rausgeholt. Das zeigt, daß auch Spieler, die uns verlassen wollen, im Kopf klar sind und Leistung bringen.

Reinhard Häfner (auf die Frage, ob aufgrund des gesetzten Termins das Spiel eine Schlüsselrolle für ihn gehabt habe)
Was soll ich dazu sagen.

Peter Fittig/CFC-Präsidium (zu obriger Frage an Häfner)
Wir haben am Wochenende eine Beratung. Das Ergebnis wird auf einer Pressekonferenz am Montag mitgeteilt.

Klaus Schlappner (Einstiegsfrage von PK-Leiter Fittig: "Wie sahen sie das Spiel?")
Ich sah es von der Außenlinie!
Meine Mannschaft hat gut gearbeitet. Wir zeigten viel Einsatz aber wenig Spielpassagen. Wir hätten es schaffen können, die Heimmannschaft zu ärgern. Ich habe eine gute Gastgeberelf gesehen, die auch im Luftkampf Vorteile hatte. Der Kollege hat in der Schlußphase alles in die Waggschale geworfen.
Das Spiel war aufregend bis zum Schluß, vor allem für mich! Eine Dusseligkeit hat zu der Strafraumszene geführt. Ich bin aber mit dem Punkt zufrieden. Reichel hat Großes geleistet. Unser Keeper hatte dagegen das Glück des Tüchtigen. Wir geraten jetzt nicht in Überschwang. Es haben aber auch vier potentielle Spieler gefehlt.

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