Saison 1998/1999
CFC / Regionalliga



 
1. FC Magdeburg
1. FC Magdeburg0:1Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
30. Spieltag - Regionalliga Nordost - Saison 1998/1999
Sonntag, 18. April 1999, 20:20 Uhr
Ernst-Grube-Stadion, Magdeburg
Zuschauer: 3.100
Schiedsrichter: Keßler (Wogau)
1. FC MagdeburgTorfolgeChemnitzer FC
T Dreszer
A Schmidt
A Wojcik
A Hetmanski (63. Lau)
M Kretzschmar
M HannemannGelbe Karte (60. Hähnge)
M Sandmann
M Koc
M StastkaGelbe Karte
S Dohnal
S Mydlo (74. Gomez)

Trainer: Schmidt
0:1 Jan Schmidt (5.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rote Karte für Jan Schmidt (23.)

T Ananiev
A Laudeley
A Jan SchmidtGelbrote Karte
A MehlhornGelbe Karte
M Kujat (86. Ullmann)
M Köhler
M König
M LiebersGelbe Karte
M Wienhold (82. Jörg Schmidt)
S Tetzner
S Kunze (77. Jendrossek)

Trainer: Franke
Spielbericht

Schiri konnte Spiel nicht entscheiden

Von Ronny Licht

Der CFC hat den Fluch der Flutlichtspiele abgelegt. Viele werden sich noch an "glorreiche" Spiele wie in Rostock (0:5), zu Hause gegen Wolfsburg (0:4) oder in Dresden (1:2) erinnern - alles wurden unter Flutlicht verloren.
Für die fast 200 Chemnitzer hatte sich die weite Fahrt nach Magdeburg schon fünf Minuten nach dem Anpfiff gelohnt: Nach einer Ecke von Alexander Tetzner - den Franke als einzigen, weil schnellsten, Konterstürmer aufgestellt hatte - schraubte sich Jan Schmidt in die Luft, nickte unhaltbar ins linke Eck ein. Allerdings verdauten die Magdeburger die Führung ziemlich schnell, fuhren einen Angriff nach dem anderen. Nach zwei eher harmloseren Fouls mutierte Jan Schmidt dann zum tragischen Helden: Mit Gelb-Rot war sein Arbeitstag bereits nach 23 Minuten beendet. Süßen Trost gab´s vom extra mitgeriesten Maskottchen "ChemCat", das Jan Schmidt liebevoll in den Arm nahm. Doch der FCM konnte die Überlegenheit bis zur Pause nicht nutzen. Die einzig richtige Entscheidung des CFC-"Freundes" Jörg Keßler aus Wogau (und sowas pfeift Bundesliga): Ein Abseitstor von Mydlo wurde nicht anerkannt. An Antonio Ananiev und der von Thomas Laudeley klasse organisierten Abwehr scheiterte dann auch noch Stastka mit dem Fuß (32.) und mit dem Kopf (38.).

Nach der Pause das gleiche Bild: Magdeburg stürmte, was das Zeug hielt - und die CFC-Abwehr hielt dicht. Henrik Lau und Stastka verpaßten noch zweimal (66., 80.) den Ausgleich. Ansonsten immer die gleiche Masche: Über die Außen, dann die Flanke - und vorn hilft der liebe Gott. Der FCM wurde immer hektischer, die meisten Flanken landeten in der Schlußphase hinter dem Tor.

Fazit: Durch diese massive Abwehrleistung war der Sieg verdient. Auswärts muß der Gastgeber das Spiel machen (und nicht der Gast). Der FCM hat das auch getan. Er hat aber nichts draus gemacht. Am Ende zählen die Punkte. So wird man Meister - mehr will ich gar nicht sagen, Ihr habt´s ja alle gesehen.

Wertung: 2,5 (Das Spiel lebte von der Spannung)

Beste Himmelblaue: Keiner, es gab nur Sieger. Bei dieser tollen Mannschaftsleistung sollte man eigentlich niemanden herausheben.

Pressestimmen

Freie Presse (zum Spiel)
FCM-Trainer Hans-Dieter Schmidt [..] meinte: &

Freie Presse (zur TV-Übertragung)
Sandmännchen am Mikrofon [..] Die vom MDR groß angekündigte Live-Übertragung eines Regionalligaspiels geriet zum Fiasko. [..] von Objektivität schien er (Reporter Guido Sullus d.A.) auch noch nie etwas gehört zu haben: Magdeburg vorn, Magdeburg hinten, &

Kicker
Der CFC [..] zeigte zunächst, wer der Tabellenführer ist. [..] im zentralen Angriff aber fehlte dem FCM [..] die Anspielstation.

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