Saison 1990/1991
CFC / NOFV-Oberliga



 
Wernigeröder SV Rot-Weiss
Wernigeröder SV Rot-Weiss1:3Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
Achtelfinale - DFV-Pokal - Saison 1990/1991
Samstag, 20. Oktober 1990, 13:30 Uhr
Stadion "Kohlgarten", Wernigerode
Zuschauer: 1.715
Schiedsrichter: Ziller (Königsbrück)
Wernigeröder SV Rot-WeissTorfolgeChemnitzer FC
T Fieberling
A Denecke
A BrendelGelbe Karte
A Löder
A Schedlbauer
M Potyka
M Hoppe (69. Ziegeldorf)
M Reuß (88. Domine)
M Lange
S Wilke
S Schneevoigt

Trainer: Albert Krebs
0:1 Spranger (19.)
0:2 Mehlhorn (34.)
0:3 Schedlbauer (49. Eigentor)
1:3 Hoppe (60.)

T Schmidt
A Illing
A Keller
A Laudeley
A Seifert
A T.Müller (65. Neuhäuser)
M Mitzscherling
M Wienhold
M Mehlhorn
S Heidrich
S Spranger

Trainer: Hans Meyer
Pressestimmen

FuWo

Und auch Späher sahen einen tollen Fieberling im Tor

"So ein Spiel gegen einen unterklassigen Gegner birgt immer die Gefahr in sich, daß er unterschätzt wird. Ihr sind wir durch eine konzentrierte Spielweise von Beginn an aus dem Wege gegangen." So faßte Hans Meyer diese faire Pokalbegegnung zusammen. Der Chemnitzer Trainer erläuterte noch einmal auf Nachfrage die Rolle von Ex-Kapitän Detlef Müller. "Er hat ja keine mehr gespielt. Entscheidend ist die Leistung, die er über einen längeren Zeitraum nicht gebracht hat. Da ist es doch völlig normal, daß ich ihn herausnehme und Jüngere einsetze. Woanders würde man darüber kaum ein Wort verlieren. Doch bei uns wird es gleich aufgebauscht", hakte er das Thema mit dem Hinweis ab, daß Detlef Müller mit "hoher Wahrscheinlichkeit" auf die Transferliste geht. Ansonsten drücken ihn Verletzungssorgen - u.a. von Rico Steinmann, Dirk Barsikow, Sven Köhler, Torsten Bittermann.

Und Wernigerode? Nach einer Stunde - als es schon 0:3 stand - flackerte im Stadion "Kohlgarten" Pokalstimmung auf. Den Foulstrafstoß von Sven Potyka parierte Jens Schmidt, der Kopfball des nachsetzenden Freistoßspezialisten landete am Pfosten, ehe Thomas Hoppe im zweiten Nachfassen das 1:3 gelang. In der 62. Minute roch es erneut nach Foulelfmeter, doch Schiedsrichter Wieland Ziller verlegte den Tatort Zentimeter außerhalb des Strafraumes. Damit hatte Chemnitz die kritische Phase überstanden.

Rot-Weiß-Trainer Albert Krebs bescheinigte seiner Mannschaft "eine ordentliche Partie, aber keine Chance zum Weiterkommen". Der Spitzenreiter der Landesliga Sachsen-Anhalt baut auf die Amateur-Oberliga. Die Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor Motorenwerk funktioniert noch. [..] Um Spieler muß ständig gebangt werden. "Hessen Kassel, Göttingen 05, aber auch kleinere Vereine. Ein schweres Brot für uns." Späher haben diesmal sicher Torwart Fieberling (22) notiert...

(Peter Hennig)

<< 8. Spieltag 9. Spieltag >>