Saison 2017/2018
CFC / 3. Liga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC0:5FC Bayern München
FC Bayern München
1. Runde - DFB-Pokal - Saison 2017/2018
Samstag, 12. August 2017, 15:30 Uhr
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 15.015
Schiedsrichter: Steinhaus (Langenhagen)
Vorbericht

David gegen Goliath an der Gellertstraße

Von Timo Görner

Das vermutlich "leichteste Spiel für den CFC" in dieser Saison. Weil keiner einen Sieg erwartet, man dennoch aber nur gewinnen kann. Wirtschaftlich dürfte das Spiel auf alle Fälle ein Erfolg werden, sportlich heißt es "genießen und ein klein wenig auf eine Sensation hoffen".

Die letzte Saison unseres Gegners:

Die mittlerweile 27. Deutsche Meisterschaft im eigenen Land wurde wie erwartet am Ende auch souverän geholt, der einzige der 3 angestrebten Titel. In Champions League und DFB-Pokal hatte man im Viertelfinale und Halbfinale gegen die späteren Cupsieger aus Madrid und Dortmund das Nachsehen. Die Startphase optimal, die ersten 7 Pflichtspiele in DFB-Pokal, Meisterschaft und der "Königsklasse" gingen siegreich zu Ende. Vor fast 1 Jahr trat man auch im Nordosten zum Landespokal an, ohne Mühe in Jena gegen den damaligen Viertligisten beim 5:0. Bremen wurde zum Meisterschafts-Auftakt deklassiert, diesmal 6:0. Russlands FK Rostow (5:0) zum Start in die "Zaster-Liga" war ebenfalls Sparringspartner. Zum Jahresende 2016 war die Bilanz wie gewohnt erfolgreich, in der Liga saß dem Club aus der Säbener Straße aber nicht unbedingt erwartungsgemäß ein "Emporkömmling" aus Liga 2 im Nacken, hatte nur 4 Punkte und 12 Tore Rückstand aufzuweisen. Der erwartete härteste Rivale aus Dortmund hingegen bereits weit weg mit 13 Zählern. Dabei wurde nur 1 Spiel verloren, bei den Borussen (0:1) an Spieltag 11. Im eigenen Stadion kamen die Patzer gegen Köln, Hoffenheim (1:1) dazu, auswärts Frankfurt (2:2). 3 Mannschaften, die eine jeweils starke Hinrunde spielten. Dagegen wurde der "kurzzeitige Titelkonkurrent" Wolfsburg mit 5:0 abgefertigt und auch RB Leipzig (3:0) auf eigenem Platz in die Schranken gewiesen. In Europa reichte es nicht zum Gruppensieg gegen Atletico Madrid, dafür waren die Pleiten bei den "Rojiblancos" (0:1) und in Rostow (2:3) zuviel. Die Ziele für das Frühjahr unverändert, der Titel National wurde 3 Spiele vor Ende fest gemacht, mit einem Torfestival in Wolfsburg (6:0). Balsam für die großen Enttäuschungen davor. 3 Tage früher das erneute Scheitern im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den BVB, wieder im eigenen Stadion. 11 Tage vor Wolfsburg wurde das "Santiago Bernabéu" in Spaniens Hauptstadt als Verlierer verlassen. Beide Male teils unglücklich, aber auch nicht ganz unverdient. In Leipzig zeigte der Meister dem "Schüler" zumindest noch mal, wie man ein Spiel aus dem Feuer reißt. Aus dem kleinen Polster zur Winterpause war ein großer Abstand von 15 Zählern geworden. Heim wie auswärts waren die Rot-Weißen jeweils Primus, als Platz bauende Gemeinschaft aber nur knapp mit 17 Toren vor dem Rivalen aus dem Westen. Als Gast hingegen wurde RB entscheidend fern gehalten, lagen 10 Zähler dazwischen. 89:22 Tore stellten die klare Nr. 1 in beiden Bereichen. Eine erfolgreiche Saison, aber so richtig zufrieden war man nicht. Die Ziele für 2017/2018 sind gleich geblieben.

Delegierungen für diese Saison bislang:

8 Spieler sind neu, 7 haben den Rekordmeister nach der letzten Spielzeit aus unterschiedlichen Gründen verlassen.

Im Tor beendete der gebürtige Freitaler Tom Starke (36) seine Laufbahn mit den Stationen Dresden, Leverkusen, Hamburger SV, Paderborn, Duisburg, Hoffenheim und seit 2012 München, wo er in 10 Bundesligaspielen im Kasten stand. Auch Philipp Lahm (33) hängte "seine Töppen an den Nagel" und nahm Abschied nach 15 Jahren als Profi mit dem WM-Titel 2014 als Kapitän der DFB-Auswahl und 113 Länderspielen als Höhepunkt. Dazu 8 Meisterschaften, 6 DFB-Pokalsiege, die Champions League 2013. Holger Badstuber (28/VfB Stuttgart) war in der Frühjahrsrunde 2017 nach Schalke ausgeliehen, nach Vertragsende in München erhielt er kein Angebot. Der Franko-Marokkaner Medhi Benatia (30) konnte sich in München auch aufgrund von Verletzungsproblemen nie etablieren, war zu Juventus Turin ausgeliehen und wurde von der "alten Dame" dann auch für 17 Mio. € verpflichtet. Im Mittelfeld zog es "Eigengewächs" Gianluca Gaudino (20/Chievo Verona) in Italiens Serie A, er kam 2014/2015 zu 8 Einsätzen in der 1. Mannschaft – 4x in der Startelf. Xabi Alonso (36) machte es wie Lahm, verabschiedete sich von der großen Bühne. Der Spanier beeindruckt vor allem mit 114 Länderspielen, dem WM-Titel für die Iberer 2010 und dem zweimaligen Gewinn der Champions League 2005 (FC Liverpool) und 2014 für Real Madrid. Im Angriff wurde der Brasilianer Douglas Costa (26) für 6 Mio. € an Juventus Turin verliehen, vergangene Saison nur zeitweise gesetzt mit 23 Spielen, 4 Toren und 6 Vorlagen.

Bei den Neuzugängen finden sich neben den Hochkarätern auch mehrere interne Wechsel aus dem eigenen Nachwuchs, die an der Tour nach China teilnahmen und dort zum Einsatz kamen. Im Tor ist dies Christian Früchtl (17), vergangene Saison in der in der A- und B-Jugend Bundesliga eingesetzt. In der Abwehr fallen Felix Götze (19) – Bruder von Mario Götze und der Österreicher Marco Friedl (19) in diese Kategorie. Beide noch ohne Erfahrung in der Bundesliga im Gegensatz zu Niklas Süle (21) aus Hoffenheim, der seit 2013 bereits 106 Spiele im Oberhaus für die TSG absolvierte, 7 Treffer erzielte. Dazu kommen 6 Länderspiele für die DFB-Auswahl seit Ende August 2016. Im Mittelfeld kam Sebastian Rudy (27) mit Süle im "Doppelpack", September 2008 mit dem Debüt in Liga 1 beim VfB Stuttgart. Für die Kraichgauer folgten 212 Spiele, 12 Tore, 35 Vorlagen. Nicht zu vergessen 20 Länderspiele für den Weltmeister. Er kam ablösefrei, für Süle wurden 20 Mio. € überwiesen. Deutlich mehr floss für den Wechsel von Frankreichs Corentin Tolisso (23) mit 41 Mio € Richtung Olympique Lyon, 2016/2017 mit 14 Spielen in der Champions- und Europa League. Das Debüt in der "Equipe Tricolore" Ende März gegen Spanien. Zweiter spektakulärer Neuzugang war Kolumbiens Nationalspieler James Rodríguez (27), bei Real Madrid letztes Jahr meist Reservist und unzufrieden. Der Trainer in München dürfte Motivation zum Wechsel gewesen sein, unter Ancelotti lief es für ihn bei den "Königlichen" besser. Im Angriff wiederum wurde im Grunde nichts verändert, mit U21-Nationalspieler Serge Gnabry (21) aus Bremen gab es zwar einen Neuzugang. Dieser ließ sich aber erstmal nach Hoffenheim ausleihen, soll dort auch international weitere Spielpraxis nach den Einsätzen bei Olympia 2016 sammeln. Auf den immer wieder diskutierten "1:1 Backup" für Robert Lewandowski wurde erneut verzichtet. 100,50 Mio. € wurden letztlich investiert, die Abgänge brachten 24,30 Mio. € ein.

Der Trainer:

Mit Pep Guardiola ging 2016 ein Star-Trainer, mit Carlo Ancelotti (58) folgte zum 01.07.2016 ein eben solcher. Allerdings kaum vergleichbar. Der Italiener gilt als einer der erfolgreichsten Vereinstrainer der Welt, in der Champions League seit 2014 Nr. 1 bei 3 Titeln für Real Madrid (2014), AC Mailand (2007, 2003). Dazu kommen nationale Meisterschaften in Deutschland, Italien, Frankreich, England und Landespokalsiege in den besagten Ländern zuzüglich Spanien. Als Spieler waren der AC Mailand, AS Rom die beiden Vereine. Der größte Erfolg der damalige Europapokal der Landesmeister mit "Milan" 1989 und 1990. 1986 und 1990 war er Mitglied der "Squadra Azurra" bei den WM in Mexiko und Italien. Als Spieler wie Trainer fraglos einer der ganz Großen dieses Sports, dennoch keiner der "Lautsprecher". Dekoriert mit Auszeichnungen seines Heimatlandes wie "Ritter des Verdienstordens der Italienischen Republik" oder "Offizier des Verdienstordens des Sterns von Italien". Seine Co-Trainer sind seit dieser Saison Ex-Bayern Kicker Willy Sagnol (40) und Sohn Davide Ancelotti (28), zuvor Fitnesstrainer bei Real Madrid und Paris Saint Germain.

Die aktuelle Saison bislang:

Den ersten Titel konnte man bereits nach München holen, mit dem Supercup am vergangenen Samstag in Dortmund gegen den DFB-Pokalsieger im "deutschen Classico“ im Elfmeterschießen, nachdem erst 3 min. vor dem Ende die 1:2-Niederlage verhindert werden konnte. Am Ende nicht ganz unverdient, wenngleich aber auch ein wenig glücklich. Die Ergebnisse kurz davor gegen hochkarätige Konkurrenz waren eher ernüchternd, bei aller Relativität solcher Spiele. Auf der Asienreise wurden in 4 Begegnungen 3 Niederlagen kassiert. Gegen den FC Arsenal wurde im Elfmeterschießen verloren, ohne Tore die Spiele gegen die Italiener von "Milan" (0:4) und Inter (0:2) absolviert. Gegen den FC Chelsea (3:2) sah man besser aus. Beim "Audi-Cup" im eigenen Stadion blieb man erneut deutlich unter den Möglichkeiten, wurde vom FC Liverpool (0:3) besiegt wie auch vom SSC Neapel (0:2) – letzter Platz beim eigenen Turnier. Der Sieg in Dortmund, wenn auch erst im "letzten Moment" zeigte zumindest zeitweise wieder einen stärkeren FC Bayern. Nach dem Gastspiel beim CFC als erstem "richtigen Pflichtspiel der Saison" geht es zum Meisterschafts-Auftakt gegen Leverkusen. Die Ziele für diese Saison sind klar. Das "Triple" soll wieder her, der DFB-Pokal ist einer der 3 Bausteine dazu. Dementsprechend hochkonzentriert ist der Verein aus dem Süden der Republik zu erwarten.

Die Mannschaft:

Das Team vorzustellen ist angesichts des Bekanntheitsgrades fast aller Akteure wie "Luft in einen vollen Ball pumpen". Im Tor bleibt Manuel Neuer (31) klare Nr. 1, wurde nach einer Verletzung im April von Sven Ulreich (29) und nach dessen Ausfall von Tom Starke vertreten. Ulreich kennt die "Fischerwiese" vom Herbst 2010, damals mit Stuttgart im DFB-Pokal. Er war letztes Wochenende der "Matchwinner" beim Supercup mit 2 gehaltenen Elfmetern nach den 90 min. Neben ihm kam in der Vorbereitung Christian Früchtl (17) zum Einsatz. In der Defensive gibt es aktuell Verletzungsprobleme. In Dortmund wurde die Viererkette von Joshua Kimmich (22) - Javi Martínez (28) - Mats Hummels (28) - Rafinha (31) gebildet. Kimmich soll Lahm beerben. Umbesetzung hier möglich bzw. notwendig. Beim BVB kam Neuzugang Niklas Süle (21) für den angeschlagenen Martínez. Warum bekannte Namen fehlen, siehe eine Rubrik weiter. Im defensiven Mittelfeld begann Ancelotti mit Neuverpflichtung Sebastian Rudy (27) und Corentin Tolisso (23) sowie dem "chilenischen Krieger" Arturo Vidal (30). Später kam der Portugiese Renato Sanches (19), der immer noch um den Durchbruch in München kämpft, dazu der Franzose Kingsley Coman (21). Für den Druck nach vorn sollten Weltmeister Thomas Müller (27) und Franck Ribéry (34) sorgen. 2, welche den FC Bayern in den letzten Jahren geprägt und eine enorm wichtige Saison vor sich haben. Für Müller lief 2016/2017 lange Zeit unbefriedigend, bis Spieltag 24 stand 1 Tor zu Buche, bevor noch 4 in den letzten 8 Spielen kamen. Bislang ist er Gewinner der Vorbereitung. Aufkommende Diskussionen bis hin zu Wechselgerüchten sind wieder verstummt. Auch hier sind Ausfälle zu beklagen mit James, Robben, Thiago. Alles potentielle Stammkader. Im Angriff findet sich der einzige "echte Stürmer" mit "Polens Fußballgott" Robert Lewandowski (28). Der Ärger über die (vermeintlich) fehlende Unterstützung des Teams beim Kampf um den Torschützenkönig 2016/2017 dürfte verflogen sein. Die Quote hat Weltklasseformat, in 3 Jahren FC Bayern stehen in 143 Einsätzen famose 111 Tore. Das sich am Samstag die bislang beste Mannschaft hier präsentiert, ist ohne Frage. Fast alle Akteure sind aktuelle oder zumindest ehemalige Nationalspieler.

Das Krankenlager/Strafbank:

Im Tor fehlt Nationalkeeper Manuel Neuer (31) seit dem 20.04.2017 in Madrid, arbeitet nach dem Fußbruch derzeit an seiner Rückkehr. In der Abwehr laboriert Jérôme Boateng (28) an Oberschenkelproblemen. Der Spanier Javi Martínez (28) muss wegen einer Beinverletzung pausieren, sein Landsmann Juan Bernat (24) aufgrund eines Syndesmosebandriss. Der Österreicher David Alaba (25) beklagt eine Hüftprellung. Im Mittelfeld trifft der Ausfall den kolumbianischen Neuzugang und "Königstransfer" James Rodríguez (26), Grund: Oberschenkelverletzung. Ebenso der Spanier Thiago (26/Verletzung der Bauchmuskulatur). Arjen Robben (23) leidet an einer Wadenzerrung.

Das Umfeld:

Der FC Bayern ist und bleibt sportlich wie wirtschaftlich der absolute Branchenführer im deutschen Vereinsfußball und aktuell der einzige Club hierzulande, welcher auch in Europa beständig ganz oben mitspielt, auch wenn man seit der Champions League 2013 den "Pott" nicht wieder an die Säbener Straße holen konnte. Mit 284.041 Mitgliedern zum Stand November 2016 ist man zudem der mitgliederstärkste Sportverein der Welt, mit einem enormen Abstand zu Benfica Lissabon bei 184.264. Das finanzielle und organisatorische Dach des Rekordmeisters ist die 2001 gegründete " FC Bayern München AG", in der die Rot-Weißen mit einem Anteil von ¾ der klare Chef im Haus gegenüber dem jahrelangen traditionellen Ausrüster, dem Namensgeber des Stadions und einem Automobilhersteller mit Wurzeln in Zwickau sind. In der fußballerischen Heimstätte in der Fröttmaninger Heide im Norden der Metropole ist man seit dieser Spielzeit auch der alleinige Bewohner. Der ungeliebte "Untermieter" mit den "Löwen" als die einstige Nr. 1 in der Stadt zog nach dem Absturz in die Regionalliga Bayern aus, ob Uli Hoeneß die "Kapelle" für den Auszug noch bestellt, ist ungewiss. 2006 kauften die "Roten" dem notorisch klammen Ortsrivalen die Anteile an der "Allianz Arena München Stadion GmbH" für 11 Mio. € ab, die damit zur 100% Tochterfirma des übermächtigen Rivalen wurde. Vermutlich damals Rettung für den notleidenden Club aus Giesing, der schon lange den Anschluss an den Spitzenfussball verloren hatte. National dürfen 75.021 rein, zu den Spielen im Europapokal auch hier weniger mit 70.000. 2016/2017 hieß die Auslastung 100%. Mehr Zuspruch hatten nur die Dortmunder mit ihrer größeren Spielstätte. Alle 17 Heimspiele der 1. Bundesliga waren ausverkauft. Bei allen Star-Einkäufen: der FC Bayern legt (wieder) verstärkt den Focus auf die Nachwuchsarbeit, die der starke Mann Uli Hoeneß wenige Stunden nach seiner Rückkehr auf den Chefsessel als unbefriedigend sah. Erfolgreiche Eigengewächse wie Holger Badstuber und Thomas Müller fehlten in den letzten Jahren, David Alaba war in der Saison 2011/2012 der letzte Münchner, der es aus dem eigenen Nachwuchs über den Umweg der Leihe (Hoffenheim) - zum Stammspieler und Leistungsträger gebracht hat. Vielversprechende Talente gab es, die aber letztendlich nicht den Durchbruch schafften. Pierre-Emile Hojbjerg, Gianluca Gaudino, Emre Can oder Julian Green fallen da ein. Die U23 soll wieder zurück in die 3. Liga, die von "Dorfclubs" und anderen U23-Mannschaften geprägte Regionalliga Bayern sieht man nicht als optimales Level zur Weiterentwicklung an. Die A-Jugend wartet seit 13 Jahren auf den Titel, konnte diese Saison aber, wenn auch knapp, die Süd/Südwest Staffel für sich entscheiden und unterlag im Endspiel erst im Elfmeterschießen den Schwarz-Gelben aus der Bierstadt im Westen im "kleinen Classico". Die Tendenz hier ist wieder positiv.

Die Bilanz

 AnzahlSiegeRemisNiederlagenTore
Alle Spiele00000:0
Heimspiele00000:0
Auswärtsspiele00000:0
Ligaspiele00000:0
Pokal-/Relegationsspiele00000:0