Trainingsauftakt beim CFC mit alten und neuen Gesichtern

20.06.2002, 01:44 Uhr | 1307 Aufrufe
Zum heutigen Trainingsauftakt des Chemnitzer FC begrüßte Cheftrainer Matthias Schulz seine himmelblauen Kicker aus dem Urlaub zurück. Auf dem Rasen des Sportforums tummelten sich bei den ersten Leibesübungen zur neuen Saison folgende wohlbekannte Gesichter:

Ulf Mehlhorn, Daniel Göhlert, Jan Schmidt, Sebastian Meyer, Stefan Meissner, Markus Ahlf, Christian Fröhlich, Ingo Walther, Steffen Süssner, Holger Hiemann, Krystian Pyrmula, Ersin Demir

Bashiru GamboNicht ganz fit meldeten sich die Spieler Steve Rolleder, Tzvetomir Tchipev und Andreas Biermann aus dem Urlaub zurück, alle drei Kicker absolvierten lediglich ein Teiltraining.
Zu den beim Trainingsauftakt vermißten Oldies Rainer Krieg und Ralf Hauptmann wurde später bekannt, daß sich beide Routiniers in der DFB-Schule zu Bad Honnef mit Vorbereitungen für ihre Trainer A-Lizenz beschäftigten und somit verhindert waren.
Aber auch neue Gesichter gab es zu bestaunen, da der CFC zwei Probespieler zum Vorspielen eingeladen hatte. Der erste Name, Fabian Wohlgemuth, dürfte dabei allen Insidern nicht unbekannt vorkommen - die Himmelblauen hatten schon einmal die Fühler nach ihm ausgestreckt. Der zweite Name ist bisher ein eher unbeschriebenes Blatt, hört auf den Namen Bashiru Gambo, stammt aus Ghana und spielte bisher bei den Dortmunder Amateuren im Sturm. Der 23jährige ist beim CFC als Alternative bei einem immer noch möglichen Weggang von Fröhlich vorgesehen.
Trotz der zahlreich erschienenen Akteure verwies Matthias Schulz darauf, daß der CFC nach wie vor mit einigen Spielern noch in Vertragsverhandlungen steckt und somit nicht hundertprozentig davon ausgegangen werden kann, daß auch alle Spieler für die Himmelblauen auflaufen werden. Der Verein ist bemüht, bis zum 30.06. endgültig alle Verträge unter Dach und Fach zu haben.
Ein Trainingslager zur Vorbereitung auf die neue Saison ist beim CFC aufgrund der momentanen Sparzwänge nicht geplant, aber Schulle versprach, Rahmenbedingungen zu schaffen, daß "wir eben unser Trainingslager in Chemnitz durchführen" werden. Als Saisonziel stellt sich der Trainer vor, den CFC erneut als beste sächsische Mannschaft etablieren zu wollen. Den ursprünglichen Zweijahresplan für einen Wiederaufstieg sieht der Coach dabei aufgrund der wirtschaftlichen Situation im Verein und im Umfeld als überholt an. Er betonte aber auch, momentan überhaupt nicht einschätzen zu können, wie stark auch die Staffelkonkurrenz von wirtschaftlichen Problemen betroffen ist und wie sich dies auf die Chancen des CFC auswirken kann.
Auf Fragen nach den gegenwärtigen Turbulenzen im Vorstand verwies der Coach auf die entsprechenden Ansprechpartner im Verein, meinte aber auch, daß es für ihn überhaupt wichtig sei, daß der Verein existiere und das es bei der Vielzahl der in Chemnitz vorhandenen engagierten Leute kein Problem darstellen sollte, die Positionen im Verein neu und kompetent zu besetzen.

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