CFC-Vorstand traf sich mit Vertretern der Fanszene

02.12.2005, 10:11 Uhr | 706 Aufrufe
Fantreff im Einsiedler BrauhausAm gestrigen Abend fand in der Einsiedler Brauerei ein kurzfristig anberaumtes Treffen zwischen Vertretern der Chemnitzer Fanszene und Teilen des Vorstandes sowie der Mannschaft statt. Zu diesem Treffen hatte der CFC-Vorstand nach seiner montäglichen Sitzung eingeladen, um nicht nur die beklemmende sportliche Situation zu erörtern und zu verbessern, sondern auch das Gespräch mit den himmelblauen Fans zu suchen. Von Seiten der Fans fanden sich insgesamt 22 gut bekannte "Nasen" aus dem Stadionrund ein und diskutierten mit Frank Kapp, Mathias Hähnel, Thomas Steger (alle CFC-Vorstand), Dietmar Demuth, Rene Stark und Steffen Süssner über die aktuelle Lage. Zu den angesprochenen Themen zählten dabei die Anzahl der gegenwärtigen Hausverbote, die zukünftige Ausrichtung der Fanarbeit und natürlich die triste sportliche Situation beim Club.

Bezüglich der Hausverbote wurde sich darauf verständigt, in der Winterpause über einige Namen nachzudenken, die seitens der Fans bereits an die Fanbeauftragte Peggy Schellenberger herangetragen wurden, und bei denen man bis zum Frühjahr eine Einzelprüfung vornehmen wird. Einigkeit gab es auf beiden Seiten allerdings auch darüber, dass einige Leute ihr Hausverbot vollkommen zu Recht bekommen haben. Die umfangreichsten Diskussionen des Abends ergaben sich danach zur gegenwärtigen sportlichen Lage der Himmelblauen. CFC-Trainer Demuth zeigte sich ebenso wie der Vorstand schwer enttäuscht und erläuterte auf Nachfrage auch taktische Details und bestimmte Aufstellungen seinerseits. Ergebnis blieb, dass am Samstag gegen Leverkusen mit Kampf und Einsatz unbedingt ein Sieg errungen werden muss.

Nach 2,5 Stunden angeregter Diskussion bedankte sich der CFC-Vorstandsvorsitzende bei den Anwesenden für ihr Kommen und befand, ebenso wie die Fanvertreter, dass ein solches Treffen eigentlich viel öfter stattfinden sollte. Kapp zeigte sich zugleich als vorzeitiger Nikolaus, als er den Fans für ihre Treue und ihr derzeitiges Leid das Angebot unterbreitete, die Eintrittskarte gegen Leverkusen kostenlos in ein Ticket für das Auswärtsspiel in Berlin eintauschen zu können. Nach der Veranstaltung ergaben sich noch viele kleinere Gesprächsrunden, in der sich die Fans mit dem Vorstand, den Spielern und dem Trainer gegenseitig austauschten.

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