Erfolgreicher Test: CFC - Gera 5:0 (2:0)

13.02.2010, 22:55 Uhr | 747 Aufrufe
Im mittlerweile vierten Test des Jahres 2010 an der Beyerstraße kam der CFC gegen den 1. FC Gera zu einem ungefährdeten 5:0-Erfolg. Der Dreizehnte der Oberliga-Süd hielt zwar tapfer mit, kam aber bei weitem nicht zu einer solchen Gegenwehr wie in der Vorwoche Budissa Bautzen (3:1). Allerdings verstand es der Club diesmal auch besser, seine Chancen in der Anfangsphase des Spiels wesentlich konsequenter zu nutzen.

Bittermann und Schädlich auf dem Weg zur TrainerbankSchädlich überraschte die ca. 100 anwesenden Club-Fans zu morgendlicher Stunde mit zwei Neckigkeiten in der Aufstellung. Der offensive Marc Benduhn werkelte hinten rechts, und Defensivkraft Tobias Becker versuchte sich in der für ihn ungewohnten Linksaußen-Position, die ansonsten für Löwe und Schlosser reserviert ist. Zeit für solche Feinheiten blieb allerdings kaum, denn bereits in der ersten Minute lag der Ball im Geraer Netz. Garbuschewski hatte nach einem Schuß von Peßolat abgestaubt. Das Schieri-Gespann erkannte den Treffer allerdings wegen Abseits nicht an. Der Club ließ sich nicht beirren und blieb feste am Drücker. Lohn dessen waren das 1:0 durch Hampf nach Garbu-Flanke und das 2:0 durch Boltze, der einen Pass in die Gasse aufnahm und den Torwart aussteigen ließ. Kurz zuvor hatte Pentke in zwei Situationen (15., 16.) seine Klasse mit schnellem Rauslaufen und energischem Einsatz bewiesen. Nach den zwei CFC-Treffern erlahmte das Spiel etwas - der Club schaltete einen Gang zurück, und Gera fehlten die Mittel, dies irgendwie nutzen zu können.

Mit dem Wiederanpfiff sorgte Schädlich für geordnete Verhältnisse auf der linken Seite, Trehkopf ging, Becker rückte nach hinten und der eingewechselte Schlosser übernahm den offensiven Part. Das erste Achtungszeichen aus himmelblauer Sicht setzte der fleißige und sich immer wieder offensiv einbringende Neuzugang Peßolat - leider ging sein Kopfball (48.) über das Gebälk. Das fällige 3:0 markierte der erneut gute Boltze mit einer feinen Einzelleistung im Strafraum. Gera-Trainer Achim Steffens (prost!) brüllte zwar den Schieri wegen Abseits voll, aber das Tor zählte. Nach knapp einer Stunde Spielzeit überkam den Chemnitzer Übungsleiter wohl ein Anfall von Langeweile, denn er tauschte gleich 50% seiner Feldspieler aus. Von den Eingewechselten wusste vor allem Förster zu überzeugen. Erst prüfte er den Geraer Keeper mit einem Flachschuß (72.), dann erzielte er nach Garbuschewski-Flanke das 4:0 (78.), und drei Minuten vor Schluß fiel er goldrichtig, als im Strafraum ein schwarz-gelbes Bein entgegen seiner Laufrichtung zuckte. "Garbu" lief an und verwandelte vom Punkt eiskalt zum 5:0.

Trotz arktischer Temperaturen brodelte am Rande des Spielfeldes die himmelblaue Gerüchteküche. Und diese besagte, daß es bereits am kommenden Dienstag ein weiteres Testspiel des Clubs auf der Plastewiese an der Beyerstraße anstehen würde. Gegner und Anstoßzeit wurden vom Koch allerdings nicht verraten.

Statistik zum Spiel:

CFC-Aufstellung: Pentke - Trehkopf (46. Schlosser), Thönelt, Richter (58. Reinhardt), Benduhn (58. Nowak) - Becker, Emmerich (58. Vrtelka), Peßolat, Garbuschewski - Boltze (58. Jansen), Hampf (58. Förster)

Torfolge: 1:0 Hampf (13.), 2:0 Boltze (19.), 3:0 Boltze (56.), 4:0 Förster (72.), 5:0 Garbuschewski (87./Foulelfmeter)

Zuschauer: ca. 100 im Stadion an der Beyerstraße (Kunstrasen)

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