CFC-Erklärung wirft mehr Fragen als Antworten auf

21.09.2016, 12:41 Uhr | 137 Aufrufe
Der Chemnitzer FC hat gestern Nachmittag mit einer Erklärung auf die gewaltige Pyro-Einlage auf der Südtribüne vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen Zwickau reagiert. In dem auf der offiziellen Homepage veröffentlichten Text heißt es, dass der Verein durch die Behörden der Stadt Chemnitz aufgefordert wurde, die nächsten drei Heimspiele (gegen Osnabrück, Mainz II und Bremen II) unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen durchzuführen. Worin genau die Forderungen der Stadt bestehen, wird leider nicht kommuniziert. Weiterhin teilt der Verein mit, dass durch die Pyro-Aktion Schäden im Bereich der Südtribüne, so z.B. an der LED-Anzeigetafel, entstanden wären. Welcher Art die Schäden konkret sind, bleibt leider ebenfalls im Dunkeln. Der einzig wirklich informative Fakt kommt erst im letzten Absatz - in dieser Woche soll es noch ein Treffen zwischen Vertretern der Fanszene und dem kaufmännischen Geschäftsführer des CFC, Dr. Dirk Kall geben.

Information des Chemnitzer FC

Vor dem Hintergrund der Vorkommnisse auf der Südtribüne vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FSV Zwickau am vergangenen Freitag, den 16.09.16, haben die Behörden der Stadt Chemnitz den Chemnitzer FC dazu aufgefordert, die kommenden drei Heimspiele in der community4you ARENA unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen durchzuführen. Dies wurde in der heutigen Sicherheitsberatung im Vorfeld des Heimspieles gegen den VfL Osnabrück mitgeteilt.

Zusätzlich zu einer eventuell anstehenden Strafe entstehen somit erhebliche Mehrkosten für den Chemnitzer FC. Desweiteren trafen beim Verein zahlreiche Beschwerden von Zuschauern über die Rauchentwicklung im Stadion ein und es entstanden im Bereich der Südtribüne weitere Schäden am Stadion, wie bspw. an der neuen LED-Leinwand. Die damit für die Reparatur anfallenden Kosten können derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Der Verein arbeitet momentan zielgerichtet an der kurzfristigen Aufklärung der Geschehnisse. „Dabei suchen wir im ersten Schritt vor allem das persönliche Gespräch mit den Fanvertretern.", erklärt Geschäftsführer Dr. Dirk Kall. Noch in dieser Woche wird es dazu einen gemeinsamen Termin geben.

(www.chemnitzerfc.de)

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