Vier himmelblaue Treffer im Test gegen Oberligist Empor Glauchau

19.08.2026, 21:21 Uhr | 856 Aufrufe
Drei Treffer in der ersten Hälfte, und noch ein Tor im zweiten Durchgang - ein 4:0 war am Ende die Bilanz im Testspiel des Chemnitzer FC gegen den VfB Empor Glauchau. Die kurzfristig an die Gellertstraße verlegte Partie verfolgten 443 Zuschauer, darunter auch einige Anhänger des NOFV-Oberligisten. Für die Partie war nur die Haupttribüne geöffnet, es bestand freie Platzwahl auf den "expensive seats" mit himmelblauen Kunstleder.

Ron BerlinskiCFC-Coach Duda schonte einige seiner Jungs, die in der Schlacht gegen den Schacht noch auf dem Rasen gestanden hatten, so zum Beispiel pausierten Löhmannsröben, Slamar, Geipl, Richter und Alberico. Dafür standen Marx und Berlinski als Doppelspitze auf dem Platz, rechts wirbelte der flinke und kaum zu bremsende Fesser. Etwas ungewohnt war die Abwehr, Eppendorfer gab den Innenverteidiger, außen verteidigten Grimaldi und Baumgart. Bereits nach acht Minuten fiel der erste Treffer: Fesser wurde im Strafraum gelegt, Berlinski trat zum Elfer an, und verwandelte sicher zum 1:0. Dem zweiten Treffer ging ein perfekter Schlag aus dem Mittelfeld in die Spitze voraus, Marx lief genau in den freien Raum und netzte zum 2:0 ein. Glauchau versteckte sich keineswegs und versuchte stets, selbst die Initiative zu ergreifen, dies nutzte der Club aber meist zum flinken Umkehrspiel. So fiel auch das 3:0 durch Vogt. In der 37. Minute zeigte Schiedsrichter Drößler erneut auf den Punkt, wieder war der Wirbelwind Fesser im Strafraum zu Fall gebracht worden. Diesmal lief Pistol an, scheiterte aber am stark parierenden VfB-Keeper Wimmer, einst die Nummer 3 beim Club.

Zur Halbzeit wurde kräftig gewechselt, u.a. standen nun Stockinger, Biven, Mensah und Zamora auf dem Platz. Stockinger war es auch, der kurz darauf das 4:0 markierte. Leider konnte in der Folgezeit das Tempo und der Schwung aus der ersten Hälfte nicht gehalten werden. Der Ball gehörte zwar meist den Himmelblauen, aber zu oft spielte man sich in den Glauchauer Beinen fest, oder kam nicht zum richtigen Abschluss. Auch Wunsch im CFC-Kasten musste einmal ordentlich parieren und hatte nach einer VfB-Ecke das Glück des Tüchtigen, dass ein Querschläger neben das Gehäuse ging. Vielleicht lag das alles aber auch am fehlenden Durchblick, denn erst gegen 20.15 Uhr ging ganz allmählich das Flutlicht auf der Fiwi an, und auch das nur mit jedem zweiten Strahler. Es reichte, um die Partie wieder etwas zu erhellen und das der Schieri pünktlich und ohne Nachspielzeit abpfeifen konnte.

Chemnitzer FC - VfB Empor Glauchau 4:0 (3:0)
Torschützen: 1:0 Berlinski (8./Foulelfer), 2:0 Marx (17.), 3:0 Vogt (26.), 4:0 Stockinger (53.)
Schiedsrichter: Drößler (Gotha)
Zuschauer: 443 im eins-Stadion an der Gellertstraße

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