Zwischen 1961 und 1970 spielte Eberhard Vogel für den SC Motor, den SC und später dem FC Karl-Marx-Stadt. 1967 trug "Matz" Vogel mit 5 Treffern zum größten Erfolg des Vereins, der DDR-Meisterschaft bei. 1969 wurde Eberhard Vogel im Dress des FCK Spieler des Jahres der DDR.Nach dem Abstieg des FCK in die DDR-Liga wechselte Vogel nach Jena und sollte dort viele weitere Erfolge feiern, dreimal gewann er mit Jena den FDGB-Pokal und erreichte 1981 das Europapokalfinale der Pokalsieger gegen Dynamo Tiflis. Mit 440 Partien und 188 Treffern war er der Spieler mit den meisten Einsätzen in der DDR-Oberliga und zudem zweitmeisten Treffern.
Als A-Nationalspieler kam er auf insgesamt 69 Einsätze und war auch bei der WM-Endrunde 1974 dabei. Mit der Olympia-Auswahl gewann er zweimal Bronze.
Nach seiner Spielerkarriere war Eberhard Vogel auch als Trainer erfolgreich. Zunächst mit dem DDR-Nachwuchs, wo er mit den Junioren 1986 Europameister wurde und ein Jahr später WM-Dritter. Die U16 wurde 1989 unter Vogel ebenfalls Europameister. Zwischen 1989 und 1990 war Vogel unter Ede Geyer Assistenztrainer der DDR-Nationalmannschaft.
Nach der Wende wurde Eberhard Vogel Vereinstrainer, sowohl im Westen (u.a. Gladbach, Köln, Hannover) als auch im Osten (u.a. Jena, Magdeburg, DSC). 1997/98 war Vogel für ein Jahr Nationaltrainer von Togo.
Neben Dieter Erler und Michael Ballack war Eberhard Vogel einer der erfolgreichsten Persönlichkeiten des FCK und CFC.
Ruhe in Frieden, Eberhard.

