Nächstes Gastspiel bei einem "Kellerkind" der Liga …
von Timo Görner
… diesmal in der Hauptstadt beim dritten Viertligisten aus Brandenburg. Der Aufsteiger kämpft am Samstag gegen den Negativlauf. Für den CFC wird es darauf ankommen, seine Stärken konsequent auszuspielen. Ein Spaziergang dürfte es so nicht werden.
Die letzte Saison unseres Gegners:
Endete mit dem ersten Aufstieg der Vereinsgeschichte in die Regionalliga. Der RSV seit Jahren in der Oberliga Nordost, das nach der Versetzung aus der Nord-Staffel in die Süd. Bis 2009 war man dabei in der Kreisebene unterwegs. Dann ging es hoch in die Landesklasse, 2014 in die sechstklassige Brandenburg-Liga. 2016 erstmal das Ende des Höhenflugs mit dem Abstieg in die Landesliga, die man dann wieder 2020 nach oben verlassen konnte. Corona war aktiv, die Saison wurde abgebrochen und der RSV stand damals auf Rang 1 und so wurden die Stahnsdorfer in die Oberliga Nordost Nord durchgewunken. Dort belegten die Blau-Weißen die Ränge 4, 11, 5 und erneut 11. Für 2025/2026 dann der Umzug in die Süd-Staffel, wie vor Jahren Luckenwalde. Auch hier nicht gerade mit Jubel aufgenommen. Statt der kurzen Wege nach Berlin, Brandenburg und weiter oben ging es nun u. a. über 300 km ins Vogtland. Dazu kam die größere sportliche Konkurrenz mit Ex-Regionalligisten wie Plauen, Auerbach, Halberstadt, Bischofswerda, Bautzen. Am Ende gelang aber der große Wurf, wurde der VFC als Dritter um 9 Zähler distanziert. Auerbach war sogar deren 17 dahinter.
Der größte Trumpf sollte die enorme Heimstärke werden. 13 der 15 Begegnungen wurden gewonnen, von maximal möglichen 45 Punkten 41 eingefahren. Dabei lief es zunächst nicht so hervorragend. Nach Runde 6 standen 8 Zähler auf der Habenseite als 6. Der RSV spielte zu oft unentschieden, 5-mal an der Zahl. Ein 1:1 gegen Mitfavorit Halberstadt war dabei ganz passabel wie das gleiche Ergebnis in Auerbach oder ein 4:4 beim VfL Halle 93. Weniger das 0:0 gegen den späteren Absteiger Grimma. Einziger Sieg das 4:2 gegen Bautzen. Es folgte aber die Aufholjagd Richtung Tabellenspitze hoch auf 2. Bis zur Winterpause wurden alle 9 Spiele gewonnen. Dabei auch mit 1:0 bei Herbstmeister SC Freital, 2:1 gegen den späteren Brandenburg-Pokalsieger VfB Krieschow. Mit nunmehr 32 Punkten bei 1 Spiel weniger ging es 5 hinter Freital in die Frühjahrsrunde 2026. Halberstadt war noch durchaus gut im Rennen bei 33. Plauen 7 weg, Nachbar VfB 11.
Der Start ins neue Jahr dann gelungen, wenn auch knapp 3:2 im Duell gegen Halle 93 und Auerbach. Klare Ansage an die Konkurrenz. Der RSV blieb erfolgreich, verlor 2 Spiele in Plauen (1:2), Krieschow (0:1). Dagegen standen 10 Siege mit dem Schlusspunkt 2:1 gegen Vizemeister Freital. Der auf seine Bewerbung zur Regionalliga verzichtet hatte. Mit 61:29 Toren die beste Offensive der Liga, defensiv stellten Plauen und Freital (28) die bessere Mannschaft. Im Landespokal kam das Aus im Halbfinale gegen Krieschow (1:2), damit der Traum von der erneuten Teilnahme im DFB-Pokal ausgeträumt. Hier gastierte Zweitligist Kaiserslautern in Babelsberg, zog locker (7:0) eins weiter. Nach dem sportlichen Triumph folgten die Aufgaben neben dem Platz, galt es dann die Bedingungen für die Zulassung der neuen Liga zu stemmen.
Delegierungen für diese Saison:
Es gab sehr viel Bewegung, in beide Richtungen. Der Kader wurde quasi runderneuert. 20 gingen, 18 kamen. Von den 20 wechselten 11 (!) zu Absteiger Zehlendorf. Dazu die Änderungen im Trainerstab. Neu der Cheftrainer, die beiden Co-Trainer und Torwarttrainer.
Nicht mehr dabei sind Keeper Liam Brenn (21), die beiden meist gesetzten Innenverteidiger Saheed Mustapha (32/7), Louis Samson (31). Mustapha brachte es auf starke 12 Torbeteiligungen als Abwehrspieler. Auch Rechtsverteidiger Arthur Ekallé (30) packte seine Sachen. "6er" Leon Hellwig (35). blieb in der Oberliga, Gleiches bei Tim Göth (28), Dominik Kruska (28) auf der linken Außenbahn. Im Angriff war es Kapitän Matthias Steinborn (37), sein Abgang dürfte nicht erfreulich gewesen sein bei 10 Tore und 6 Vorlagen, wäre dazu in der Regionalliga ein Plus mit seiner Erfahrung gewesen. Auch Mittelstürmer Till Plumpe (25/9) hätte der Mannschaft in der neuen Liga gutgetan. Zuvor 4 Jahre Luckenwalde. Luca Krüsemann (29/5) auf der gleichen Position war ebenso nicht unwichtig. Alle die genannten Akteure schlossen sich Zehlendorf an. Ein derartiger Aderlass Richtung eines Vereins gab es in der Geschichte der Regionalliga Nordost wohl noch nie. Im Grunde ging die komplette Stammelf und auch noch die Trainer. Der Rest spielte keine oder keine wichtige Rolle.
Bei den Neuen finden sich Spieler aus der Regionalliga, Oberliga, Brandenburgliga, Berlin-Liga und eigenen U19. 2 zog es aus Zehlendorf in die Gegenrichtung.
Für das Tor wurden Felix Güldner (20/Magdeburg II) und Luca Nagel (18) geholt. Güldner im Vorjahr 1-mal im Kasten. Beim FCM von der U17 – U19 zur U23.
In der Abwehr vermeldete der RSV Innenverteidiger Jules Hasenberg (22/Zehlendorf) und den Brasilianer Cauã (21/MSV Neuruppin). Joshua Uwakhonye (21/Mönchengladbach II) verteidigt Links, ehemals DFB U18 mit 3 Einsätzen. Rechts zu Hause sind Joe Williams (24/Türkspor Berlin) und Kajetan Herrmann (19), Williams bei Hertha BSC ausgebildet.
Im zentralen defensiven Mittelfeld agieren normal Ernes Smailovic (24/Zehlendorf), der Südkoreaner Dong-woo Kim (22/FC Gießen). Die jungen Yassin Boulehris (18/Berliner AK U19) und Ukrainer Dmytro Chornenkyi (19/U19) bedienen die 8er Position. Als Spielgestalter gelten Luis Pohlenz (19/Aue U19) und aus Ghana Ali Kasola (18/TSV Mariendorf). Der Italiener Oscar Capoano (19/Hertha BSC II) spielt Rechts, 8 Einsätze 2025/2026. Nathanael Kukanda (22/TuS Dassendorf), aus der Oberliga Hamburg Links.
Im Angriff zog der RSV Mittelstürmer Oliver Schmidhauser (22) an Land, Bürger der Dominikanischen Republik mit Geburtsland Schweiz. Bei Hertha BSC II ab Anfang April 2025 nicht mehr im Kader, Gleiches Ausbildungsprofil Isma Baraze Adam (21/FC St. Pauli II) aus dem afrikanischen Niger. Bei den Hamburgern 10 Spiele in der Nord-Staffel und 2 Torerfolge. Eliakim Kukanda (27/FK Pirmasens) bedient den Linksaußen.
Wenig bis völlig unbekannte Namen also. Auch die Erfahrung in der 4. Liga hält sich weitestgehend in Grenzen. Der quasi Neuaufbau der Mannschaft für das "Abenteuer Regionalliga" eine enorme Herausforderung. Zumindest mehrere der genannten erwies sich bislang als Verstärkung.
Die sportliche Leitung:
Thomas Franke (38) übernahm zu Saisonbeginn. Er folgte auf Patrick Hinze (44), der nach 15 Jahren beim Verein seine Tätigkeit überraschend beendete und zu Absteiger Zehlendorf wechselte. Mit ihm ging auch Jörg Miekley, der Co-Trainer und seit knapp 25 Jahren im Verein. Gerüchten zufolge aus Frust über den möglichen Aufstiegsverzicht. Franke kam aus Neustrelitz, dort seit September 2022 Cheftrainer. Stationen als Spieler u. a. Offenbach, Cottbus, Dresden. Zuletzt trat er bei den Reinickendorfer Füchsen bis September 2022 an den Ball. 2010/2011 kam er bei der SGD in der 3. Liga auf 10 Einsätze.
Als Co-Trainer unterstützt der Italiener Umberto Weich, von 2021 bis 2025 bei TeBe Berlin in verschiedenen Funktionen in diesem Bereich tätig. Dazu Manuel Meister (45), zuvor bei – Hertha 03 Zehlendorf. Die Keeper betreut Ingo Rausch (50), davor u. a. bei Tasmania und BFC Preußen.
Die aktuelle Saison bislang:
Nach den vielen Abgängen von Leistungsträgern und den skeptisch beäugten Neuzugängen galt der RSV neben dem zweiten Aufsteiger Tasmania für viele als Abstiegskandidat. Man steckt nicht unerwartet im Tabellenkeller, "Kanonenfutter" sind die Brandenburger bislang meistens nicht. Größte Baustelle bislang die Defensive, offensiv sieht die Ausbeute nicht mal so "grottig aus". Die 4 wichtigsten Testspiele der Vorbereitung verliefen vom Ergebnis her ordentlich. Gegen die beiden Ex-Regionalligisten TeBe und Lichtenberg wurde 3:1 gewonnen. Im Duell mit den neuen Ligarivalen Preußen und Luckenwalde gab es ein 1:1 und 0:0.
Der Auftakt auch passabel mit dem 1:1 beim BFC Preußen im "Heimauswärtsspiel" in Berlin-Lankwitz. Schon im zweiten Spiel dann der bislang einzige Sieg in der 4. Liga gegen das aktuelle Schlusslicht Luckenwalde (3:0). Der RSV noch vor Meister Lok (4.) Seitdem war der Ertrag spärlich mit 2 Punkten aus 8 Spielen. Deutlich wurde es in Jena (0:4), Erfurt (0:5). Dicht dran am zweiten Sieg war das Team beim Brandenburg-Derby in Babelsberg, erst in Minute 90+12 konnte 03 zum 3:3 ausgleichen. Im "fremden heimischen Revier" gelang noch mal ein Remis gegen Chemie (1:1), ansonsten mussten 3 Niederlagen in Folge gegen Zwickau und Greifswald (jeweils 1:2) sowie Magdeburg II (2:4) verbucht werden. Am Samstag wird der Aufsteiger alles dransetzen, um die Serie von 5 Pleiten in Folge zu stoppen.
Noch ist die Lage auch nicht aussichtslos. Zu Hause reicht es immerhin zu Platz 12 mit 4 Zählern aus den 5 Begegnungen. Bei 8:9 Toren ist die Defensive im Rahmen. Auf Reisen muss definitiv mehr reinkommen als 2 Punkte und 5:16 Tore. Mehr haben nur Tasmania und der FCM II kassiert. Im Pokal gelangen die bislang einzigen Auswärtssiege. Mit 2:0 bei den Sechstligisten BSC Preußen 07 sowie 3:0 beim Ludwigsfelder FC. Im Achtelfinale geht es am 04.10.2026 zu Oberligist SG Union Klosterfelde. 2025 holte der RSV den Landespokal, nach einem 1:0 im Finale gegen den VfB Krieschow. Danach ging es im DFB-Pokal zur 1. Runde mit dem 1. FC Kaiserslautern, zuvor wurde Energie Cottbus ausgeschaltet.
Das Spieler-Kollektiv:
Im Tor hat sich Felix Güldner (20) bislang etabliert und mit Linus Löffler (22) den Stammkeeper von 4 der letzten 5 Spiele im Vorjahr verdrängt. Luca Nagel (19) ist noch ohne Einsatz in der Ersten Mannschaft, spielt weiter U19.
In der Abwehr setzen die Trainer auf die Viererkette. Als Innenverteidiger haben sich Jules Hasenberg (22) und der Deutsch-Serbe Aleksandar Bilbija (28) etabliert. Bilbija noch ein Begriff aus den Stationen Greifswald, TeBe und BAK. Mit 132 Spielen in dieser Liga einer der (wenigen) erfahrenen Akteure. Hat bereits 6-mal gegen uns gespielt, die Bilanz 1 Remis und 5 Niederlagen. Kam im Januar von den Borussen. Cauã (21) und Conor Güllmeister (20) spielen keine Rolle. Links lief es erstmal für Tom Fron (22) gut, zuletzt nicht im Kader. Ersetzt durch Joshua Uwakhonye (21). Rechts kämpfen der junge Kajetan Herrmann (19) und Joe Williams (24) um ihren Platz. Beim 1:3 in Fürstenwalde am vergangenen Wochenende hieß die Abwehrformation Williams – Hasenberg – Bilbija – Uwakhonye.
Das System ist mit dem 4-2-3-1 eher defensiv ausgerichtet. Auf der Doppel 6 werden in der Regel Dong-woo Kim (22) und Kapitän Ernes Smailovic (28/2) aufgeboten. Smailovic im Vorjahr 29 Einsätze für Zehlendorf. Dmytro Chornenkyi (18) kam immerhin 4-mal von Beginn an, vorwiegend für die offensiven Akzente. Yassin Boulehris (17) spielt auf Außen und zentral, noch keine feste Größe wie Chornenkyi. Oscar Capoano (19) soll auf der rechten Seite agieren, Nathanael Kukanda (23/2) belegt die linke. Er aber Eckpfeiler im Team, Erfahrung in der Regionalliga von 2021 bis 2024 beim FC St. Pauli II. Derlei Kicker fehlen der Mannschaft aber. Luis Pohlenz (19/2) als "10er" kann ganz zufrieden sein in seiner ersten Saison im Herrenbereich wie auch Ali Kasola (18), er steuerte 2 Vorlagen bei.
Die Nr. 1 im Angriff ist Mittelstürmer Isma Baraze Adam (21/4), an 6 der 13 RSV-Treffer beteiligt. In Babelsberg der überragende Spieler mit 3 Toren zum 3:3. Insgesamt der Torgefährlichste im Kader. Oliver Schmidhauser (22) als die andere zentrale Spitze ist auch hier keine Option, jedenfalls bislang. Nominelle Angreifer finden sich nur 4 im Aufgebot. Eliakim Kukanda (27) als Linksaußen. Der Kosovare Endi Jupolli (21/2) besetzt den rechten Flügel. Erstmals außerhalb Berlins unterwegs. Zuvor bei Union, TeBe, dem BAK und Viktoria. In den letzten 5 Begegnungen nicht im Kader.
Mit 23 Akteuren stellt der RSV die kleinste Mannschaft mit dem CFC und dem Verein aus dem Lößnitztal. 21,8 Jahre im Schnitt unterbieten nur die II. aus Berlin und Magdeburg. Mehrere noch junge Akteure spielen eine ordentliche Rolle. Capoano, Güldner, Herrmann, Baraze Adam, Jupolli, Kim oder auch Chornenkyi, Pohlenz, Kasola. Dazu kommen die älteren Mitstreiter Smailovic und Kukanda. Keiner ist älter als 28 Jahre.
Krankenlager / Strafbank:
Oscar Capoano musste zuletzt wegen muskulärer Probleme passen.
Prognose:
Es wird enorm schwer, Platz 15 und sicheren Klassenerhalt zu erreichen. Klappt nur, wenn sich die meisten der Neuzugänge schnell in der Liga zurechtfinden und das Team verstärken. Ohne 2-3 weitere Neuzugänge mit einiger Erfahrung und dem entsprechenden Potential wird es nicht reichen.
Bilanz gegen unseren Gegner:
Es ist das erste Duell.
Das Umfeld / Wirtschaft/ Stimmung:
Der Aufstieg des Clubs aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark am Rande Berlins mit seinen 16.041 Einwohnern war der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Die Wurzeln reichen bis 1949 zurück, damals als "TSG Einheit Teltow-Kleinmachnow". April 1998 die Fusion mit der 1993 gegründeten "Fußballjugend Kleinmachnow/Teltow". So entstand der "Regionale Sportverein Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf 1949 e. V. Etwas zu lang wie man wohl befand und so wurde daraus nun Januar 2016 der "Regionale Sportverein Eintracht 1949 e. V.". Ein bemerkenswerter Mehrspartensportverein mit Basketball, Fußball, Aerobic, Badminton, Rollstuhlbasketball, Freizeitsport für Erwachsene, Cheerleading, Turnen, Gesundheitssport, Handball, Judo, Leichtathletik, Reha- und Behindertensport, Triathlon und Volleyball. In der Oberliga Nordost spielten die Blau-Weißen Fußballer jahrelang eine ganz gute Rolle. 2024 wurde man in die Staffel Süd "delegiert" wie dieses Jahr der 1. FC Frankfurt/Oder. Der Aufstieg natürlich entsprechend bejubelt, war aber gleichzeitig eine enorme Herausforderung. Kernpunkt wie Spielstätte, diese Baustelle ließ die Möglichkeit offen, dass der RSV letztendlich auf den Aufstieg verzichtet. Da der SC Freital definitiv dankend abgewunken hatte, wäre der VFC Plauen am Ende hochgegangen.
So musste der RSV wenige Tage nach dem Triumph die bittere Pille des Weggangs von Erfolgscoach Patrick Hinze neben Co-Trainer Jörg Miekley schlucken. Der eine 15 Jahre im Verein, der andere sogar 25. Mit ihnen gingen dann zu allem Übel auch noch 11 Spieler zum neuen Verein. Ironie der Geschichte, Zehlendorf dümpelt in der Oberliga Nordost Nord im Mittelfeld. Für das Stadion der "Sportanlage Heinrich-Zille-Straße" bekam man wie erwartet keine Genehmigung durch den NOFV. 3.000 dürfen hier Einlass bekommen, aber alle nur auf Stehplätzen zuschauen. So musste auf die Suche gegangen werden, fündig wurden die Verantwortlichen mit dem "Preußen-Stadion" von Ligarivale BFC. So tritt der CFC zum zweiten Mal nach dem Vorjahr an der Malteserstraße in Berlin-Lankwitz an. Kurioserweise bestritt der RSV seinen Regionalliga-Einstand auch an dieser Spielstätte gegen den "Mitbewohner" oder auch Eigentümer. Aktuell sind beide Clubs in der Zuschauertabelle am Ende der Liga. Der RSV mit 475 im Schnitt, die Adler bieten 461. Im Vorjahr lagen die Stahnsdorfer 1 Liga tiefer zu Hause bei 127 pro Spiel. Den größten Andrang gab es bislang gegen Chemie: 963 vor Zwickau, die 631 anlockten. Zuletzt verloren sich 211 gegen Greifswald. Am Samstag sollten es wohl so 300 bis 400 Einheimische sein.