Umfrage
Frage:
Welche Option für die Aufstiegsregelung haltet ihr am sinnvollsten?
Antwort 1: 4 Ligen, Einteilung nach Himmelsrichtungen & sinnvolle Zuordnung
Stimmen: 13
Antwort 2: 5 Ligen, Aufstiegsrelegation "Jeder gegen jeden"
Stimmen: 0
Antwort 3: 4 Ligen, 3. Liga 22 Teams, Eigene Liga für U23-Teams
Stimmen: 7
Das uralte Streitthema Meister müssen aufsteigen, kommt heute wieder auf die Agenda. 17 Regionalligavereine (nur die Viktoria aus Berlin macht nicht mit), wollen für die kommende Saison eine Aufstiegsreform für die sich der NOFV beim nächsten DFB-Bundestag einsetzen soll.
Ich bin gespannt auf die Vorschläge der Protagonisten.
Die PK auf der Fischerwiese ab 11 Uhr im MDR-Livestream (https://www.mdr.de/video/livestreams/mdr-plus/sport-eventlivestreamzweiww-678.html)
Also ich würde die Version mit 4 Regionalligen á 20 Mannschaften favorisieren.
Eine Playoff-Runde hätte auch was,aber da steigen im Endeffekt wieder nicht alle Meister auf.
Aber wichtig wäre erstmal das sich überhaupt was tut
Lobenswerte Aktion, aber die Gefahr eines Zerredens in langwierigen Abstimmungen ist groß. Es wird endlose Einwände geben, wer wo spielen möchte, vor allem weil vier Regionalligen nicht möglich sind, ohne auch die Strukturen der fünften Ligen und teilweise vieleicht auch darunter zu betrachten. Deswegen muss sich hier jemand vom DFB an die Spitze setzen und eine Lösung vorschlagen und letztlich durchdrücken. Und dafür wäre es wohl die bestmögliche Option, zum Ligensystem der 90er Jahre zurückkehren:
(https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/74/Regionalliga_1994-2000.png/392px-Regionalliga_1994-2000.png)
Quelle (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Regionalliga_1994-2000.png): Muns, Lizenz CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de)
Der Rückgriff auf diese damals vorhandene Struktur erlaubt eine unproblematische Ausarbeitung der Ligenstrukturen. Beim Blick auf die Karte spricht vieles dafür, Hessen eher in die West-Regionalliga einzuordnen, aber ansonsten wären das attraktive und auch reisetechnisch machbare Ligen.
Sehr, sehr begrüßenswerte Initiative. Und schön, dass die überwiegende Mehrheit der Nordostvereine mitziehen.
Der DFB hat versucht das Thema auszusitzen und der NOFV ist auch keine Hilfe. Dabei sind die Verbände für die Vereine da und nicht umgekehrt. Wird ein hartes Stück Arbeit die notwendige Mehrheit beim DFB-Bundestag zu bekommen, da der Westen und Südwesten keinen Grund haben, die für sie günstige Regelung zu ändern. An so was wie Solidarität glaube ich da nicht wirklich...
Die Nordostvereine haben sich bewegt... Tun das auch die anderen Vereine und Verbände?!
Hier noch eine Zusammenfassung auf der Fanpage (https://cfc-fanpage.de/archiv/templates/news_detail.php?src=start&nid=8747)
Ich habe oben mal eine Umfrage rangepinnt, welche der 3 Optionen, die heute auf dem Tisch kam, ihr am sinnvollsten erachtet.
Charlie S.
Lösungsvorschläge der Clubs zur Aufstiegsreform 2025
Nach gemeinsamer Überlegung möchten die 17 Clubs drei Lösungsvorschläge als Diskussionsgrundlage in die Reformanstrengungen einbringen und bieten den Verbänden gleichzeitig ihre aktive Mitarbeit im weiteren Prozess an:
Lösungsvorschlag 1: Reduzierung auf vier Staffeln mit direktem Aufstieg
Die derzeit fünf Regionalligen werden auf vier reduziert (Nord, Ost, Süd, West) und gleichzeitig auf 20 Teams pro Staffel aufgestockt. Diese Einteilung, wenn auch nicht exakt nach Himmelsrichtungen benannt, existierte bereits in den 1990er Jahren als drittklassige Regionalliga. Bei dem favorisierten Lösungsvorschlag würde jeder Staffelmeister direkt in die 3. Liga aufsteigen. Zukünftig gebe es dann 80 statt derzeit 90 Regionalliga-Teams in Deutschland.
Lösungsvorschlag 2: Meister-Playoffs mit gerechter finanzieller Verteilung
Die fünf Regionalliga-Meister spielen in einer Playoff-Runde ,,Jeder gegen Jeden". Die vier bestplatzierten Teams steigen direkt in die 3. Liga auf. Die Einnahmen aus der Fernsehvermarktung werden gleichmäßig unter allen Regionalligisten verteilt, die an den Playoffs teilnehmen.
Lösungsvorschlag 3: Aufstockung der 3. Liga sowie eine 4-gleisige Regionalliga – zudem bilden die U23-Teams künftig eine separate Liga
Dieser Vorschlag sieht eine Aufstockung der 3. Liga auf 22 Teams bei weiterhin vier Absteigern vor, ergänzt durch eine viergleisige Regionalliga, in der jeder Meister aufsteigt. Gleichzeitig würden die Zweitvertretungen der beiden Spielklassen in einer eigenen U23-Liga zusammengefasst, ähnlich dem Vorbild in England, um den Nachwuchs gezielt zu fördern und die Struktur insgesamt zu optimieren. Dadurch könnten Talente der Topvereine leichter an Dritt- oder Viertligisten verliehen werden
Zitat von: Lars am 12.02.2025, 20:41 CETLobenswerte Aktion, aber die Gefahr eines Zerredens in langwierigen Abstimmungen ist groß. Es wird endlose Einwände geben, wer wo spielen möchte, vor allem weil vier Regionalligen nicht möglich sind, ohne auch die Strukturen der fünften Ligen und teilweise vieleicht auch darunter zu betrachten. Deswegen muss sich hier jemand vom DFB an die Spitze setzen und eine Lösung vorschlagen und letztlich durchdrücken. Und dafür wäre es wohl die bestmögliche Option, zum Ligensystem der 90er Jahre zurückkehren:
(https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/74/Regionalliga_1994-2000.png/392px-Regionalliga_1994-2000.png)
Quelle (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Regionalliga_1994-2000.png): Muns, Lizenz CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de)
Der Rückgriff auf diese damals vorhandene Struktur erlaubt eine unproblematische Ausarbeitung der Ligenstrukturen. Beim Blick auf die Karte spricht vieles dafür, Hessen eher in die West-Regionalliga einzuordnen, aber ansonsten wären das attraktive und auch reisetechnisch machbare Ligen.
Hat auf jeden Fall einen gewissen Charme. So bliebe der Nordosten erhalten. Ich hätte aber auch kein Problem wenn man Teile des Nordens an den Nordosten pappt. Die Fahrten nach Kiel oder HH waren legendär.
Charlie S.
Mal ne ganz andere Idee. Wie wäre es denn mit einer
eingleisigen 4. Profiliga? So wie in England, da ist das System sogar bis zur 5. Liga eingleisig. Mit eigenem Vermarkter und TV-Vertrag analog Telekom in der 3. Liga?
Wenn man die Ligen mal durchgeht, findet man jede Menge attraktiver Vereine, die auch schon mal höherklassig gespielt haben.
- TSV Havelse (Nord)
- Kickers Emden (Nord)
- SV Meppen (Nord)
- VfB Lübeck (Nord)
- Chemnitzer FC (Nordost)
- 1. FC Lok Leipzig (Nordost)
- FC Carl-Zeiss Jena (Nordost)
- BFC Dynamo (Nordost)
- FC Rot-Weiss Erfurt (Nordost)
- FSV Zwickau (Nordost)
- Chemie Leipzig (Nordost)
- MSV Duisburg (West)
- Rot-Weiss Oberhausen (West)
- Fortuna Köln (West)
- KFC Uerdingen (West)
- Wuppertaler SV (West)
- Kickers Offenbach (Südwest)
- FSV Frankfurt (Südwest)
- Stuttgarter Kickers (Südwest)
- FC Homburg (Südwest)
- Hessen Kassel (Südwest)
- SpVgg Bayreuth (Bayern)
- Schweinfurt 05 (Bayern)
- Würzburger Kickers (Bayern)
- Wacker Burghausen (Bayern)
Für mich hätte das durchaus Charme ;-)
Charlie S.
Hier die PK in voller Länge.
Es ist nicht fair, dass nicht alle Meister direkt aufsteigen und die Staffeln West und Südwest aufgrund ihrer Vereinsdichte mit einem dauerhaften Direktaufstiegsplatz bevorzugt werden. Damit endlich alle Viertligisten in den unterschiedlichen Staffeln dieselbe Chance auf den Aufstieg haben, müssen alle Regional- und Landesverbände zu Kompromissen bereit sein.
Zitat von: Charlie S. am 12.02.2025, 22:52 CETMal ne ganz andere Idee. Wie wäre es denn mit einer eingleisigen 4. Profiliga? So wie in England, da ist das System sogar bis zur 5. Liga eingleisig. Mit eigenem Vermarkter und TV-Vertrag analog Telekom in der 3. Liga?
Wenn man die Ligen mal durchgeht, findet man jede Menge attraktiver Vereine, die auch schon mal höherklassig gespielt haben.
- TSV Havelse (Nord)
- Kickers Emden (Nord)
- SV Meppen (Nord)
- VfB Lübeck (Nord)
- Chemnitzer FC (Nordost)
- 1. FC Lok Leipzig (Nordost)
- FC Carl-Zeiss Jena (Nordost)
- BFC Dynamo (Nordost)
- FC Rot-Weiss Erfurt (Nordost)
- FSV Zwickau (Nordost)
- Chemie Leipzig (Nordost)
- MSV Duisburg (West)
- Rot-Weiss Oberhausen (West)
- Fortuna Köln (West)
- KFC Uerdingen (West)
- Wuppertaler SV (West)
- Kickers Offenbach (Südwest)
- FSV Frankfurt (Südwest)
- Stuttgarter Kickers (Südwest)
- FC Homburg (Südwest)
- Hessen Kassel (Südwest)
- SpVgg Bayreuth (Bayern)
- Schweinfurt 05 (Bayern)
- Würzburger Kickers (Bayern)
- Wacker Burghausen (Bayern)
Für mich hätte das durchaus Charme ;-)
Charlie S.
ohje, wieviel Absteiger muss es denn da geben, dass in den Oberligen jeder Meister aufsteigt? 😅
Eine eingleisige 4. Liga hätte bei der Besetzung mit den genannten Traditionsvereinen sicherlich was für sich.
Sehe aber hier ein paar Probleme.
Es müsste sicher sein, das die Clubs dies hier zumindest einigermaßen vernünftig refinanzieren können, denn eine solche Liga bedeutet auch deutlich höhere Kosten. Beispiel TSV Havelse nach Burghausen und umgekehrt. Dazu kommt eine teils dann fehlende Regionalität, die sich in den Zuschauerzahlen ausdrückt. Erfurt - Zwickau z. B. bringt erheblich mehr Zuschauer und Einnahmen als Erfurt - Bayreuth z. B.
Andererseits würde eine dann mögliche bundesweite Präsenz der Vereine wohl auch mehr interessierte Sponsoren anlocken, aber "würde", "eventuell", "wahrscheinlich". Die wirtschaftliche Lage des Landes ist ja momentan eher düster und es bleibt abzuwarten wie sich das an der Sponsorenfront entwickelt.
Für die Fanszene ist die aktuelle Liga-Struktur zudem denke ich besser als eine eingleisige 4. Liga. Die Reisen wären um einiges länger.
Also vernünftig vermarktet wäre diese Idee zumindest diskutabel. Was den Vergleich mit England anbetrifft, schwierig. Soweit ich weiß sind die TV-Gelder dort bis runter in die 4. Liga üppig. Glaube nicht, das dies auch hier zu erwarten ist.
Aber ich denke wir machen uns viel zu viele Gedanken, die Regionalliga Bayern ist der Knackpunkt dieser 4. Liga. Diese eigene Staffel dort ist ein Witz. Eine mehr oder weniger "Dorfliga mit 3,4 mittleren Vereinen". Geschaffen weil es der ehemalige DFB-Vize damals wohl so wollte. Die wird man nicht so leicht auflösen bzw. mit Südwest vereinigen. Da fliegen 75% der aktuellen Clubs dort aus dem Laden.
Für mich ist der Ausschluss der zweiten Mannschaften der Schlüssel. Das sind 3 in der 3. Liga und 18 in den fünf RL. Dann ist viel Platz in den zwei Spielbetrieben. Einzig in Bayern würde dieser Ausschluß die Dorfmannschaften treffen, denn dort kommen gegen Bayern II die meisten Zuschauer.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und nachvollzogen, wie eine viergleisige Regionalliga mit der Aufteilung von oben und Stand heute in der Praxis aussehen würde. Dabei habe ich Hessen mit in den Westen gesteckt, obwohl der Hessische Landesverband zum Süddeutschen Fußballverband gehört.
- Regionalliga Nordost (geografisch unverändert): 18 Vereine, davon eine zweite Mannschaft
- Regionalliga Nord (geografisch unverändert): 18 Vereine, davon vier zweite Mannschaften (Jeddeloh II zählt nicht)
- Regionalliga West (NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland): 28 Vereine, davon sieben zweite Mannschaften (18 NRW, 3 RP, 7 Hessen)
- Regionalliga Süd (Bayern, Baden-Württemberg): 26 Vereine, davon 6 zweite Mannschaften (8 Baden-Württemberg, 18 Bayern)
Das sieht schlimmer aus, als es ist. Denn West und Südwest hätten mindestens noch zwei bis drei sichere Aufsteiger, ehe das greifen kann. Im Westen gibt es mit dem MSV Duisburg nur noch ein einziges Schwergewicht, die schon dieses Jahr gute Chancen haben. Im Süden würde ich nur Kickers Offenbach ins oberste Regal der Regionalligisten einsortieren. Diese Staffeln werden mehr und mehr zu Kleinstadtligen, die Regionalliga Bayern ist das heute schon. Es sollte ein paar der kleinen Vereine zumutbar sein, zukünftig eine Liga tiefer zu spielen.
Man sieht auch, dass es wirklich der Königsweg wäre, zusätzlich die zweiten Mannschaften in eigene Ligen auszugliedern - vielleicht sogar als Vorspiel der jeweiligen Bundesligisten, was viel Reise- und Betriebskosten sparen würde und attraktiv wäre. Dann kämen alle Staffeln mit 17, 14, 21 und 20 Vereinen leicht auf eine sinnvolle Größe von 18 oder 20 Mannschaften, und große Abstiegsängste würden entfallen.
Eigentlich eine völlig unproblematische Sache, die noch nicht einmal große Veränderungen in der fünften Liga benötigen würde. Das könnte ganz einfach beschlossen werden, die Vorteile überwiegen bei weitem.
Hier ist das Thema im Video nochmal ganz gut analysiert:
Wieso haben eigentlich nur die 17 NO Vertreter den offenen Brief unterschrieben? Sollten doch eigentlich mindestens 50 Unterstützervereine aus der Nord und Bayern zu Stande kommen oder ist es ihnen bei ihren Dorfligen egal, bzw. gar gewollt, das es beim Status quo bleibt?
Ich meine, wenn nur 1 von 5 Ligen das System ändern möchte, stehen die Chancen ja denkbar schlecht, dass der DFB darauf anspringt, v.a. wenn man schaut wo die Entscheider da so herkommen.
Zitat von: elpresidente am 12.03.2025, 15:16 CETWieso haben eigentlich nur die 17 NO Vertreter den offenen Brief unterschrieben? Sollten doch eigentlich mindestens 50 Unterstützervereine aus der Nord und Bayern zu Stande kommen oder ist es ihnen bei ihren Dorfligen egal, bzw. gar gewollt, das es beim Status quo bleibt?
Ich meine, wenn nur 1 von 5 Ligen das System ändern möchte, stehen die Chancen ja denkbar schlecht, dass der DFB darauf anspringt, v.a. wenn man schaut wo die Entscheider da so herkommen.
Ich glaube, dass da hinter den Kulissen schon einiges abläuft. Du brauchst ja beim DFB-Bundestag ne Mehrheit, dass das Ganze umgesetzt werden kann. Wichtig ist, dass auch der eigene Verband hier mitzieht. Auch da braucht es Überzeugungsarbeit. Da haben Tommy Haeder & Co. ein ganz dickes Brett zu bohren. Aber wenn nicht jetzt, wann dann?
Charlie S.
Ich glaube, dass da hinter den Kulissen schon einiges abläuft. Du brauchst ja beim DFB-Bundestag ne Mehrheit, dass das Ganze umgesetzt werden kann. Wichtig ist, dass auch der eigene Verband hier mitzieht. Auch da braucht es Überzeugungsarbeit. Da haben Tommy Haeder & Co. ein ganz dickes Brett zu bohren. Aber wenn nicht jetzt, wann dann?
Charlie S.
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Nunja, Das Brett war erwartungsgemäß zu hart für den ersten Bohrer.
Die ersten ( Kühe,Schweine...) haben Angst, ziehen sich zurück.
Nun gilt es weiter zu machen, bestenfalls ohne weitere Abweichler.
Zitat von: tommyschmidt am 13.02.2025, 15:00 CETFür mich ist der Ausschluss der zweiten Mannschaften der Schlüssel. Das sind 3 in der 3. Liga und 18 in den fünf RL. Dann ist viel Platz in den zwei Spielbetrieben. Einzig in Bayern würde dieser Ausschluß die Dorfmannschaften treffen, denn dort kommen gegen Bayern II die meisten Zuschauer.
Sehe ich genauso, allein die Resonanz von Bayern ll kann nicht die Rechtfertigung der Existenz für weitere zwanzig ungeliebte zweiten Mannschaften sein.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/regional-liga-fussball-aufstieg-reform-rechtslage
Wer bereitet sich da gerade worauf vor?
Naja man hatte ja ganz am Anfang gesagt gehabt, das man sich den Klageweg offen hält sollte man sich halt nicht einigen.
Und es gibt ja auch einige Juristen die eine mögliche Klage sogar große Erfolgschancen geben.
Aber dennoch hoffe ich das die Gespräche in den nächsten Wochen und Monate etwas bringen, denn reden und eine gemeinsame Lösung finden, ist am ende besser als wenn man den Klageweg bestreiten muss...
Zitat von: Charlie S. am 12.02.2025, 22:52 CETMal ne ganz andere Idee. Wie wäre es denn mit einer eingleisigen 4. Profiliga? So wie in England, da ist das System sogar bis zur 5. Liga eingleisig. Mit eigenem Vermarkter und TV-Vertrag analog Telekom in der 3. Liga?
Charlie S.
Ich finde schon sehr lange, dass es dringend Zeit wird für eine 4. Profiliga. Auch nach einer Aufstiegsreform werden weiter zu viele Profivereine in Amateurligen spielen müssen. Ich würde allerdings die 4. Liga erst mal zweigleisig machen. Könnte nach einer Reform mit 4 Regionalligen gut zwischengeschoben werden.
Dann hast du wieder einen gewaltigen Sprung, Reisekosten wie Bundesligisten und keine adäquaten Einnahmen dazu. Mehrgleisig muss schon sein.
Zitat von: Maul am 09.08.2025, 21:25 CESTDann hast du wieder einen gewaltigen Sprung, Reisekosten wie Bundesligisten und keine adäquaten Einnahmen dazu. Mehrgleisig muss schon sein.
Welche adäquaten Einnahmen hast du denn jetzt? Fernsehgelder zB können das nicht sein...
Ich bleibe dabei: Ich finde die Idee, eine "neue" zweigleisige 4. Liga zu machen durchaus für die sinnvollste Variante. Wenn wir mal ehrlich sind ist der Sprung - vor allem in der Infrastruktur - doch jetzt schon riesengroß. In Bayern ist man immerhin jetzt auch mal dazu übergegangen, Flutlicht (!) als Voraussetzung ab einer gewissen Spielklasse zu haben. Und ob es in der RL West überhaupt so was wie eine Lizenzierungsverfahren gibt, darf angesichts der Farce aus der vergangenen Saison mit drei Insolvenzen auch bezweifelt werden. Und dann kommt die 3. Liga mit all ihren Anforderungen... zwei 4. Ligen, darunter 4 Regionalligen, mit ersten zarten Anforderungen an Infrastruktur und Finanzen. Und wenn diese 4. Ligen dann wie gewünscht voll mit Traditionsvereinen sind, wird sich auch sicher eine Möglichkeit der Vermarktung ergeben.
Zitat von: Pasa am 13.08.2025, 22:49 CESTZitat von: Maul am 09.08.2025, 21:25 CESTDann hast du wieder einen gewaltigen Sprung, Reisekosten wie Bundesligisten und keine adäquaten Einnahmen dazu. Mehrgleisig muss schon sein.
Welche adäquaten Einnahmen hast du denn jetzt? Fernsehgelder zB können das nicht sein...
Ich bleibe dabei: Ich finde die Idee, eine "neue" zweigleisige 4. Liga zu machen durchaus für die sinnvollste Variante. Wenn wir mal ehrlich sind ist der Sprung - vor allem in der Infrastruktur - doch jetzt schon riesengroß. In Bayern ist man immerhin jetzt auch mal dazu übergegangen, Flutlicht (!) als Voraussetzung ab einer gewissen Spielklasse zu haben. Und ob es in der RL West überhaupt so was wie eine Lizenzierungsverfahren gibt, darf angesichts der Farce aus der vergangenen Saison mit drei Insolvenzen auch bezweifelt werden. Und dann kommt die 3. Liga mit all ihren Anforderungen... zwei 4. Ligen, darunter 4 Regionalligen, mit ersten zarten Anforderungen an Infrastruktur und Finanzen. Und wenn diese 4. Ligen dann wie gewünscht voll mit Traditionsvereinen sind, wird sich auch sicher eine Möglichkeit der Vermarktung ergeben.
Zuschauer und Sponsoren sind aktuell die Haupteinnahmen...
Aktuell bin ich gegen eine zweigleisige 4.Liga aus nen ganz einfachen Grund, selbst nach 17 Jahren 3.Liga liegt das TV Geld bei 1,3 Millionen Euro pro Verein.
Bedeutet also auch in der 3.Liga braucht es Zuschauer und Sponsoreneinnahmen.
Selbst heute noch haben viele Vereine das Problem die 3.Liga kaum zu finanziert zu bekommen.
Immer wieder kommt es zu finanziellen Druck, entweder man verschuldet sich oder man kann halt die Qualität nicht halten.
Bei einer zweigleisigen 4.Liga mit Professionellen Strukturen bedeutet das erstmal das die Ausgaben steigen.
Klar kommt man mit den Argument der TV Vermarktung, nur schaut euch die 3.Liga doch mal an...17 Jahre und noch immer hat man da wirtschaftliche Probleme, diese sollten erstmal gelöst werden damit sich die Klubs in der 3.Liga nicht übernehmen müssen.
Mahnende Beispiele gabs die letzten Jahre mehr als genug.
Finanzierungsprobleme wird es in jeder Liga geben, wenn man mehr ausgibt, als man einnimmt. Beim CFC kennen wir das nur zu gut! Unser Stadion, unsere Infrastruktur ist für eine Profiliga gut genug. Kein Grund, langfristig in einer Amateurliga spielen zu wollen. Und Reisekosten? In der alten Regionalliga Nord, z.B. 2008/2009 war ich mal in Hamburg gegen Altona (am Veilchenweg ;)). Weiter mussten wir nach Oberneuland, Hanover II, Lübeck, Kiel, HSV II, Wolfsburg II, Rostock II usw.
Profivereine gehören in eine Profiliga!
Da stimme ich dir zu das Profivereine in eine Profiliga gehören, allerdings müssen dann diese Profivereine auch die nötige Vorrausetzungen schaffen, damit man am ende auch in einer Profiliga mithalten kann.
Jedes mal noch eine weitere Profiliga einzuführen kann nicht das Ziel sein.
Gerade dieser Mix aus Amateur und Profi macht die Regionalliga doch so spannend.
Ich brauche weder eine 4.Profiliga noch eine 5.Profiliga.
Wer hoch möchte soll entsprechend die Voraussetzungen dafür schaffen.
Zitat von: Marcius91 am 14.08.2025, 19:16 CESTWer hoch möchte soll entsprechend die Voraussetzungen dafür schaffen.
Es gibt aktuell 46 Plätze in den 3 Profiligen. Für Aufsteiger aus den Amateurligen steigen zwangsläufig andere Profivereine wieder dahin ab. So lange es deutlich mehr Profimannschaften als Plätze (Tendenz ist steigend) gibt, bleibt diese Diskrepanz.
Bei uns täuscht die Sicht im Moment, weil wir derzeit sehr viele attraktive Profimannschaften in der NO haben. Sollten sich aber in den nächsten Jahren, verbunden auch mit einer fairen Aufstiegsregelung, viele dann doch in der 3. Liga etablieren können, hätten die verbleibenden - angenommen wir - die A-Karte. Wie ich bereits schrieb, hatten wir das schon mal => die Spiele 2008/2009 gegen Altona, Oberneuland, Hanover II, HSV II, Wolfsburg II, Rostock II usw. waren vermutlich auch eine Ursache mit für die spätere Insolvenz. Ja, die genannten Beispiele sind jetzt in NO nicht möglich, aber ähnliche unattraktive Amateure dann schon.
Deine Aussage mehr Profivereine also mehr Profiligen nötig, halte ich für sehr gefährlich.
Auf und Abstiege hat es schon immer gegeben.
Dieses Problem kann man dauerhaft nicht immer mit noch mehr Profiligen lösen.
Weil es dann Amateurvereine dazu verleiten würde den Profistatus einzuführen und die Lösung noch eine Etage tiefer eine Profiliga einzuführen als Begründung aufgeführt werden würde.
Es würde dazu führen das der sportliche Wettbewerb darunter leiden könnte, ganz zu schweigen das andere Vereine sich dabei übernehmen.
Ganz zu schweigen wer soll denn das alles bezahlen? Du musst ja erstmal Unternehmen finden die dann als Ligasponsor bzw als TV Partner einsteigen.
Man sollte erstmal die Aufstiegsregelung in den Regionalligen schaffen und dann kann man auch die 4 Regionalligen entsprechend besser vermarkten.
Bei der Vermarktung der Regionalligen ist noch Luft nach oben.
Bitte nicht (attraktive) Traditionsvereine immer gleich mit "Profiverein" verwechseln.
Aus verschiedenen Gründen etablieren sich bisweilen kleine/unattraktive Vereine eben doch im professionellen Bereich. Und wenn die das solide tun, ist das auch ihr gutes Recht. Da brauch man als Fan eines gerade nicht sonderlich erfolgreichen Traditionsvereins (und das meint keinen speziellen, sondern dutzende quer durch die ganze Republik) gar nicht so herablassend sein.
Nur so am Rande, die Chemiker aus dem Leutzscher Holz bspw. beharren ja auf ihrem Amateurstatus - und hätten dann in einer solchen Liga nichts zu suchen.
Zitat von: jb am 17.08.2025, 07:25 CESTNur so am Rande, die Chemiker aus dem Leutzscher Holz bspw. beharren ja auf ihrem Amateurstatus - und hätten dann in einer solchen Liga nichts zu suchen.
Das ist auch kein Thema, dass Vereine mit teilweise oder vollem Amateurstatus nicht in eine 4. Liga aufsteigen dürften. Ich finde nur, dass im deutschen Fußball genügend Potential für eine zweigleisige 4. Liga vorhanden ist. Wir müssen uns da nicht hinter England (wie - glaube - von Charlie S. angesprochen) verstecken. Und ich denke weiter - wenn hoffentlich bald mal mehr Vereine aus der NO nach oben aufsteigen und die Regio damit zunehmend unattraktiv würde, wäre es für die verbleibenden Profivereine wirtschaftlich kritisch. Der im Moment sehr positive Trend beim CFC, auch in Bezug auf Zuschauer, kann auch mal wieder rückwärts gehen. Natürlich ist eine 4. Liga allein kein Garant, aber eine sicher stabilere Basis. Im Moment hoffen alle größeren Vereine der NO sich selbst dauerhaft in der 3. Liga etablieren zu können. Das ist aber leider zahlenmäßig nicht möglich.
Aber ja, ist meine Meinung.
Ich denke auch daran, als wir von der 2.Liga in die Regio abgestiegen sind. Das war ein riesiger Fall nach unten. Unsere Freunde von der Sowjetisch-Deutschen-Aktiengesellschaft SDAG sind da in der neu gegründeten 3. Liga vergleichsweise weich gefallen. Ein Unterschied, der bis heute nachwirkt. Inzwischen sind aber so viele starke Vereine und Betriebssportgemeinschaften oben dazu gekommen. Inzwischen ist der Unterschied zur 3. Liga mindestens so groß wie damals zur 2., eher noch größer.
Zitat von: alter_sack am 17.08.2025, 17:36 CESTZitat von: jb am 17.08.2025, 07:25 CESTNur so am Rande, die Chemiker aus dem Leutzscher Holz bspw. beharren ja auf ihrem Amateurstatus - und hätten dann in einer solchen Liga nichts zu suchen.
Das ist auch kein Thema, dass Vereine mit teilweise oder vollem Amateurstatus nicht in eine 4. Liga aufsteigen dürften. Ich finde nur, dass im deutschen Fußball genügend Potential für eine zweigleisige 4. Liga vorhanden ist. Wir müssen uns da nicht hinter England (wie - glaube - von Charlie S. angesprochen) verstecken. Und ich denke weiter - wenn hoffentlich bald mal mehr Vereine aus der NO nach oben aufsteigen und die Regio damit zunehmend unattraktiv würde, wäre es für die verbleibenden Profivereine wirtschaftlich kritisch. Der im Moment sehr positive Trend beim CFC, auch in Bezug auf Zuschauer, kann auch mal wieder rückwärts gehen. Natürlich ist eine 4. Liga allein kein Garant, aber eine sicher stabilere Basis. Im Moment hoffen alle größeren Vereine der NO sich selbst dauerhaft in der 3. Liga etablieren zu können. Das ist aber leider zahlenmäßig nicht möglich.
Aber ja, ist meine Meinung.
Eine 2 Gleisige 4.Liga wäre erstmal keine bessere stabile Basis, vielleicht in 20 Jahren, denn eine 4.Liga hätte mit den selben Problemen wie die 3.Liga zu kämpfen.
Eh man mal vernünftige TV Gelder erwirtschaftet werden die Ausgaben fürs erste für alle Vereine einer möglichen 4.Liga steigen.
Darin sehe ich ein großes Risiko, schaue dir die 3.Liga an, kaum ein Verein kann sich auf Dauer dort halten.
Es geht entweder abwärts in die Regionalligen oder man geht mit Risiko in die 2.Bundesliga.
Schaue dir den Schacht an, der ums finanzielle Überleben kämpft.
Oder man hat halt Investoren an seiner Seite, aber selbst das ist in den meisten Fällen nicht von Dauer.
Die 3.Liga ist nach wie vor ein Vereinsfresser...bzw Totengräber.
Hängt noch wer permanent an den Medien und wartet hier auf eine Wasserstandsmeldung?
Zitat von: Maul am 25.03.2026, 18:27 CETHängt noch wer permanent an den Medien und wartet hier auf eine Wasserstandsmeldung?
Hier (https://www.dfb.de/news/ag-regionalliga-reform-legt-zwei-loesungsvorschlaege-vor) ist sie auch schon. Allerdings kann ich nicht wirklich behaupten, überzeugt zu sein. Dass eine der Lösungen sein soll, die alte Leier von der Aufteilung der mit Abstand interessantesten Staffel zu wiederholen (ohne dass sich Westen und Südwesten auch nur einen Zentimeter bewegt hätten), bereitet mir ehrlich gesagt große Bauchschmerzen.
Sehe ich auch so. Die werden auch für diese Variante sein. Für sie ändert sich nichts. Mich würde interessieren wie die finale Entscheidung fällt. Einstimmig oder Mehrheitsbeschluss.
Das muss man wohl als bittere Niederlage betrachten. Wenn man zwei Vorschläge hat, hat man gar kein Ergebnis. Die selbstherrlichen, asozialen Regionalfürsten haben damit alle Möglichkeiten, das Thema weiter zu zerreden. Dass die dümmste aller Varianten mit zwei Staffeln zwischen der dänischen und österreichischen Grenze ernsthaft debattiert werden soll, ist absurd. Irgendwann muss wohl ein Machtwort vom DFB her.
Für mich ist die Tatsache, dass nicht über die sogenannten zweiten Mannschaften der Proficlubs verhandelt wird, die größte Enttäuschung. Denn bis auf die Nachwuchsmannschaften von Bayern II und Dortmund II interessiert keinen die Mitwirkung dieser "Reserven" in 3. und 4. Liga. Streicht man diese Wettbewerbsverzerrer (2 in Liga 3 und 19 in der RL), kann man sogar noch freie Plätze in 4 Staffeln verteilen.
Eigentlich sollte das Kompass-Modell der klare Favourit der meisten Vereine sein. Wenn man aus dem Blickwinkel "Fairness" beide Varianten betrachtet, müsste man die 2. Variante als absurd bewerten.
- Übergangsspielzeit 27/28? Da hatte man doch ein Jahr eher gehofft?
Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob man das so pessimistisch betrachten soll. Der Westen ist jetzt schon recht gespalten. Norden und Bayern würden im zweiten Modell einseitig Verschlechterungen (Reisekosten, Dorfvereine die sich auf böse Osthorden einstellen müssen) hinnehmen.
Dass dieser Vorschlag existiert, lässt tief blicken.
Sollte Nordost zerschlagen werden hätte selbst das einen Vorteil: Würde dieser Haufen an ambitionierten Nordostvereinen auf zwei Staffeln verteilt werden, so kann man sich schneller wieder in der 3. Liga einfinden. Sollen Buchbach und Hankofen sich mal bereit machen und schonmal die ein Reisebüro suchen.
Fraglich bleibt natürlich, wieviel Basisdemokratie unter "Einholung eines Stimmungsbildes" zu verstehen ist und mit Stimmenenthaltungen eine Mehrheit getrickst werden kann.
Zitat von: Maul am 26.03.2026, 04:52 CETSollte Nordost zerschlagen werden hätte selbst das einen Vorteil: Würde dieser Haufen an ambitionierten Nordostvereinen auf zwei Staffeln verteilt werden, so kann man sich schneller wieder in der 3. Liga einfinden. Sollen Buchbach und Hankofen sich mal bereit machen und schonmal die ein Reisebüro suchen.
Naja wo sollte denn da der Strich gezogen werden im Osten für den Norden?
Und bei dem Regionenmodell sollen dann nur 3 Staffeln bluten (denn hier müssten ja einige rausfallen) und West und Südwest machen wie gewohnt (und zusätzlich ohne Absteiger) weiter? Ne das sehe ich absolut nicht als Lösung an!
Zitat von: PaulPanzer am 26.03.2026, 09:03 CETNaja wo sollte denn da der Strich gezogen werden im Osten für den Norden?
Und bei dem Regionenmodell sollen dann nur 3 Staffeln bluten (denn hier müssten ja einige rausfallen) und West und Südwest machen wie gewohnt (und zusätzlich ohne Absteiger) weiter? Ne das sehe ich absolut nicht als Lösung an!
Das ist der Punkt. Der Vorschlag wurde vermutlich als Fundamentalopposition durchgedrückt, so nach dem Motto "Entweder wir stellen beide zur Wahl oder an der Stelle ist Schluss" und weit entfernt von "es müssen sich alle etwas bewegen". Während West (gefühlt die halbe Liga Zweitvertretungen oder letzte Saison insolvent gegangen) und Südwest (Zuschauermagnet, am WE kamen satte 75 !!! Zuschauer zu Schott Mainz gegen Walldorf) also weiterwurschteln sollen, soll der Rest wieder sehen wie er kommt.
Während sich beim Kompassmodell 14 der jeweiligen 18 Regionalligisten für die neue Liga qualifizieren, wird es Nord, Bayern und Nordost im Regionenmodell härter treffen. Von zwei 18er-Staffeln ausgehend, müssten genauso viele Clubs runter - also 6 pro Staffel. Und eigentlich sollten in den Staffeln nach meinem Verständnis auch halbwegs gleiche Bedingungen herrschen, was schwierig wird, wenn in einer Staffel Strecken von teilweise 500-600 km (eine Strecke!) zu absolvieren sind, während du im Westen gefühlt jedes Auswärtsspiel mit der S-Bahn fahren kannst. Spannend wird im Regionenmodell auch, wie das Aufstiegsrecht aus der Oberliga geregelt werden soll.
@ Pasa ich hoffe das sich die Vereine der Nordost mit allen Mitteln dagegen wehren! Das Kompassmodell ist mMn schon relativ gerecht! Wobei es auch hier den Osten hart in der Quali-Saison treffen könnte und paar Schwergewichte absteigen können. In den anderen Ligen gehen dann paar "Dorfmannschaften" runter wo es für die Vereine praktisch egal ist wo die spielen, da die keine Ambitionen für höheres haben.
Nur das Kompassmodell kommt für den Nordosten in Frage.
Alles andere ist kontraproduktiv, siehe auch hier https://liga3-news.de/2026/03/25/regionalliga-im-streitmodus-reformdebatte-eskaliert-erneut/
Der Sportchef von Halle Daniel Meyer hatte vorige Woche in einem Interview auch etwas zur Aufstiegsregelung zur dann neuen Rl gesagt. Der Norden und die Bayern wollen dann, dass in die neuen Staffeln jeweils 3 Mannschaften aus ihrem Gebiet aber jeweils nur einer aus dem Nordosten aufsteigen soll. Das ist der Gipfel der Sauerei.
Was auch überhaupt nicht thematisiert wird, ist, dass aus der derzeitigen bayrischen Dorfliga fast keiner aufsteigen will. Nürnberg II hat für dieses Jahr schon gesagt, dass sie verzichten, Unterhaching kämpft noch ums Geld. Ohne Unterstützung des FCB gehen dort auch bald die Lichter aus. Im Westen ist das ja auch nichts Seltenes. Aber das interessiert die Regionalfürsten nicht. Sie wollen an ihren Privilegien festhalten.
Zitat von: PaulPanzer am 26.03.2026, 09:03 CETZitat von: Maul am 26.03.2026, 04:52 CETSollte Nordost zerschlagen werden hätte selbst das einen Vorteil: Würde dieser Haufen an ambitionierten Nordostvereinen auf zwei Staffeln verteilt werden, so kann man sich schneller wieder in der 3. Liga einfinden. Sollen Buchbach und Hankofen sich mal bereit machen und schonmal die ein Reisebüro suchen.
Naja wo sollte denn da der Strich gezogen werden im Osten für den Norden?
Und bei dem Regionenmodell sollen dann nur 3 Staffeln bluten (denn hier müssten ja einige rausfallen) und West und Südwest machen wie gewohnt (und zusätzlich ohne Absteiger) weiter? Ne das sehe ich absolut nicht als Lösung an!
Nicht falsch verstehen, bin kein Fan davon und es ist definitiv ein erneut unfairer Vorschlag in Anbetracht der Reisewege und der Tatsache, dass nur diese Ligen mehr Absteiger produzieren müssten.
Was ich meinte:
Würde man die sportliche Situation letzte/vorletzte Saison heranziehen, könnte man aber folgern: Cottbus/BFC/VSG/Greifswald/Halle Richtung Norden hätte denen einen Weg geöffnet und andere starke (Thüringen/Sachsen) hätten den Weg über den Süden offen. Es wäre eine höhere Durchlässigkeit für die Ostvereine als jetzt, da so theoretisch auch 2 pro Jahr aufsteigen könnten. Hauptsache direkt!
Die Theorie zieht in dieser Saison allerdings nicht, da die genannten Vereine zuletzt den Anschluss verloren haben und sich auch die Spitze der gesamten Liga in Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen ballt.
So wie sich der MDR liest, ist es hauptsächlich ein Verbände vs. Vereine. Ich denke, da besteht auch im Norden wie in Bayern Einigkeit, dass sie diese Wege nicht wollen.
Zitat von: Franz am 26.03.2026, 13:39 CETNur das Kompassmodell kommt für den Nordosten in Frage.
Alles andere ist kontraproduktiv, siehe auch hier https://liga3-news.de/2026/03/25/regionalliga-im-streitmodus-reformdebatte-eskaliert-erneut/
Der Sportchef von Halle Daniel Meyer hatte vorige Woche in einem Interview auch etwas zur Aufstiegsregelung zur dann neuen Rl gesagt. Der Norden und die Bayern wollen dann, dass in die neuen Staffeln jeweils 3 Mannschaften aus ihrem Gebiet aber jeweils nur einer aus dem Nordosten aufsteigen soll. Das ist der Gipfel der Sauerei.
Was auch überhaupt nicht thematisiert wird, ist, dass aus der derzeitigen bayrischen Dorfliga fast keiner aufsteigen will. Nürnberg II hat für dieses Jahr schon gesagt, dass sie verzichten, Unterhaching kämpft noch ums Geld. Ohne Unterstützung des FCB gehen dort auch bald die Lichter aus. Im Westen ist das ja auch nichts Seltenes. Aber das interessiert die Regionalfürsten nicht. Sie wollen an ihren Privilegien festhalten.
Danke für das Detail. Das ist dann im Grunde die Weiterreichung des aktuellen Flaschenalhalses in die OL
Wie immer:
"Im Westen nichts Neues"
Nur Arschlöcher und Selbstdarsteller!
War doch zu erwarten,die Herrn um Frymuth denken doch nur an ihren Machterhalt.
Wenn man das ganze mal durchspielt, wäre meines Erachtens auch das Regionenmodell zwar ungerecht, zumindest für den Großteil der am Aufstieg interessierten Ostvereine aber nicht wirklich inakzeptabel - wenn man davon ausgeht, dass man entsprechend der jetzigen Oberligastruktur Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit Bayern vereinigt. Das würde ganz gut passen, weil aktuell genau die Hälfte der 18 Nordost-Regionalligisten aus diesen Bundesländern kommt. Mit 18 Vereinen aus Bayern müsste man dann wohl mindestens im ersten Jahr eine Liga mit 20 Plätzen machen, damit nur jeweils drei bis vier Vereine die Qualifikation verpassen. Eventuell wäre sogar ein Übergangsjahr mit 22 Vereinen möglich.
Bei diesem Szenario würden die attraktivsten Ostduelle weiter stattfinden, vom Rest würde man nur den BFC Dynamo und Babelsberg ein kleines bisschen vermissen. Für die Vereine aus Berlin, Brandenburg und MV erscheinen die weiteren Wege und uninteressanten Gegner wie eine Katastrophe, aber im Gegenzug hätten sie gegen die Nordvereine vielleicht sogar eine bessere Aufstiegschance als in der jetzigen Staffel gegen die großen Traditionsvereine, vor allem natürlich durch den Wegfall der Relegation.
Die Vereine aus dem Süden des Nordostens sollten dann das Selbstbewusstein haben, sich gegen die bayrischen Dorfvereine durchsetzen zu können und mittelfristig mehr Plätze in der neuen Liga einzunehmen, weil sie mehrheitlich bayrische Mannschaften zum Abstieg zwingen.
Fazit: Man sollte nicht vergessen, dass das alles entscheidende Problem die Relegation ist. Wenn man die nur mit dieser ungerechten Lösung wegbekommt, dann wäre das immer noch ein großer Fortschritt zum Status Quo.
Zitat von: Lars am 26.03.2026, 20:07 CETWenn man das ganze mal durchspielt, wäre meines Erachtens auch das Regionenmodell zwar ungerecht, zumindest für den Großteil der am Aufstieg interessierten Ostvereine aber nicht wirklich inakzeptabel - wenn man davon ausgeht, dass man entsprechend der jetzigen Oberligastruktur Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit Bayern vereinigt. Das würde ganz gut passen, weil aktuell genau die Hälfte der 18 Nordost-Regionalligisten aus diesen Bundesländern kommt. Mit 18 Vereinen aus Bayern müsste man dann wohl mindestens im ersten Jahr eine Liga mit 20 Plätzen machen, damit nur jeweils drei bis vier Vereine die Qualifikation verpassen. Eventuell wäre sogar ein Übergangsjahr mit 22 Vereinen möglich.
Bei diesem Szenario würden die attraktivsten Ostduelle weiter stattfinden, vom Rest würde man nur den BFC Dynamo und Babelsberg ein kleines bisschen vermissen. Für die Vereine aus Berlin, Brandenburg und MV erscheinen die weiteren Wege und uninteressanten Gegner wie eine Katastrophe, aber im Gegenzug hätten sie gegen die Nordvereine vielleicht sogar eine bessere Aufstiegschance als in der jetzigen Staffel gegen die großen Traditionsvereine, vor allem natürlich durch den Wegfall der Relegation.
Die Vereine aus dem Süden des Nordostens sollten dann das Selbstbewusstein haben, sich gegen die bayrischen Dorfvereine durchsetzen zu können und mittelfristig mehr Plätze in der neuen Liga einzunehmen, weil sie mehrheitlich bayrische Mannschaften zum Abstieg zwingen.
Fazit: Man sollte nicht vergessen, dass das alles entscheidende Problem die Relegation ist. Wenn man die nur mit dieser ungerechten Lösung wegbekommt, dann wäre das immer noch ein großer Fortschritt zum Status Quo.
Na da, warum noch für das Kompassmodell kämpfen...? Das Regionenmodell ist alleine schon deshalb abzulehnen, weil es das finanzielle Ungleichgewicht innerhalb der Regionalligen noch erhöhte. Es ist denke ich unbestritten, dass das NOFV-Gebiet in der Breite wirtschaftlich noch immer weniger Potential bietet als es im Westen der Fall ist. Und dann sollen diese Vereine einen nochmal höheren Anteil ihres Budgets für Reisekosten ausgeben, während man in der RL West wie schon mal salopp formuliert jedes zweite Auswärtsspiel mit der S-Bahn fahren kann? Das ist akzeptabel?
Und was die Planung betrifft: da kann es schon im ersten Jahr den großen Haken geben. Ich würde mal eher davon ausgehen, dass es bei der 18er-Staffelstärke bleibt, was fairerweise (obwohl man den Begriff hier lieber nicht nutzen sollte) bedeuten würde, dass sich aus den jeweiligen RL Nord, Bayern und Nordost jeweils die ersten 12 der 18 Clubs qualifizieren würden. Was machst du, wenn von den 12 Vereinen zufällig 8 aus dem Norden und 4 aus dem Süden sind?
Wer dem Regionenmodell etwas Positives abgewinnt, sollte sich das folgende unbedingt durchlesen.
https://www.bild.de/sport/fussball/zoff-um-regionalliga-reform-so-fatal-waere-dieses-modell-fuer-viele-klubs-69c67755b88efea973b3fa63
Zitat von: Franz am 27.03.2026, 19:04 CETWer dem Regionenmodell etwas Positives abgewinnt, sollte sich das folgende unbedingt durchlesen.
https://www.bild.de/sport/fussball/zoff-um-regionalliga-reform-so-fatal-waere-dieses-modell-fuer-viele-klubs-69c67755b88efea973b3fa63
Zitat von: Franz am 27.03.2026, 19:04 CETWer dem Regionenmodell etwas Positives abgewinnt, sollte sich das folgende unbedingt durchlesen.
https://www.bild.de/sport/fussball/zoff-um-regionalliga-reform-so-fatal-waere-dieses-modell-fuer-viele-klubs-69c67755b88efea973b3fa63
Also ganz ehrlich,ich kann das nicht mal in Wort fassen wie sauer mich das macht! Es gibt mittlerweile soviel was mich am modernen Fussball anwidert und sowas schlägt für mich einfach dem Fass den Boden aus (ist einfach ein Spiegelbild unserer Gesellschaft). Hab echt kein bock mehr... Sehen uns morgen im Stadion.
Es wird eine Veränderung geben, ich hoffe und tendiere stark auf das Kompassmodell.
Alles andere wäre inakzeptabel!
Die Diskussion um die Reform der Regionalliga ist längst überfällig und herrschender Meinung nach führt aktuell kein Weg am sogenannten Kompassmodell vorbei. Das größte Problem im derzeitigen System ist die mangelnde Durchlässigkeit. Fünf Regionalligen, aber nicht für alle Meister ein direkter Aufstiegsplatz, das sorgt seit Jahren für Frust, Wettbewerbsverzerrung und letztlich auch für fehlende Akzeptanz bei Vereinen und Fans. Es kann schlicht nicht sein, dass sportlicher Erfolg nicht automatisch belohnt wird. Genau hier setzt das Kompassmodell an. Durch eine klarere, strukturierte Einteilung der Ligen und eine faire Regelung für Auf- und Abstieg schafft es deutlich mehr Gerechtigkeit. Jeder Meister hätte endlich die gleiche Ausgangslage, und der sportliche Wettbewerb würde wieder in den Mittelpunkt rücken. So, wie es eigentlich sein sollte. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Planbarkeit für die Vereine. Weniger Unsicherheit bedeutet auch mehr Stabilität, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Gerade für kleinere Clubs ist das ein entscheidender Faktor.
Natürlich ist kein Modell perfekt, und auch das Kompassmodell wird nicht alle Probleme lösen. Aber im Vergleich zum aktuellen Zustand ist es ein klarer Fortschritt. Es bringt mehr Fairness, mehr Transparenz und stärkt die Glaubwürdigkeit des Ligasystems insgesamt. Es wird und muss zwingend eine Veränderung geben, dann bitte in Richtung Kompassmodell. Alles andere wäre nur ein weiteres Herumdoktern am bestehenden Problem.
Als ob es nicht schon zig Treffen verschiedener Arbeitsgruppen gegeben hätte und nicht schon alle Modelle tausendmal durchgekaut wurden - aus Bayern kommt jetzt ein neuer Vorschlag...
https://www.kicker.de/regionalliga-reform-bayerische-klubs-haben-ploetzlich-ganz-neue-ideen-1210255/artikel
witziger Vorschlag. die saufen einfach zu viel da unten.
wäre halt am Ende ein Kompassmodell light mit ganz viel Schwachsinn.
Totaler Schwachsinn in meinen Augen, weil dann wichtige Derbys wegfallen und die Wegstrecken sich deutlich verlängern würden.
Bedeutet für die Vereine mit hohen Zuschauerzuspruch Einnahmen fallen weg und gleichzeitig würden die Kosten steigen.
Die sollen einfach eine 4 gleisige Regionalliga machen und die Meister steigen am ende auf und fertig, kann doch nicht so schwer sein.
https://www.bild.de/sport/fussball/was-dahintersteckt-mit-kompassen-fans-des-fc-bayern-protestieren-gegen-dfb-69da2a233dd2b53d5faab7c0
Feiner Kommentar im Kicker zum Quertreiben der Bayern in der RL-Reform und der Tatsache, dass dort reihenweise die Klubs überhaupt nicht in die 3. Liga aufsteigen wollen.
Das Resultat ist ein sportlich kaum vermittelbares Bild: Nur eines der ersten sieben Teams der Liga - die Würzburger Kickers - strebt überhaupt den Sprung in Liga 3 an. [..] Unter dem Slogan "Meister müssen aufsteigen" haben sich mittlerweile 74 Klubs versammelt. Dass in Bayern jedoch die - potenziellen - Meister nicht aufsteigen wollen, macht deutlich, dass die Regionalliga-Struktur eine Veränderung dringend nötig hat. [..] Dass sich aber ausgerechnet der Bayerische Fußball-Verband dennoch mit aller Macht an seiner eigenen "Eliteliga" festklammert und sich mit einem Solo-Vorstoß zuletzt als Bremsklotz der Reformbewegung positionierte, ist nicht nur bedauerlich - sondern angesichts der aktuellen Entwicklung auch völlig unverständlich.
Regionalliga Bayern: Wenn Meister nicht aufsteigen wollen (https://www.kicker.de/regionalliga-bayern-wenn-meister-nicht-aufsteigen-wollen-1214416/artikel)
Old Ch@tterhand