Moin Gemeinde,
Wie war das damals genau mit Dejan Bozic?
Warum musste Bitti gehen?
Wieviel Zuschauer braucht der Club um wirtschaftlich zu sein?
Gibt es neue Gesellschafter?
Welchen Etat haben wir?
All das und vieles weitere erfahrt ihr aus erster Hand in unserem großen Sommerinterview der CFC-Fanpage mit Geschäftsführer Uwe Hildebrand (https://cfc-fanpage.de/archiv/templates/news_detail.php?src=start&nid=9127)
Viel Spaß beim Lesen und gebt hier gern Feedback.
Charlie S.
Danke,
werde ich mir auf jeden Fall rein ziehen und sicher verändert dass auch meine Position.Weil mehrere Sichtweisen zu kennen und in seine Beurteilung mit einzubeziehen, hat noch nie geschadet!
Danke an Euch, dass ihr Transparenz reinbringen wollt.
das mit bozic ist irgendwie saudumm. warum er da so gezockt hat wenn seine kinder hier schon so vernetzt sind, versteh ich nicht. für die paar hundert euro mehr im monat? da bleibt schon ein fades morgenmundgeschmäckle.
So nun , ich habe es gelesen und nehme es zur Kenntnis.
Zu manchen Dingen hat es Erkenntnisse gebracht, in diesen Passagen, war Er auch auf seiner Spielwiese.
Hingegen bei Personalfragen war da wieder etwas mehr Zurückhaltung.Für mich kein wirklicher Erkenntnisgewinne.
Und gerade zu Personalfragen gehören immer zwei Seiten und somit mindest soviele Sichtweisen.Wohlwollend habe ich auch die kritischen Punkte aufgenommen.Das zeugt vom Willen zu lernen.
Am Ende bleibt für mich der große Punkt:
Was will und kann sich ein Chemnitzer FC leisten und was ist er bereit dafür zu opfernd.
Was ich wohlwollend zur Kenntnis nehme , ist dies egal was passiert, nicht die GmbH und nicht der Verein!
Noch einmal Danke für das Interview.
Das war viel Text. Danke für die Arbeit!
Die eine oder andere Erkenntnis war auch dabei, wenn auch teilweise zwischen den Zeilen. Stichwort Break even, Stichwort Bozic, Stichwort Bitti.
Neuer Sound kam beim Thema NLZ, e.V.
Auf der MV wurde das Ziel formuliert, die Zwei-Sterne-Lizenz wiederzuholen (war so gut wie erreicht) da die Entschädigungen für Abgänge dann höher ausfiele um mehr Einmahmen über die Erlöse zu erzielen.
Uwes Aussagen jetzt, klingen wie ein Turnaround um den Kostenbrocken NLZ kleiner werden zu lassen.
Ich bewerte das nicht, die Leute die da täglich dran arbeiten, haben die Einblicke und mein Vertrauen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Ich hoffe nur, dass diese Richtungsentscheidungen einhellig getroffen werden und alle in die gemeinsame Richtung arbeiten. Zumindest sehe ich ein gewisses Risiko, da einige Personalentscheidungen ja individuell vlt andere Ambitionen verfolgten. Ein wenig scheint das nach wie vor die größte, offene Baustelle im Gesamtkonstrukt zu sein.
Sehr gutes Interview, sehr umfangreich und von den Antworten auch transparent. Auch ich durfte noch Erkenntnisse dazugewinnen, trotz der regelmäßigen Gesprächsrunden mit den Geschäftsstellen-Vertretern. Schön, dass mittlerweile auch wieder konkrete Zahlen genannt werden, das gab es ja bei den Vorgängern nicht mehr.
Bei den Personalentscheidungen Bozic und Bittermann bin ich persönlich voll auf der Seite der GmbH, auch wenn ich es bei beiden sehr Schade finde. Als jemand, der in seinem Job selbst Personal-Verantwortung trägt, kann ich beide Entscheidungen nachvollziehen. Manchmal schleicht sich über die Jahre ein Trott ein, der eben langfristig nicht mehr so erfolgsversprechend ist. Und dann schaut man auf die Zahlen und vergleicht die Leistung mit dem Nutzen. Am Ende ist sowas immer schwer in der Öffentlichkeit weg zu moderieren, weil man vor allem bei so verdienten Leuten nicht jeden Grund bis ins Kleinste darlegen möchte oder kann. Das macht man bei solchen verdienten Leuten dann auch einfach nicht.
Zum NLZ: Mir fehlt da leider auch ein bisschen der Einblick, vielleicht kann man auch da nochmal jemand zum Interview bewegen und konkret nachfragen. Auf der MV wurde aus meiner Sicht dargestellt, wie wichtig auch im Nachwuchs die Ablösen durch externe Verkäufe sind, und diese waren auch im Plan für die nächsten Jahre mit einkalkuliert. Nun haben wir dieses Jahr durch die internen Zugänge stark vom Nachwuchs profitiert (Mensah, Hempel, Amadeus Zamora) aber über externe Verkäufe ist mir bisher nichts bekannt. Vielleicht zwingt uns das schon wieder zum Nachjustieren des Planes.
Nach den Darlegung der Einnahmen/Ausgaben aus dem Spielbetrieb bewegt mich eigentlich die Frage, wie wir als Fans bei sportlich erfolgreicher Saison, dazu beitragen können, das Stadion auch entsprechend zu füllen, dass da auch etwas beim Verein herausspringt. Zudem wäre es auch schön in der Region gut dazustehen, wenn ihr versteht, wie ich das meine. Klar, es wird einfacher, wenn die Mannschaft auf dem Platz überzeugt. Aber weder 1800 verkaufte Dauerkarten bisher (Vorjahr über 2000), noch der Zugewinn von 200 Mitglieder seit der MV spricht jetzt für einen großen Hype trotz spürbarer positiven Grundstimmung zur neuen Saison. Abteilung: jedes Mitglied wirbt mindestens noch ein weiteres an, und jeder Zuschauer bringt noch ein weiteren mit. Klingt immer so simpel, ist es aber dann in der Realität leider nicht...
Danke Dir für die durchaus auch wichtigen ERGÄNZUNGEN zum Interview.
Dadurch erreicht man eine noch bessere Einordnung.Personalentscheidungen sind immer schwierig und hinterlassen keine
Gewinner.Wobei ich auch einzelne Positionen der Gegenseiten verstehen kann.
Vielleicht kannst Du mir, als der jene mit sehr viel Einblick die Zahl mit den
5000 Zuschauern, welche zwingend für eine schwarze Null notwendig sind erklären?Die Vorgängerin sprach einmal von 3000€,wo kommt der nicht unerhebliche Unterschied her?
Auch bei dem NLZ und der jetzt quasi in Wochen unterschiedlichen Auffassung dazu,bleiben etwas Fragen.Da bin ich bei Maul und und frage: Gehen noch wirklich alle in die gleiche Richtung?
Weil, wenn ich alles zusammenfasse komme ich fast zu der Frage: Was können und wollen wir uns noch leisten?
Ich kann zu den Zahlen im Detail auch nichts genaueres sagen. Nur mal so meine Gedanken dazu...
Fakt ist, dass beim Übergang aus der Polster Zeit an den Ticketpreisen gedreht wurden (DK billiger, Kinder Tickets billiger, Familen-Tickets, Sitzplätze zum Teil günstiger) und man damit deutlich mehr zuschauer locken konnte, aber nicht unbedingt so viel mehr Einnahmen generieren konnte. Dann gab es noch den Wechsel beim Ticketanbieter, der irgendwo auch mitverdienen wird. Bei den 4000 Zuschauern, die immer kommen, sind auch schon 2000 DK dabei und sonst eben vermehrt Stehplatz-Tickets, die sicherlich nicht soviel Gewinn ermöglicher wie Sitzplatz-Karten.
Ich denke fast, dass die 1,4 Mio € Ausgaben sich nicht nur auf die reinen Spieltage konzentrieren werden, sondern ein Gesamtposten im Budget sind, wo Miete, Spieltagskosten, Geschäftsstelle?, Infrastruktur, Technik und diverse Personalkosten usw. mit drin enthalten sind. Bekannt war aber auch, dass schon immer durch das Sicherheitskonzept die Spieltagskosten und vor allem die Sicherheitskosten (Security, Ordnungsamt, Feuerwehr, Rettungsdienst) in Chemnitz vergleichbar hoch sind. Mit bedenken muss man jedoch auch, dass viele VIP Tickets auch Teil der Sponsorings sind. Das heißt Sponsor X bekommt für seinen Sponsoring pro Spieltag oder pro Saison X VIP Karten. Das heißt, die Einnahmen fließen vermutlich nicht in den Posten Ticketing.
Vermutlich ist der Break Even Punkt auch nicht genau bei 5000, denn wir haben ja dann doch 600000€ (vor Steuern) Einnahmen generiert(Zuschauerschnitt 5390), und das kann ja nicht nur an den (390x17)=6630 Tickets mehr gelegen haben. Ja ich weiß, es gab das Schachtspiel und sonst noch Test&Zusatzspiele im Stadion.
Die Diskussion ist meines empfinden eh bissel mühsig, da Altklienicke diese 600k Einnahmen definitiv nicht haben wird. Und das ist ja immerhin trotzdem 1/3 des Etats der 1 Mannschaft. Zudem wüsste ich auch nicht, wo man in Chemnitz und Umgebung ein Regionalligataugliches Stadion für sagen wir 2500-3000 Zuschauer mieten könnte.
Aber ich verstehe den Punkt. Mehr verkaufte Tickets, vor allem auf der Gegengerade oder auf der Tribüne, helfen ungemein. Deswegen wäre es wichtig noch mehr Zuschauer ins Stadion zu locken.
Danke!
Mehr Geld zu generieren hilft immer.
Aber ich glaube, momentan sind wir an dem Punkt, wo nur noch höhere Leistung die entscheidende Stellschraube ist.Alles andere ist löblich aber eben auch verdammt anstrengend und ein schwieriges Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen.
Für mich war das Interview sehr aufschlussreich vorallem im Bezug des e.v., ich wusste nicht das es da so eng aussieht obwohl ich des öfteren Nachwuchsspiele besuche .
Fazit , Antrag zur Mitgliedschaft ist ausgedruckt und wird zugeschickt .
Auf ein erfolgreiches Jahr in der Meisterschaft und Pokal .
Ich frage mich schon seit Jahren, woran es eigentlich liegt, dass beim CFC die Identifikation mit dem Verein für viele offenbar vor einer Mitgliedschaft endet. Gerade wenn man auf andere, vergleichbare Vereine schaut, scheinen uns deren Anhänger in diesem Punkt einiges voraus zu haben.
An den Mitgliedervorteilen kann und sollte es meines Erachtens nicht liegen. Wer Mitglied wird, macht das doch in erster Linie aus Überzeugung und weil er seinen Verein langfristig unterstützen möchte – nicht wegen ein paar Rabatten.
Bleiben als mögliche Gründe vielleicht noch die Eskapaden der Vergangenheit, die Insolvenz oder das Image des Vereins in bestimmten Phasen. Allerdings ist die Mitgliederzahl meines Wissens selbst während der Insolvenzzeit nicht nennenswert eingebrochen. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob das tatsächlich die entscheidende Erklärung sein kann.
Zitat von: OPM am 26.07.2026, 14:45 CESTIch frage mich schon seit Jahren, woran es eigentlich liegt, dass beim CFC die Identifikation mit dem Verein für viele offenbar vor einer Mitgliedschaft endet. Gerade wenn man auf andere, vergleichbare Vereine schaut, scheinen uns deren Anhänger in diesem Punkt einiges voraus zu haben.
An den Mitgliedervorteilen kann und sollte es meines Erachtens nicht liegen. Wer Mitglied wird, macht das doch in erster Linie aus Überzeugung und weil er seinen Verein langfristig unterstützen möchte – nicht wegen ein paar Rabatten.
Bleiben als mögliche Gründe vielleicht noch die Eskapaden der Vergangenheit, die Insolvenz oder das Image des Vereins in bestimmten Phasen. Allerdings ist die Mitgliederzahl meines Wissens selbst während der Insolvenzzeit nicht nennenswert eingebrochen. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob das tatsächlich die entscheidende Erklärung sein kann.
Ich glaube, das Thema kann man sehr weit auffächern, für mich auch auf weiche Faktoren.
Wie blickt denn der gemeine Chemnitzer auf seine Heimatstadt?
Wann stellt sich der gemeine Chemnitzer hin und sagt "Ich finde die statt super. Ich bin stolz Chemnitzer zu sein." (Ohne dass der Stolzbegriff hier einen braunen Touch bekommt.)
Ich erinnere nur daran, wie enthusiastisch das Thema Kulturhauptstadt beim einzelnen ankam...
Soll heißen: In meiner Wahrnehmung ist der durchschnittliche Chemnitzer ohnehin skeptisch distanziert zu Dingen in seiner Heimat und schwerer zu begeistern als andere. Manch einer erkennt die Vorzüge und Stärken der Stadt (Grünflächen-Anteil, ÖPNV Ausbau, Kulturszene) auch erst, wenn er eine Weile weg war/ist.
Und da reden wir noch nicht über die Performance des Vereins über sie zurückliegenden 10 Jahre 😅
Es sollte dort natürlich "Stadt" stehen...
Ich bin da auch bei Maul. Ich glaube nicht, dass die Identifikation erst bei der Mitgliedschaft endet. Vielmehr ist die Identifikation in dem gewünschten Ausmaß schlicht nicht vorhanden.Die Frage ist also: Warum ist das so?Aus meiner Sicht hat das sowohl historische als auch strukturelle Ursachen.Wir verfügen über ein vergleichsweise kleines Einzugsgebiet. Zudem hatte der CFC in seiner Geschichte nur wenige echte Erfolgsgeschichten. Und wenn es diese gab, waren sie oftmals von kurzer Dauer. Nicht selten folgten darauf sogar noch tiefere Täler. Über weite Strecken waren wir eher der klassische graue Verein: sympathisch, aber selten spektakulär.Hinzu kommt, dass es uns nie nachhaltig gelungen ist, eine eigene Geschichte zu erzählen und diese konsequent mit Leben zu füllen. Vereine wie Union Berlin, Zwickau oder auch Aue haben das aus meiner Sicht deutlich besser hinbekommen.Darüber hinaus war die Chemnitzer Stadtgesellschaft historisch an andere sportliche Erfolge gewöhnt. Olympiasieger, Weltmeister und Europameister kamen aus dieser Stadt. Da blickte man oftmals nicht auf die graue Maus der Oberliga. Immer dann, wenn sportliche Erfolge da waren, kamen auch die Zuschauer und die Bewegung bei den Mitgliedern.Durch diese fehlende Konstanz entstanden auch vergleichsweise wenige familiäre oder generationenübergreifende Bindungen nach dem Motto: Einmal himmelblau, immer himmelblau.Später kamen weitere Faktoren hinzu. Die wirtschaftliche Stärke der Region ist sicherlich nicht überall so ausgeprägt, dass ein Vereinsbeitrag selbstverständlich ist. Auch das dürfte eine Rolle spielen.Ein weiterer Punkt ist aus meiner Sicht die Eigenwahrnehmung des Vereins. Man hat sich stellenweise Dinge geleistet oder Ansprüche formuliert, die in Teilen der Stadtgesellschaft nicht nur Zustimmung hervorgerufen haben. Zudem sind wir als Spiegel der Gesellschaft nicht frei von dunklen Kapiteln in unserer eigenen Geschichte.All diese Punkte und wahrscheinlich noch viele weitere haben dazu geführt, dass unsere Fan- und Mitgliederbasis überschaubar geblieben ist.Grundsätzlich glaube ich zudem, dass die wenigsten Menschen vollkommen uneigennützig handeln. Viele erwarten eine Gegenleistung, materieller oder persönlicher Natur. Offenbar haben die bisherigen Angebote und Anreize nicht ausgereicht, um deutlich mehr Menschen von einer Mitgliedschaft zu überzeugen.Bei rein materiellen Anreizen bin ich allerdings zwiegespalten. Denn Anreize erzeugen Erwartungen und Erwartungen können enttäuscht werden.Das sind meine Gedanken dazu. Sicherlich nicht vollständig, aber vielleicht ein Ansatz zur Erklärung. Ergänzungen oder Widerspruch sind ausdrücklich willkommen.
Zitat von: Janosch1978 am 26.07.2026, 16:59 CESTDie Frage ist also: Warum ist das so?
Der Beitrag ist ein sehr gutes Beispiel für einen typischen Chemnitzer, der immer wieder gern erklärt, warum irgendetwas beim CFC nicht funktioniert bzw. nicht funktionieren kann. Vielen Dank an Uwe und Tommy, die nun seit 3 Jahren mit viel Akribie, hohem Einsatz und guten Ideen das Gegenteil beweisen.
Ich glaube, da interpretierst du meinen Beitrag anders, als er gemeint ist. Ich habe nicht erklärt, warum etwas nicht funktionieren kann, sondern warum wir heute möglicherweise dort stehen, wo wir stehen. Das ist für mich ein Unterschied. Ursachen zu analysieren heißt nicht, die Zukunft abzuschreiben.Im Gegenteil: Die Arbeit von Haeder und Hildebrand der letzten Jahre zeigt doch gerade, dass positive Entwicklung möglich sein kann. Aber Entwicklung wird aus meiner Sicht nachhaltiger, wenn man versteht, welche historischen, strukturellen und kulturellen Faktoren den Verein geprägt haben.Man kann gleichzeitig anerkennen, dass unter Haeder und Hildebrand manches stabilisiert werden konnte und positive Entwicklungen sichtbar sind, und trotzdem die Frage stellen, warum der CFC trotz seiner Geschichte heute nicht deutlich mehr Mitglieder, Fans und Identifikation besitzt. Das eine schließt das andere für mich nicht aus.Für mich ist die Analyse der Vergangenheit kein Plädoyer gegen die Zukunft. Sie ist vielmehr der Versuch zu verstehen, warum wir an manchen Stellen noch nicht dort sind, wo wir vielleicht gern wären.Wenn wir dauerhaft wachsen wollen, dann reicht es aus meiner Sicht nicht, nur auf das zu schauen, was in den letzten Jahren besser geworden ist. Genauso wichtig ist die Frage, weshalb wir bei Themen wie Mitgliederzahlen, Identifikation und gesellschaftlicher Verankerung überhaupt von einem vergleichsweise niedrigen Niveau starten mussten.Dazu gehört für mich auch die Frage, ob wir in unserer Geschichte oft genug eine klare Idee nicht nur formuliert, sondern auch ganzheitlich und konsequent verfolgt haben. Ideen gab und gibt es viele. Häufig hatte ich jedoch den Eindruck, dass zwischen Anspruch, Erzählung und tatsächlichem Handeln Brüche entstanden sind. Genau daraus entstehen aus meiner Sicht Glaubwürdigkeits- und Identifikationsprobleme.Genau deshalb habe ich versucht, mögliche Ursachen zu benennen. Nicht um zu erklären, warum etwas nicht funktioniert, sondern um zu verstehen, warum manches bisher nicht stärker funktioniert hat. Für mich ist das kein Widerspruch zur positiven Entwicklung der letzten Jahre, sondern eher eine notwendige Ergänzung dazu.Wer die Vergangenheit verstehen will, muss deshalb noch lange nicht der Zukunft misstrauen. Im Gegenteil: Für mich ist das Verstehen der Vergangenheit oft die Voraussetzung dafür, die Zukunft besser gestalten zu können.
Zitat von: tk am 26.07.2026, 18:32 CESTZitat von: Janosch1978 am 26.07.2026, 16:59 CESTDie Frage ist also: Warum ist das so?
Der Beitrag ist ein sehr gutes Beispiel für einen typischen Chemnitzer, der immer wieder gern erklärt, warum irgendetwas beim CFC nicht funktioniert bzw. nicht funktionieren kann. Vielen Dank an Uwe und Tommy, die nun seit 3 Jahren mit viel Akribie, hohem Einsatz und guten Ideen das Gegenteil beweisen.
Zum Glück und das finde ich richtig, räumt Hildebrand ja selbst Fehler, Irrungen und Korrekturen ein, nur so kann man sich dem Ideal nähern.
Die Partei hatte früher immer Recht!
Zitat von: Janosch1978 am 26.07.2026, 18:44 CESTIch glaube, da interpretierst du meinen Beitrag anders, als er gemeint ist. Ich habe nicht erklärt, warum etwas nicht funktionieren kann, sondern warum wir heute möglicherweise dort stehen, wo wir stehen. Das ist für mich ein Unterschied. Ursachen zu analysieren heißt nicht, die Zukunft abzuschreiben.Im Gegenteil: Die Arbeit von Haeder und Hildebrand der letzten Jahre zeigt doch gerade, dass positive Entwicklung möglich sein kann. Aber Entwicklung wird aus meiner Sicht nachhaltiger, wenn man versteht, welche historischen, strukturellen und kulturellen Faktoren den Verein geprägt haben.Man kann gleichzeitig anerkennen, dass unter Haeder und Hildebrand manches stabilisiert werden konnte und positive Entwicklungen sichtbar sind, und trotzdem die Frage stellen, warum der CFC trotz seiner Geschichte heute nicht deutlich mehr Mitglieder, Fans und Identifikation besitzt. Das eine schließt das andere für mich nicht aus.Für mich ist die Analyse der Vergangenheit kein Plädoyer gegen die Zukunft. Sie ist vielmehr der Versuch zu verstehen, warum wir an manchen Stellen noch nicht dort sind, wo wir vielleicht gern wären.Wenn wir dauerhaft wachsen wollen, dann reicht es aus meiner Sicht nicht, nur auf das zu schauen, was in den letzten Jahren besser geworden ist. Genauso wichtig ist die Frage, weshalb wir bei Themen wie Mitgliederzahlen, Identifikation und gesellschaftlicher Verankerung überhaupt von einem vergleichsweise niedrigen Niveau starten mussten.Dazu gehört für mich auch die Frage, ob wir in unserer Geschichte oft genug eine klare Idee nicht nur formuliert, sondern auch ganzheitlich und konsequent verfolgt haben. Ideen gab und gibt es viele. Häufig hatte ich jedoch den Eindruck, dass zwischen Anspruch, Erzählung und tatsächlichem Handeln Brüche entstanden sind. Genau daraus entstehen aus meiner Sicht Glaubwürdigkeits- und Identifikationsprobleme.Genau deshalb habe ich versucht, mögliche Ursachen zu benennen. Nicht um zu erklären, warum etwas nicht funktioniert, sondern um zu verstehen, warum manches bisher nicht stärker funktioniert hat. Für mich ist das kein Widerspruch zur positiven Entwicklung der letzten Jahre, sondern eher eine notwendige Ergänzung dazu.Wer die Vergangenheit verstehen will, muss deshalb noch lange nicht der Zukunft misstrauen. Im Gegenteil: Für mich ist das Verstehen der Vergangenheit oft die Voraussetzung dafür, die Zukunft besser gestalten zu können.
Charlie S.
: Ist es möglich, hier ins Forum eine Vorlesefunktion einzubauen?
Das würde sicherlich nicht nur mir es stark vereinfachen,
den langen geistigen Ergüssen von zB
Janosch1978J zu folgen. :-)
Ich lese es Die gern vor.
Sorry, tut mir ja leid, aber wir hatten, schon immer privat einen Telefonanschluss, so dass ich nicht in die öffentlichen Telefonzellen musste,
Wo stand
Fasse Dich kurz!
Aber anders betrachtet, gibt es eben auch so viele Themen beim CFC,
bei denen es mir nicht gelingt, auf Grund ihrer Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit, mich eben kurz zufassen.
Einen Roman in mehreren Teilen, wollte ich der Leserschaft auch nicht zuzumuten.Aber ich werde an mir arbeiten.Obwohl aus Sicht der Barrierefreiheit eine Vorlesefunktion ein guter Gedanke ist.
Jetzt schreibe ich es doch: Einfach die Vorlesefunktion des Browsers nutzen oder drüberwegscrollen ;)
Den Hinweis zur Vorlesefunktion finde ich hilfreich. Beim Rest habe ich mich fürs Scrollen entschieden.
Bzgl. Kosten e.V. und Verhältnis zur GmbH:
MMn kann der e.V. überhaupt nicht kostendeckend arbeiten. Wenn man an der Qualität und Größe des NLZ schraubt, wird sich das negativ auf die (wenigen) Einnahmen auswirken.
Ferner MUSS es eine fest vereinbarte Zahlung der GmbH an den e.V. geben. Warum? Weil Voraussetzung für den Spielbetrieb der Herrenmannschaft sowohl eine gewisse Anzahl und Spielklasse der Nachwuchsteams als auch Schiedsrichter sind. Nichts davon kann die GmbH vorweisen - sie "bedient" sich hier beim e.V. und lässt sich das ggü. dem Verband anrechnen. Entsprechend muss das auch intern verrechnet werden, und nicht durch "Spenden" der Gesellschafter.
Das die GmbH dies finanziell gerade auch nicht kann - klar. Aber sauber geregelt sollte es sein.