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Nachklapp zur MV

Begonnen von Maul, 16.04.2026, 22:41 CEST

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Janosch1978

O.C., dass eine U23 im Grundsatz das vernünftigste wäre, steht auch aus meiner Sicht außer Frage, aber diese muss man sich leisten können.
Wir können es nicht.
Wir haben ein NLZ welches zusammengefasst eigentlich die notwendigen Aufgaben für einen Regio oder Drittligisten gar nicht leisten kann.
Aber in unserem Falle und den Gegebenheiten, kann man es eben auch halten und muss eben versuchen beide Seiten der Schere zu bedienen.
Also ganz viel Gsehr gutes Grundlagentraining damit man Entschädigungen bekommen kann und das Groh dann so zu haben das die Männermannschaft auch noch was bekommt

Raphael

Ich weiß, dass ich mich damit bestimmt unbeliebt mache.
Aber bei mir reift immer mehr der Gedanke, was wäre denn, wenn man das Nachwuchsleistungszentrum aufgeben würde? Hat das mal irgendjemand ernsthaft durchgerechnet?
Für mich wirkt das gerade wie ein Klotz am Bein, der sich weder rechnet noch sichtbaren Gewinn bringt.
Natürlich ist der Gedanke nicht gerade populär, aber deshalb gar nicht in diese Richtung zu denken, fände ich grob fahrlässig.

Maul

Frage wurde gestellt. Antwort Haeder man spart 30.000. Hintergrund: Verträge (insb. Stadionmiete) sind an den Betrieb eines NLZ gekoppelt. Darüber erzielt man einen Rabatt.

(Meine persönliche Interpretation: Über den Betrieb des NLZ kann man einen Gemeinnutzen begründen, der eine indirekte Förderung gegenüber übergeordneten Bürokraten begründet)

Man möchte vermeiden, zum jetzigen Zeitpunkt zur Stadt zu rennen und versuchen, Vergünstigungen/Zuschüsse neu auszuhandeln. (Was in Anbetracht der aktuellen Haushaltsschlagzeilen mE nachvollziehbar ist)

Charlie S.

Zitat von: Maul am 18.04.2026, 11:59 CESTNächstes Beispiel für schwierigen Informationsfluss:
Fanpage schreibt:
Polster-Entschädigung wahrscheinlich nicht mehr als 50k€
Haeder sagte: Es liegt bislang keine Rechnung/Forderung vor, das verwundert ihn. Er persönlich denkt, es ist unter 50k.

Die deutsche Sprache kann so herrlich zweideutig eingesetzt werden. Man kann sich so herrlich differenziert ausdrücken. In der Politik nennt man das "gezieltes Missverstehen" um Polemik zu erzeugen. (War auch zu beobachten in der Diskussion um Lifestyle-Teilzeit). Man muss schon selber bei der MV sein und ganz genau hinhören. Die Berichte darüber aus den Medien, genügen da schon lange nicht oder setzen falsche Schwerpunkte.

Welches Problem hast Du denn mit dieser stichpunktartigen Aussage von uns in den Fanpage-News? Warum bringst Du das in Verbindung mit Zweideutigkeit oder sogar "gezieltem Missverstehen"?! Verstehe ich nicht.

Der Fakt ist doch wahr. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Schadensersatzsumme an Polster unter 50k€ liegen. Geäußert in der MV von Tommy Haeder, der als Geschäftsführer tiefen Einblick ins Catering-Zahlenwerk und den Gesprächen mit der Polster-Seite haben dürfte. Ist ja ok, dass Du den Gesamtkontext hier noch etwas ausführlicher beschreibst, aber Deine Kontext-Setzung ist Unsinn.

Charlie S.

Pasa

#19
Zitat von: Maul am 17.04.2026, 11:20 CESTIch bin nicht ganz so optimistisch, was den e.V. angeht.

Den handelnden Personen meinen vollen Respekt, das ist kein angenehmer (Nebenjob). Das Thema Mitglieder anzugehen ist richtig und wichtig. Ich glaube wenn wir 3500 erreichen, ist das viel wert.
Daneben ist das Konzept, mit jungen Spielern Geld einzunehmen. Entgegen dem einen oder anderen Beitrag hier, sollte man künftig für jeden Wechsel nach oben eine Flasche Billig-Sekt aufmachen...

Woher meine Skepsis: Wir reden von diesem Mitgliederzuwachs in einer Region mit argen demografischen Problemen. Den Faktor kann keiner abstellen.
Der Dreijahresplan wurde leider sehr verkürzt dargestellt. Was bei mir hängen blieb: Aktuelle Personalkosten um die 630.000€ und im Dreijahresplan kalkuliert man mit 560.000€? Jedes Jahr gleich? Keine Inflation?
Zum Thema Nachwuchs: Da ist für mich ein gewisser Widerspruch zu erkennen. Auf der einen Seite will ich in Zukunft möglichst jedes Jahr einen Nachwuchsspieler in die erste Mannschaft bringen und das nicht nur als Ergänzungsspieler, sondern als Kandidat für die erste Elf. Andererseits will ich mehr Spieler verkaufen, um die Transfereinnahmen des NLZ und damit des e.V. zu erhöhen - aber gerade die Spieler, die vielleicht am ehesten Chancen haben werden auf die erste Mannschaft, werden vermutlich auch die sein, die man vielleicht verkaufen will. Mich würde dabei auch noch interessieren, welchen Anteil die Zurückstufen auf Kategorie III an das Minus hat (geringere Transfereinnahmen und Fördergelder?).

Und ja, die Dreijahreskalkulation fand ich gelinde gesagt optimistisch, da bei nahezu allen Ausgabenposten keine Steigerung berechnet wurden. Wird allein mit der Inflation und Personalkosten schwierig.

Maul

Zitat von: Charlie S. am 18.04.2026, 19:10 CEST
Zitat von: Maul am 18.04.2026, 11:59 CESTNächstes Beispiel für schwierigen Informationsfluss:
Fanpage schreibt:
Polster-Entschädigung wahrscheinlich nicht mehr als 50k€
Haeder sagte: Es liegt bislang keine Rechnung/Forderung vor, das verwundert ihn. Er persönlich denkt, es ist unter 50k.

Die deutsche Sprache kann so herrlich zweideutig eingesetzt werden. Man kann sich so herrlich differenziert ausdrücken. In der Politik nennt man das "gezieltes Missverstehen" um Polemik zu erzeugen. (War auch zu beobachten in der Diskussion um Lifestyle-Teilzeit). Man muss schon selber bei der MV sein und ganz genau hinhören. Die Berichte darüber aus den Medien, genügen da schon lange nicht oder setzen falsche Schwerpunkte.

Welches Problem hast Du denn mit dieser stichpunktartigen Aussage von uns in den Fanpage-News? Warum bringst Du das in Verbindung mit Zweideutigkeit oder sogar "gezieltem Missverstehen"?! Verstehe ich nicht.

Der Fakt ist doch wahr. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Schadensersatzsumme an Polster unter 50k€ liegen. Geäußert in der MV von Tommy Haeder, der als Geschäftsführer tiefen Einblick ins Catering-Zahlenwerk und den Gesprächen mit der Polster-Seite haben dürfte. Ist ja ok, dass Du den Gesamtkontext hier noch etwas ausführlicher beschreibst, aber Deine Kontext-Setzung ist Unsinn.

Charlie S.

Das gezielte Missverstehen sollte sich nicht auf eure Ausführungen beziehen. Wenn der Eindruck entstanden ist: Sorry. Da ging es um die FP und den Wandel von teilweise zu "nur".

Ich hätte deutlicher den Bogen schlagen sollen, dass die Berichterstattung nicht jede vage Ausaage als vage dastehen lässt und eine Verkürzung auch unbewusst, vermeintliche Tatsachen im Diskurs entstehen lassen kann, die noch keine Tatsachen sind.
So blieb (bisher) zurück, dass dies eine Einschätzung von Haeder sei, aber auch noch keine Forderung vorliegt.
Ohne diese Ergänzung halte ich die verkürzte Info für schwierig, weil ein relevanter Teil nachdem lesen der Schlagzeile nicht nach der ausführlichen Form weitersucht und das als gegeben hinnimmt.

Zum NLZ: Ja, bei Spitzenspielern widersprüchlich. Aber das war auch schon in der Generation Baumgart, Tallig, Campulka so, dass die allerbesten abwandern. Wir werden definitiv an NLZen der Erst- und Zweitligisten abgeben müssen, wenn die anklopfen. Aber das heißt nicht, dass da keine Spieler für RL/3. Liga übrig bleiben können.
Man sieht ja auch jetzt aktuell, dass ein Mensah eine Rolle einnehmen kann.

Charlie S.

Zitat von: Maul am 18.04.2026, 23:55 CESTDas gezielte Missverstehen sollte sich nicht auf eure Ausführungen beziehen. Wenn der Eindruck entstanden ist: Sorry. Da ging es um die FP und den Wandel von teilweise zu "nur".

OK. Haken dran.

Ich habe die ganze MV mittlerweile sacken lassen und den Verlauf und die Inhalte  hier ausführlich beleuchtet.

Dabei habe ich über die schlechten Zahlen des e.V. nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich der e.V. mit dem angeschlossenen Nachwuchsleistungszentrum gar nicht alleine tragen kann. Was sich originär auf der Einnahmenseite begründet. Der größte Einnahmenblock (und um fair zu sein auch Kostenblock), der früher auch den Nachwuchs mitfinanziert hat, nämlich die erste Mannschaft, wurde dem e.V. durch die Ausgliederung quasi "weggenommen". Sämtliche lobenswerte Einnahmesteigerungen durch Ticketing, Sponsoring oder auch im Fanshop gehen in die GmbH. M.E. müsste der e.V. als größter Anteilseigner der GmbH durch Beteiligung an den Einnahmen mitfinanziert werden. Momentan wird der e.V. durch die lobenswerten Spenden der Gesellschafter über Wasser gehalten, aber das ist aus meiner Sicht ein Fehler im System.

Durch die Ausgliederung der 1. Mannschaft gibt es nunmal dieses Konstrukt mit e.V. und GmbH. Ohne den e.V. gäbe es keine GmbH und umgekehrt (mittlerweile) sicherlich auch nicht. Es ist also eine Symbiose.

Wie auf der MV bekannt wurde, gibt es Kostenumlagerungen von Mitarbeitern der Geschäftsstelle, die auch Belange des e.V. mit bearbeiten, auf den Verein. Betriebswirtschaftlich nachvollziehbar. Wie sieht es aber umgekehrt aus? Was fliesst an den Verein zurück, dafür dass die GmbH das Spielrecht des Vereins nutzt und auch die Marke CFC mit Logo vermarktet? Welcher Anteil am Sponsoring geht an den Nachwuchs? Und, wenn wir über Nachwuchs reden, welchen Anteil an Ausbildungsentschädigung zahlt die GmbH an den Verein, wenn dieser Spieler aus dem eigenen Nachwuchs nach oben zieht? So wie es bei einem Wechsel eines Nachwuchsspielers an einen anderen Verein üblich ist?

Ja, die GmbH kämpft gerade selber darum, wieder eine schwarze Null zu schreiben. Und ja, der Verein muss einiges tun, seine Strukturen neu aufstellen, seine Kosten besser managen und die Mitgliederwerbekampagne ist mehr als lobenswert. Aber damit das Konstrukt in Summe tragfähig ist, muss auch über entsprechende Ausgleichszahlungen zwischen GmbH und e.V. nachgedacht werden.

Charlie S.




Janosch1978

Die Gedanken sind zwar Nachvollziehbar, aber am Ende wäre das doch auch nur linke Tasche, rechte Tasche.
Ziel sollte sein , dass Beide gleichberechtigt, nebeneinander existieren und es ja auch müssen.
Ich denke dass sich beide Konstrukte gegenseitig akzeptieren und unterstützen haben wir jetzt schon.
Der Fakt, dass man mehr Geld generieren muss, bleibt, ist erkannt und ich hoffe, dass es auch gelingt, wenn nicht,wird das Gewurschtel immer weiter gehen, solange man daran noch Interesse hat.

Charlie S.

Linke Tasche, rechte Tasche ist es eben nicht. Sonst würde die GmbH nicht dem e.V. die anteiligen Kosten für bestimmte Mitarbeiter in Rechnung stellen. In diesem Konstrukt haben beide ihren jeweiligen Zweck - der e.V. den Nachwuchs bestmöglich auszubilden und entweder in die erste Mannschaft hochzubringen oder eben zu transferieren und die GmbH mit der ersten Mannschaft bestmöglich abzuschneiden. Beide brauchen für ihre Ziele die knappe Ressource Geld und die sollte fair verteilt werden.

Charlie S.

Maul

Wären sie unter einem Dach, könnte man nicht für nächste Saison in höhere Transferregale greifen, sondern müsste weiter sparen.


Janosch1978

#25
Also tritt das Abstruse ein, das erst dieses Konstrukt die Möglichkeit eröffnet, dass mehr Fußball möglich ist und muss man jetzt einem Anwalt für die Schaffung dankbar sein?
Oder lebt man am Ende wieder über seinen Verhältnissen?

Lars

Topp Beitrag, Pierre. Meine Gedanken nach der MV gingen auch in die Richtung, dass der Verein nicht ohne Beitrag der GmbH saniert werden kann, die viel bessere Möglichkeiten zur Einnahmesteigerung hat und diese auch konsequent zu realisieren scheint. Der e. V. würde finanziell nicht von einem Einzug in den DFB-Pokal profitieren, nicht von höheren Cateringeinnahmen, nicht von mehr Zuschauern, nicht von normalerweise bei der GmbH landenden Sponsorengeldern, und so weiter und so fort. Die nachhaltige Gesundung der Vereinsbilanz ist unendlich wichtiger als eine Erhöhung des Spieleretats!

Meine Überlegung wäre gewesen, ob man das NLZ nicht vom e. V. auf die GmbH übertragen sollte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein NLZ nicht auch bei der Kapitalgesellschaft zugeordnet sein darf, zumal dort die hauptamtlichen Mitarbeiter in der Geschäftsstelle ganz andere Einflussmöglichkeiten haben als der ehrenamtliche Vereinsvorstand (die Probleme mit der Aufsicht über das NLZ wurden bei der MV erwähnt). Ich finde es im Prinzip positiv, wie eng die Verzahnung zwischen Verein und GmbH ist, aber rein formal hätten die Nachfragen zum NLZ ausschließlich von den zuständigen Vereinsgremien beantwortet werden müssen. Das allein zeigt schon, wo es besser aufgehoben wäre.

Deine Idee mit einer Zahlung der GmbH an den Verein für die Nutzung der Markenrechte könnte aber der Stein der Weisen sein. Es dürfte rechtlich völlig unproblematisch sein, wenn die GmbH für die Nutzung der Marke CFC eine Zahlung leistet, weil man ohne dieses Markenrecht quasi den Geschäftsbetrieb einstellen müsste. Eine solche komplexe Operation müssten Kaufleute, Steuerberater und vielleicht sogar Anwälte erst genauer beleuchten, aber Zahlungen für Markenrechte finden auch in der freien Wirtschaft überall statt.

Janosch1978

Zitat von: Lars am 19.04.2026, 19:09 CESTTopp Beitrag, Pierre. Meine Gedanken nach der MV gingen auch in die Richtung, dass der Verein nicht ohne Beitrag der GmbH saniert werden kann, die viel bessere Möglichkeiten zur Einnahmesteigerung hat und diese auch konsequent zu realisieren scheint. Der e. V. würde finanziell nicht von einem Einzug in den DFB-Pokal profitieren, nicht von höheren Cateringeinnahmen, nicht von mehr Zuschauern, nicht von normalerweise bei der GmbH landenden Sponsorengeldern, und so weiter und so fort. Die nachhaltige Gesundung der Vereinsbilanz ist unendlich wichtiger als eine Erhöhung des Spieleretats!

Meine Überlegung wäre gewesen, ob man das NLZ nicht vom e. V. auf die GmbH übertragen sollte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein NLZ nicht auch bei der Kapitalgesellschaft zugeordnet sein darf, zumal dort die hauptamtlichen Mitarbeiter in der Geschäftsstelle ganz andere Einflussmöglichkeiten haben als der ehrenamtliche Vereinsvorstand (die Probleme mit der Aufsicht über das NLZ wurden bei der MV erwähnt). Ich finde es im Prinzip positiv, wie eng die Verzahnung zwischen Verein und GmbH ist, aber rein formal hätten die Nachfragen zum NLZ ausschließlich von den zuständigen Vereinsgremien beantwortet werden müssen. Das allein zeigt schon, wo es besser aufgehoben wäre.

Deine Idee mit einer Zahlung der GmbH an den Verein für die Nutzung der Markenrechte könnte aber der Stein der Weisen sein. Es dürfte rechtlich völlig unproblematisch sein, wenn die GmbH für die Nutzung der Marke CFC eine Zahlung leistet, weil man ohne dieses Markenrecht quasi den Geschäftsbetrieb einstellen müsste. Eine solche komplexe Operation müssten Kaufleute, Steuerberater und vielleicht sogar Anwälte erst genauer beleuchten, aber Zahlungen für Markenrechte finden auch in der freien Wirtschaft überall statt.

... und bei allen Überlegungen bleibt das alte Gesetz,
Geld kann man nur einmal ausgeben und wenn man mehr ausgibt, dann...