Eindrücke
Fankurve |
Fankurve im Nebel |
Tribüne |
Gegengerade/Gästeblock |
Lage
Fassungsvermögen
Einweihung
Zuschauerrekord
Zuschauerschnitt 1999/2000
Kartenverkauf ( Eintrittspreise)
Stadion- & Kassenöffnung
Stadionmagazin
Stadionsprecher
im Nordosten der Stadt, ca. 15 Min. Fußweg vom Bahnhof ( Anfahrt)
12.681, davon 540 Sitzplätze (alle überdacht) und 12.141 Stehplätze (1.632 überdacht)
13. Mai 1934 mit der Begegnung PSV Chemnitz gg. SpVgg Fürth (5:1) ( Geschichte)
27.300, erzielt am 18. November 1953 bei der Partie Chemie Karl-Marx-Stadt gg. Fortschritt Weißenfels (3:0) ( Geschichte)
7.906 ( aktuelle Zuschauerstatistik)
im Stadion: 1 1/2 Stunden vor Spielbeginn
Vorverkaufsstellen:
CFC-Geschäftsstelle (Vorverkauf bis auf weiteres eingestellt!)
Freie Presse (Brückenstr. 15, Tel. 0371/656238)
Freihausbuchhandlung Viertel (Carl-von-Ossietzky-Straße 200, Tel. 0371/267150)
Sportmoden Florschütz (Sachsen-Allee, Zöllnerstraße 26, Tel.: 0371/414911)
Ille's Fan-Shop (Chemnitztalstraße 175, Tel.: 0371/4660994)
Fan-Shop Stirnnagel (Hauptstraße 34, Neukirchen, Tel.: 0371/2822600)
1 1/2 Stunden vor Spielbeginn
"Die Himmelblauen", Format A4, 20 Seiten, Preis 2 DM
Olaf Kadner (der CFC und Schalke-Fan hat immer einen kessen Spruch auf den Lippen)
Die Geschichte der Fischerwiese
Die Ursprünge des Stadions an der Gellertstraße, von den Fans nur liebevoll Fischerwiese genannt, reichen bis vor den Krieg. Am 13. Mai 1934 erfolgte die Einweihung der damals 25.000 Zuschauer fassenden Arena mit einem Freundschaftsspiel zwischen dem Polizeisportverein Chemnitz und der Spielvereinigung Fürth (5:1). Kurz darauf wurde vor ebenfalls ausverkauftem Haus überraschend die Star-Elf von Real Madrid mit 5:2 besiegt.
Nach dem Krieg wurde die Fischerwiese Heimstätte der SG Chemnitz-Nord, dem Vorläufer des 1966 gegündeten FC Karl-Marx-Stadt. Am 13. Juli 1950 erfolgte auf Beschluß der "7. Öffentlichen Stadtverordnetensitzung" die Umbenennung in "Dr. Kurt-Fischer-Stadion", nach dem ersten Innenminister Sachsens nach dem Krieg. Aus den 50er Jahren datiert auch der Zuschauerrekord. Das Ligaspiel zwischen Chemie Karl-Marx-Stadt und Fortschritt Weißenfels (3:0) am 15.11.1953 wollten 27.300 Fans sehen. Heute ist diese Zuschauerzahl nicht mehr erreichbar. Nach mehreren Umbauten und aufgrund von Sicherheitsbestimmungen hat die Fischerwiese nur noch eine Fassungsvermögen von knapp 13.000 Zuschauern.
Mit der Gründung des FCK zog der Verein ins größere, aber von den Fans aufgrund seiner Weitläufigkeit ungeliebte Sportforum um, wo man u.a. im Jahr 1967 den DDR-Meister Titel feiern konnte. Später entschloß man sich zur Freude der Fans zur Rückkehr in die Fischerwiese mit ihrer einzigartigen Athmosphäre und trug nur noch zuschauerträchtige Europapokalspiele im Sportforum aus.
Als am 25. Mai 1991 mit einem 1:1 gegen den HFC Chemie der Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft wurde, bedeutete dies auch den vorläufigen Abschied von der Fischerwiese. Auflagen des DFB ließen ein Weiterspielen in der geliebten Arena nicht zu. Für 5 Jahre trug der Club, welcher sich mittlerweile in Chemnitzer FC umbenannt hatte, seine Heimspiele im Sportforum aus, wo man allerdings nie so richtig heimisch wurde. Immer wieder forderten die Fans eine Rückkehr auf die Fischerwiese, wozu es dann aus einem allerdings wenig erfreulichen Grund auch kam. Der Abstieg aus der 2. Liga 1996 war Anlaß für die Rückkehr an die Gellertstraße. Mit Hilfe von Sponsoren und vielen freiwilligen Helfern wurde das leicht heruntergekommene Stadion wieder flottgemacht und für die kommenden Regionalligaspiele vorbereitet.
Nach drei Jahren Regionalliga auf der Fischerwiese gelang in der Saison 1998/99 die Sensation. Durch den Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Nordost erreichte der CFC die Relegationsspiele zur zweiten Bundesliga. Nach einer knappen 0:1-Niederlage beim Nordmeister VfL Osnabrück wurde am 6. Juni vor ausverkauftem Haus (12.500 Zuschauer) mit einem 2:0-Sieg der Aufstieg in die 2. Liga perfekt gemacht. In dieser Saison hatten die Himmelblauen in 18 Spielen gerade mal 6 Gegentore auf heimischen Rasen hinnehmen müssen, keinem Gegner gelang ein Sieg in Chemnitz, 14 mal verließen die Himmelblauen als Sieger den Platz. Die Fischerwiese war wieder eine Festung. Mit knapp 4.300 Zuschauern im Schnitt hatte der CFC den höchsten Zuschauerzuspruch der Liga. Die Verantwortlichen des Vereins erkannten die immense Bedeutung der Fischerwiese und setzten alles daran, den neuerlichen Umzug ins Sportforum zu verhindern. Und es gelang. Die Platzkommission des DFB erlaubte dem CFC das Austragen der Heimspiele in der 2. Bundesliga im Stadion an der Gellertstraße.
Um das Stadion in zweitligatauglichen Zustand zu versetzen, wurde sofort nach dem geschafften Aufstieg mit der Sanierung begonnen. Den Verantwortlichen des CFC steht dabei ein großer Kraftakt bevor. Bis zum Zweitligastart am 15. August müssen die dringendsten Auflagen des DFB erfüllt sein. So soll ein neuer Sanitärtrakt und ein Spielertunnel entstehen, müssen Zäune und Fluchttore erneuert werden. In einer für den Sommer 2000 vorgesehenen zweiten Ausbaustufe ist sogar eine Flutlichtanlage in Planung. Insgesamt werden die Kosten auf über 3 Mio. DM geschätzt.
Die Fischerwiese entwickelte sich in dieser Zeit zu einer wahren Festung, die den Ruf hat nur sehr schwer einnehmbar zu sein. Was das Stadion auszeichnet ist die Nähe zum Spielfeld. Als reine Fußballarena fehlt die trennende Laufbahn, wie sie z.B. im Sportforum vorhanden ist, und die Stimmung überträgt sich sehr schnell von den Rängen auf das Spielfeld.
Eintrittspreise - Saison 2001/2002
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mit dem Auto :
mit dem Bus :
Von der A4 kommend fahrt ihr Chemnitz-Nord ab und dann weiter auf die B 95 (Leipziger Straße) Richtung Stadtzentrum. Dann geht's ab auf die B 173 in Richtung Dresden. Der weitere Weg ist ausgeschildert.
Hier fahrt ihr Chemitz-Süd ab in Richtung Stadtzentrum/Hauptbahnhof. Kurz vorm Hauptbahnhof müßt ihr rechts auf die Dresdener Straße (B 173 Richtung Dresden) abbiegen. Über den Thomas-Mann-Platz und Palmstraße geht's zum Stadion. Der Weg ist ausgeschildert.
Mit der Linie 23 könnt ihr fast bis vor's Stadion fahren. Ihr müßt dabei in Richtung Zeisigwaldstraße fahren und an der Haltestelle "Stadion an der Gellertstraße" wieder aussteigen. Einstiegsmöglichkeiten sind unter anderem am Hauptbahnhof und der Zentralhaltestelle.
Mit der Linie 21 fahrt ihr in Richtung Ebersdorf und steigt Haltestelle "Palmstraße" wieder aus. Der Bus hält u.a. auch an der Zentralhaltestelle.