Halbfinale, Viertelfinale, Achtelfinale, Ausscheidungsrunde]
Torfolge:
Elfmeterschießen:
Zum Spiel: Kampf und Spannung bis zum Letzten, und am Ende das glücklichere
Ende für den
Die Himmelblauen, bei denen sich der Einsatz von Torsten Bittermann erst kurz vor dem Anpfiff entschied,
erwischten den besseren Start und hatten gleich zu Beginn eine Riesenchance, aber Danilo Kunze
traf aus Nahdistanz nur die Latte. Auch danach wurde der leichte Feldvorteil nicht in Tore
umgemünzt, und nach 20 Minuten bekamen die Gäste ihrerseits das Spiel in den Griff.
Taktisch cleverer agierend deckten sie einige Zuordnungsprobleme in der Chemnitzer Hintermannschaft
auf, zunächst allerdings ohne diese zu nutzen. Der CFC versuchte kämpferisch dagegenzuhalten.
Allerdings fehlte die Kreativität im Mittelfeld, da Jens König und seine Nebenleute
nicht besonders in Erscheinung traten.
Auch nach dem Wechsel dominierten zunächst die Auer. Folgerichtig fiel nach 57 Minuten der
Führungstreffer für die Gäste, Steffen Süßner war bei dem plazierten
20-Meter-Schuß machtlos. Dies hatte anscheinend eine eher positive Wirkung auf die
Himmelblauen, denn nur knapp zehn Minuten später fiel der Ausgleichstreffer. Nach einer
Ecke von Lutz Wienhold war Jörg Schmidt mit dem Kopf (!) zur Stelle. Schmidt'l war bereits
in der ersten Hälfte bei einem Foul verletzt worden und hatte sich weiter durchgebissen.
Der Treffer war der verdiente Lohn dafür. Nun waren beide Teams annähernd gleichwertig,
allerdings nur bis zur 80. Minute, als sich die Kräfteverhältnisse erneut verschoben.
Bei einem Konterversuch des CFC langte ein Auer kräftig hin und sah dafür die Rote
Karte. Diese war auch berechtigt, egal, ob der Schiri die Aktion als Notbremse bewertete, oder
den Platzverweis für das rüde Einsteigen gab. Jedenfalls sahen sich die Himmelblauen
plötzlich in Überzahl, diese brachte aber bis zum Ende der regulären Spielzeit
nichts mehr ein, so daß die Verlängerung fällig wurde.
Hier war der CFC dann aufgrund der numerischen Überlegenheit spielbestimmend,
die Gäste blieben aber trotz Unterzahl bei einigen Kontern gefährlich.
Im weiteren Spielverlauf wurde dann auf beiden Seiten der Kräfteverschleiß
deutlich, was sehr zu Lasten des Niveaus der Partie ging. Kurz vor Schluß
gab es dann für die Himmelblauen noch zwei Möglichkeiten zur Entscheidung,
aber Torsten Bittermanns Ablage erreichte den völlig frei mitgelaufenen
Lutz Wienhold nicht, und Danilo Kunze bugsierte den Ball aus fünf Metern
unbedrängt eher Richtung Eckfahne. Beides war sicher der logischerweise nachlassenden
Kondition geschuldet. So kam es zum Elfmeterschießen, in dem der Chemnitzer
FC dank eines zweimal großartig haltenden Steffen Süßner der
Glücklichere war.
Mit dem Pokalsieg und der damit verbundenen Qualifikation für den DFB-Pokal
gelang noch ein halbwegs versöhnlicher Saisonabschluß. Und in diesem
Spiel waren auch wieder Tendenzen erkennbar, die Hoffnung auf die kommende
Saison machen. So stimmte mal wieder die kämpferische Einstellung der
gesamten Mannschaft, insbesondere Jörg Schmidt mit seiner Verletzung sei
hier erwähnt. Auch Danilo Kunze zählte erneut zu den Besten auf Chemnitzer
Seite. Er hat sich im Saisonverlauf deutlich gesteigert und könnte auch
in Zukunft zu einem Leistungsträger werden. Auch das Comeback von Kay-Uwe
Jendrossek gibt Anlaß zu Optimismus. Wenn jetzt noch die Sommerpause von
Mannschaft und Vereinsführung sinnvoll genutzt wird, sollten die Vorzeichen
für die kommende Spielzeit günstig stehen.
Dresden: T.Köhler - Jelen - Reckmann, Jan Schmidt - Oberritter,
Schröter, Groth, Gütschow, Kaiser (74. Binke) - Schönfeld (46. Hanke),
Milde (74. Besser)
CFC: Süßner - Wienhold - Laudeley, Franke - Bittermann, S.Köhler, Jörg Schmidt,
König (74. Krasselt), Liebers - Ullmann (78. Lischke), Kunze
Zuschauer: 4270
Schiri: Schößling (Leipzig)
Gelbe Karten: Jelen, Reckmann, Oberritter, Groth - Wienhold, König, Lischke
Tor:
Zum Spiel: Mit einer kämpferisch starken Leistung gelang
Titelverteidiger Chemnitzer FC der Einzug ins Finale des diesjährigen
Sachsenpokals. In Dresden gab es gegen die Dynamos einen knappen, letztendlich aber
verdienten 1:0-
CFC: Süßner - Hertzsch - Laudeley, Kavac (78. Kunze) - Bittermann, Köhler,
König, Tetzner, Liebers - Krasselt, Ullmann (100. Hennig)
Torfolge:
Da der FC Sachsen Leipzig im Spiel gegen den CFC einen gesperrten Spieler einsetzte, wurde die Niederlage der Himmelblauen vom Sportgericht rückwirkend in einen Sieg umgewandelt. Im Halbfinale des Sachsenpokals stehen neben dem CFC noch die Mannschaften von Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue und die Amateure des FSV Zwickau.
CFC: Süßner - Köhler - Hennig, Gvozden - Bittermann, Krasselt, Jendrossek (10. Tetzner), Schmidt (92. Bauer), Liebers - Ullmann, Osmanovic
Torfolge:
Ausscheidungsrunde am 30.08.97
Schiri: Forstner (Dommitzsch)
Zum Spiel: Keine Probleme für die Himmelblauen gab es in der Ausscheidungsrunde des Landespokals. Das Weiterkommen war nie in Gefahr, so daß Jörg Weißflog in der zweiten Halbzeit als Stürmer eingesetzt wurde.
Zum Archiv
Gut 4000 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine lebhafte Partie, wobei Strafraumszenen
aber eher Mangelware blieben. Der CFC konnte sich in der Anfangsviertelstunde
ein Übergewicht erarbeiten und hatte auch ein, zwei gute Möglichkeiten,
die allerdings ungenutzt blieben. Nach 20 Minuten kamen die Gastgeber besser
ins Spiel, so daß sich die Kräfteverhältnisse auf dem Platz
ausgeglichener gestalteten. Torchancen waren allerdings weiter rar, und bei den
wenigen Gelegenheiten der Schwarz-
Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Dies äußerte sich zum Beispiel
in den zahlreichen Fehlpässen auf beiden Seiten. In dieser Phase erarbeitete sich
der CFC Feldvorteile durch seinen kämpferischen Einsatz und engagiertes
Nachsetzen. Das 1:0 resultierte aus eiem schönen Konter nach einem abgefangenen
Dynamo-
Nach dem Schlußpfiff dann großer Jubel unter den mitgereisten Fans.
Positiv zubemerken bleibt das Debut von Marco Franke, der erstmals über
90 Minuten spielte und dabei neben einer guten kämpferischen Leistung in
vielen Situationen auch Übersicht zeigte. Nun geht es Anfang Mai gegen Aue
neben der Pokalverteidigung natürlich auch um die Qualifikation für
den DFB-Pokal. Negative Randerscheinung am Sonnabend: 50 mitgereiste Hooligans
machten ein Großaufgebot der Polizei notwendig, um nach dem Spiel Schlägereien
zwischen Dresdner und Chemnitzer Hools zu verhindern.
FC Sachsen Leipzig gg. CFC 5:1 n.V. (0:1, 1:1)
Zuschauer: 1678
Zum Spiel: Trotz guter Leistung scheiterte Pokalverteidiger Chemnitzer FC knapp im
Viertelfinale am FC Sachsen Leipzig. Dabei täuscht das Resultat etwas über den Spielverlauf
hinweg, denn drei der fünf Gegentreffer fielen in den letzten vier Minuten der Verlängerung.
Lange Zeit sah es sogar nach einem Erfolg für die Himmelblauen aus. Mirko Ullmann hatte unsere
Mannschaft kurz vor der Halbzeit in Führung gebracht, als er die Vorarbeit von Torsten Bittermann
verwerten konnte. Leider reichte das Durchhaltevermögen nicht ganz, denn acht Minuten vor dem
Ende der regulären Spielzeit konnten die Gastgeber ausgleichen. In der fälligen Verlängerung
gab es dann auch noch CFC-Möglichkeiten zum Sieg, aber das leidige Thema Chancenverwertrung machte
mal wieder einen Strich durch die Rechnung. So war im diesjährigen Pokalwettbewerb das Viertelfinale
die Endstation für den CFC.
Bornaer SV gg. CFC 2:3 n.V. (2:2, 0:1)
Schiri: Zschocken (Dippoldiswalde)
Zuschauer: 450
Zum Spiel: Mit einem (himmel-)blauen Auge kam der CFC im Achtelfinale des Sachsenpokal beim Oberligisten Bornaer SV davon. Aufgrund von Nachlässigkeiten der Himmelblauen konnten die Bornaer die 2:0 Führung des CFC mit 2 Treffern in den Schlußminuten noch ausgleichen und zwangen die Chemnitzer in die Verlängerung. Steffen Süßner war dabei an den Gegentoren nicht unbeteiligt.
Mirko Ullmann, den an diesem Tag besten Chemnitzer, ist es zu verdanken, daß die Überraschung ausblieb. 6 Minuten vor Ende der Verlängerung erzielte er den 3:2 Siegtreffer für den CFC.
SSV Markranstädt gg. CFC 0:2 (0:1)
Zuschauer: 450
Torfolge: