Aufstiegsreform: Vereine und Verband ziehen jetzt an einem Strang!
31.03.2025, 16:54 Uhr | 440 Aufrufe
Am heutigen Montag fand der Gipfel zur Aufstiegsreform zwischen dem Nordostdeutschen Fussballverband und ausgewählten Vereinen aus der 3. Liga, der Regionalliga Nordost sowie den beiden Oberligen statt. Das überraschende Ergebnis - auch Hermann Winkler als Chef des NOFV und DFB-Vizepräsident, der im Vorfeld eher pikiert ob der Forschheit der Vereinsinitiative war, zieht nun auch mit und sagt laut und deutlich:
"Meister müssen aufsteigen".

Auf dem Tisch liegen
zwei Vorschläge, wie man das Problem, dass Meister aus der Regionalliga Nordost (sowie Bayern & Nord) nicht direkt aufsteigen lösen könnte. Welche das sind, wollten die Protagonisten nicht verraten, die möchte man erst mit den anderen Verbänden und Vereinen besprechen, bevor sie "zerredet werden". Ein Vorschlag würde demnach mehr die Regionalligen, der andere die 3. Liga betreffen.
CFC-Geschäftsstellenleiter Tommy Haeder, der mit in Berlin anwesend war, hatte schon mal in einem anderen Interview angedeutet, dass eine Reduktion auf vier Staffeln bedeuten könnte, dass Vereine aus Meck Pomm (aktuell Greifswald) in den Norden wandern, dafür die aus Hessen zum Nordosten kommen. Bayern und Südwest könnten in einer Staffel zusammengeführt werden.
Verband und Vereine haben bereits eine Arbeitsgruppe gegründet, die das Thema nun treiben soll und als Ziel hat einen konsensfähigen Vorschlag für den DFB-Bundestag im November zu präsentieren (muss 8 Wochen vorher eingereicht werden). Die Vereine, die der Arbeitsgruppe angehören, sind Greifswald, Cottbus, Halle, Jena, Zwickau, Erfurt und der CFC.
Ziel ist es, eine minimalinvasive Lösung zu schaffen, die Traditionsduelle erhält, aber gleichzeitig alle Meister aufsteigen lässt. Der Nordosten ist dabei zu Kompromissen bereit.