Clubsurfer erreichen 11. Platz beim CFC-Fanclubturnier

31.01.2002 von Frank Neubert ( 8)
Endlich war es mal wieder soweit - letzten Freitag rief der CFC seine Fanclubs zur offiziellen Fanclubmeisterschaft in sein Trainingsgelände am Sportforum. Insgesamt 23 Meldungen gingen beim Fanprojektchef Illing und seiner Assistentin Peggy ein. Trotz des großen Ansturms blieb es bei der Anstosszeit von 18 Uhr, was bei einer verkürzten Spielzeit von 6 Minuten immer noch auf ein Turnier mit Mitternachtgarantie schließen ließ.
Die Clubsurfer hatten im Dezember schon einmal angetestet und gegen die Teams vom Rittersgrüner Komittee und die Skystrikers ein Mini-Turnier in der Uni-Halle bestritten. Nach dem dortigen Turniersieg mit 9 Punkten und nur einem Gegen-(Eigen)-Tor glomm eine heimliche Hoffnung, beim CFC-Turnier zumindest gut über Vorrunde zu kommen.
Organisatorische Fragen waren schnell geklärt und neben zwei freundlichen Kästen Braustolz erklärten sich Charlie S., Steffen, Das Väterchen Frost, Das Faultier, Herb, Drehhut, JeHe, O.C. und ISO bereit, in den von JeHe gespendeten Trikots für die Ehre der Clubsurfer anzutreten. Als Gastspieler unterstützte uns Thomas von den CFC-Fans-Köln, welcher uns schon im Mini-Turnier der Rittersgrüner prima zur Seite gestanden hatte. Sagie gesellte sich als Diplomat in Trainingsanzug und Hausfotograf hinzu. Ein Extralob geht dabei an Drehhut und Pierre, welche mit Bleifuss aus Halle bzw. Berlin gen Sportforum angedüst kamen.

Vor dem Sportforum war dann erstmal großes Einsammeln der Akteure angesagt, da der Weg zur Halle natürlich zugeparkt war und allgemeines Rätselraten über die genaue Lage der Sportstätte einsetzte. Unterwegs traf man noch die Rittersgrüner und irgendwann auch die Halle. In den Kabinen herrschte schon großes Gedränge - logisch, wenn sich insgesamt ca. 150 Leutz in Umkleideräumen stapeln. Trotz gesteigerten Interesse wurde uns der Zugang zur Damenkabine leider verwehrt *tz-tz*. Und so zogen wir weiter und enterten einfach die restlichen freien Haken der letzten Männerumkleide. Noch fix alle Wertsachen in einen überdimensionalen Kulturbeutel gepackt - und ab ging es in die Halle. Hier ballerten sich Unmengen von himmelblauen Fussballverbesserrern gegenseitig das Lampenfieber vom Leib. Aber schon hier war zu erkennen, daß wohl einige Teams in sehr guter Ausrüstung steckten und nicht zu Unrecht das Gefühl von nichtnurhobbymässigen Fussball verbreiteten. Nächster Akt war das Hissen der (alten) Clubsufer-Fahne in der schon gut ausgeschmückten Halle. Fast alle aus dem Stadion bekannten Zaunfahnen gaben sich die Ehre - ein feines Ambiente. Dann hieß es Vorderhufe schütteln, vornehmlich den alten Bekannten vom Rittersgrüner Komittee, den Skystrikers, den Jungs und Mädels von Ossi 18 und den Pirates aus Frankenberg.

Pünktlich 18 Uhr losten dann Ille und PES die 4 geplanten Gruppen aus. Clubsurfer-Häuptling O.C. fischte das Los mit der Nr.6 (in Worten: Sächs!) aus der Trommel, was die allgemeine Zustimmung der Jungs einbrachte. Man spielte in Gruppe 2, wo sich erfreulicherweise die Truppe von Ossi 18 und den Pirates Frankenberg dazugesellten. Die Gruppe wurde komplettiert durch schwer einzuschätzenden Chemschäler und die Maddogs aus Zschopau.
Das Team der Rittersgrüner kam in Gruppe 4 und mußte sich mit den starken Vertretungen der Hornets und der Erheiterung duellieren. Die Skystrikers erwischten mit der Gruppe 1 eine ziemliche Hammergruppe (u.a. der spätere Finalist Wikinger) und durften noch dazu das Eröffnungsspiel gegen die Südkurve bestreiten.
Aber halt - bevor es losging, trat durch ein Kuddelmuddel bei der Auslosung eine letzte änderung in Kraft. Unsere Staffel 2 wurde von 5 Teams auf 6 Teams erhöht - ab sofort spielte noch der Fanclub Deutsche Scholle in der Gruppe mit. Im späteren Turnierverlauf sollte sich erweisen, daß damit den Clubsurfern ein echter Bärendienst erwiesen wurde.

Jörg Illling sprach ein paar nette Worte zum Auftakt und schon rollte der Ball auf dem Hallenparkett. Mit gespannter Erwartung schauten ca. 200 Anwesende das erste Spiel zwischen den Skystrikers und der Südkurve. Das die Daumendrücker hierbei auf Seiten der Strikers waren, erklärt sich seit dem demonstrativen Zeigen der Reichskriegsflagge der Südkurvler in Kiel fast von selbst. Fairerweise muß man eingestehen, daß die Südkurve den eindeutig besseren Fussball offenbarte und die Strikers am Ende mit 1:4 noch gut bedient waren.

Die Clubsurfer schwelgten vor dem ersten Match in großen Taktikbesprechungen. Letztlich wurde sich auf einen 1:2:2 - Modus verständigt, wobei die "Starting Five" aus Herb, JeHe, Steffen, Drehhut und ISO bestand. Eine gute Wahl, wie sich später bestätigen sollte.
Der Turnierplan von Ille rief die Clubsurfer schon im dritten Spiel des Abends auf das Hallenparkett. Als Gegner stand der Fanclub Ossi 18 auf dem Papier - gerade mit Carsten hatte man im Erdenglück viel über die Möglichkeit eines Aufeinandertreffens geunkt - nun war es soweit. Schon kurz nach Anpfiff wurde klar, das Spiel läuft für uns. In regelmäßigen Abständen erzielte der Topscorer der Clubsurfer, ISO, das 1:0 und kurze Zeit später das 2:0. Den Schlußpunkt setzte dann Sturmtank Drehhut mit seinem 3:0 gegen den insgesamt chancenlosen Gegner.

Nach dem Match wurde der wichtige Auftaktsieg erstmal gefeiert. Zur allgemeinen Orientierung zog man sich die Auftritte der anderen Fanclubs rein, was zu der Erkenntnis gereichte, daß einige Truppen von einem anderen Planeten stammen mußten. Leider mußte auch der im letzten Moment in die Staffel gerutschte Fanclub Deutsche Scholle unter diese Kategorie gerechnet werden, womit die Erfolgsaussichten der Clubsurfer einen argen Dämpfer bekamen. Der zweite Tabellenplatz schien jetzt zum Traumziel zu avancieren, da sich auch die Maddogs und die Pirates in einem sehenswerten Spiel 1:1 trennten.

Die Wettkampfpause zwischen den Spielen gestaltete sich zur Tortur, denn 8 Spiele a' 6 Minuten ergeben immer noch eine Pause von fast einer Stunde. Inzwischen trudelten Pierre und Väterchen Frost zur Unterstützung der Clubsurfer ein. Aber auch andere Fanprominenz wie Ronny, Hendrik und Penis von den Ultras gab sich die Ehre, in der Halle anwesend zu sein und dabei viele Hände zu schütteln. Selbst der Zivilbeamte "Wolle" Rücker zeigte sich in der Halle für einige Zeit präsent.

Im zweiten Gruppenspiel mußten die Clubsurfer gegen die Chemschäler antreten, einen Fanclub, der erst letztes Jahr gegründet wurde und daher noch keine Meriten vorweisen konnte. Ein Sieg war daher eigentlich fest eingeplant. Erst lief alles nach Plan, Sturmtank Drehhut markierte souverän den Führungstreffer zum 1:0 für die Clubsurfer. Dann aber verteiltes Spiel und auf einmal liegt die Kugel im Netz von Herb, ein unhaltbarer Flachschuss von rechts in die lange Ecke bringt dem Gegner das nicht unverdiente 1:1. Zum Schluß werfen die Clubsurfer alles nach vorn, wechseln auch aus - Charlie S. zieht noch einmal von der Mittellinie einen gefährlichen Heber ab und in allerletzter Minute kommt Steffen nach einer Ecke in der Mitte zum Schuß - es sollte aber nicht sein und am Ende erreichen die Chemschäler ein schmeichelhaftes Remis gegen das Team von der Fanpage. Ein Remis mit Folgen, wie sich am Ende herausstellen sollte...

In der Turnierpause stellten sich bei den Clubsurfern erste Hungergefühle ein und man einigte sich in der Kabine darauf, den Notruf eines Pizzadienstes zwecks Beschaffung von essbaren Gut zu verständigen. Aus taktischen Gründen wählte man dabei eine Anlieferzeit von plus 45 Minuten, in der Hoffnung, bis dahin das schwere Spiel gegen die Maddogs hinter sich zu haben und dann mit vollen Magen die erwartete Klatsche gegen die Deutsche Scholle abzufassen.
Beim Blick auf das Parkett jubelte man die Rittersgrüner nach vorn, welche nach ihrem Sieg gegen Jung & Alt wie der CFC auf der FiWi zum Abklatschen bei den Clubsurfern vorbeitrabten. Bei den Skystrikers lief nicht allzuviel zusammen, trotz teilweisen Einsatzes von 3 Mädels aus der C-Jugend des CFC sollte ihnen im ganzen Turnier nur ein mageres Törchen gelingen.

Als Spiel Nummer 3 stand der Fight gegen die Maddogs auf dem Programm, die gegen die Pirates immerhin ein 1:1 erzielt hatten. Gleich zu Beginn dann auch die eiskalte Dusche, als nach einem vertändelten Rückpass das 0:1 gegen die Clubsurfer fällt. In der Folgezeit bekam man das Spiel besser in den Griff - Drehhut und ISO, unser Dreamteam im Sturm, rissen die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal auseinander, bis die Maddogs eine scharfe Eingabe von Drehhut vor dem anstürmenden ISO nur noch ins eigene Netz abwehren konnten - das 1:1 war ein hochverdienter Zwischenstand. Die Freude währte aber nicht lange, ein schneller Konter, unsere Viererkette JeHe wird überspielt, und es steht wieder 2:1 für den Gegner. Goalgetter ISO zerrte an den Ketten und wuselte sich immer wieder vor den gegnerischen Kasten, und das Unmögliche wird wahr - ISO trifft zum 2:2. Letzte Minute, letzte Ecke für die Clubsurfer: Drehhut läuft an und knallt die Pille gnadenlos als direkte Ecke ins Netz der Maddogs - ein geiles Tor - und Freude pur bei den Clubsurfern. Noch ein paar bange Sekunden mit einigen Hauwechdenball-Aktionen bis zum Abpfiff und dann waren insgesamt 7 Punkte auf der Habenseite.

Nun war wieder eine längere Wettkampfpause angesagt, allerdings mit Vorfreude auf leckeren Wurstkuchen vom Pizzabäcker. Aber erstmal trudelte Sagie von seiner Spätschicht ein. Kaum eingetroffen, brach er schon wieder mit Steffen und O.C. als Pizzakundschafter zum Haupteingang auf. Alles klappte wie am Schnürchen und nettes Pizzagirl brachte die bestellte Ware. Auf dem Rückzugsweg in die Kabine mußte das Futter gegen alle möglichen neidischen Blicke und hungrigen Augen verteidigt werden - das nächste Mal werden die Clubsurfer einen Pizzapendeldienst einrichten und mit praller Mannschaftskasse das Fanturnier verlassen. In der Kabine wurde dann fleissig gemampft und somit das Nervenflattern vor dem Scholle-Spiel mit einer körperlichen Zufriedenheit in der Magengegend ausgeglichen.
In der Halle wurden mittlerweile Peter Müller vom CFC und Simone vom Fanshop gesichtet. Auch der Trainer der CFC-Mädchen schaute sich eine Weile das Turnier an.

Nun war es soweit und die Clubsurfer liefen in ihrem vierten Spiel gegen die Deutsche Scholle auf. Die Scholle hatte ihre bisherigen Gegner (Ossi 18, Pirates) mit 6:0 und 5:0 abgewaschen und dabei verdammt gut ausgesehen. Der taktische Plan sah vor, sich defensiv zu verhalten und den Gegner eventuell auszukontern. Daraus wurde aber nix, denn schon in der ersten Minute schlug es im Tor der Clubsurfer ein - die Abwehr pennt, Herb erwischt mal kurz den Ball, um ihn dann gleich wieder den Gegner in die Füße zu werfen - 0:1 zum Auftakt. Kurze Zeit später Ecke für die Scholle, der Ball kommt nach innen, ISO fälscht zum Gegner ab - und kurz darauf steht es 0:2 gegen die Clubsurfer. Da nun eh alles egal war, schaltete man auf Angriff um und Drehhut versuchte sich mit einigen brachialen Gewaltschüssen. Aber egal was man tat, die Scholle war einfach eine Klasse besser - in schöner Regelmäßigkeit fiel noch das 0:3 und das 0:4, bis der Schieri dem bösen Treiben ein Ende setzte.

Da die Niederlage einkalkuliert war, tröstete das Pausen-Braustolz schnell über das Match hinweg. Später zeigte sich, daß man immerhin gegen den späteren Sieger des Fanturnieres verloren hatte - gut, so etwas passiert halt. Allerdings darf auch die Frage gestellt werden, welchen Platz die Clubsurfer wohl erreicht hätten, wenn die Scholle beim Auslosungskuddelmuddel in eine andere Gruppe gerutscht wäre...
Eine Freundin von Micha brachte für die Truppe leckeren Russischen Zupfkuchen vorbei, der sich aber noch etwas gedulden mußte, bis die Pizza wieder Platz gemacht hatte. In der Kabine zeigte sich, daß die Bevorratung der Clubsurfer schwer beeindruckte, der Torwart der Wikinger fragte an, ob er nächstes Jahr nicht bei uns mitspielen dürfte. Naja, auch wenn der Gute im Tor von Barkas Frankenberg (!!) steht (die Pirates hatten es gepetzt *g*), unseren Herb geben wir nicht her.

Der fünfte Auftritt der Clubsurfer brachte den Vergleich mit den Pirates aus Frankenberg. Diese Partie avancierte durch das leidige Remis gegen die Chemschäler zum Pflichtsieg, wenn man Platz 2 erreichen wollte. Entsprechend motiviert und offensiv ging man ins Spiel, doch der erste Schuß zischte Richtung Tor der Clubsurfer - Herb hält in großer Manier. Dann der Schock des Tages, als Drehhut mit bulligen Antritt auf den gegnerischen Torwart zurast und beide zusammenprallen. Drehhut hält sich schmerzverzerrt das Knie und kann nicht mehr weiterspielen - was für ein bitterer Rückschlag. Das verbissene Spiel wogte auf und ab, bis der flinke ISO endlich die erlösende 1:0 - Führung erzielte. Mittlerweile waren auch Thomas und Väterchen Frost auf dem Parkett, dann gab es Freistoss vor dem Tor der Pirates. JeHe fuchtelt in der Mitte mit den Armen, und als alle dorthin schauen, drischt Thomas nach kurzer Ablage den Ball durch die Beine des Torwarts in die Maschen - das wichtige 2:0 war gefallen. Kurz darauf war Schluß und im Siegesjubel lag die große Erwartung, mit 10 Punkten den zweiten Platz gesichert zu haben.

Nach dem Spiel wurde erstmal ein Krankenlager eröffnet, denn neben der schweren Verletzung von Drehhut hatten die Piraten auch gegen JeHe und Väterchen Frost ausgeteilt. JeHe hatte günstigerweise Eisspray dabei, was erst die Schmerzen erst einmal linderte.
Da sich Steffen noch zu einem nächtlichen Date verabschiedete, fand vor der Kabine noch fix ein Fotoshooting der Clubsurfer statt. Pizzareste und Zupfkuchen ergaben ein illustres Mitternachtsmahl. JeHe spendierte noch paar ISO-Drinks der Marke Gorbatschow plus Lemon und dann verfolgte man in der Halle die restlichen Gruppenspiele. Die Chemschäler siegten (leider) erwartungsgemäß gegen Ossi18 und hatten nun auch 10 Punkte auf dem Konto. Nun mußte das Topteam der Deutschen Scholle Schützenhilfe leisten, 5 Tore gegen die Chemschäler würden die Clubsurfer auf Platz 2 bringen. Aber die Scholle tat uns den Gefallen nicht und errang in einem müden Spiel lediglich einen 1:0 - Sieg. Damit waren die Clubsurfer zum zweiten Mal durch die Auslosung bestraft - in einer Fünfergruppe ohne die Scholle wäre man Gruppenerster vor den Chemschälern gewesen und hätte sogar im Finale um Platz 1 bis 4 gestanden *ggrrhh*...

Da der Zeiger der Hallenuhr mittlerweile auf 0:30 vorgerückt war, entschied Ille, daß die Plätze 9 bis 23 durch Neunmeterschiessen entschieden werden sollen - eine vernünftige Entscheidung, da auch bereits einige Fanclubs im Begriff waren, abzuwandern. Gemäß diesem Modus traten die Clubsurfer gegen den Drittplatzierten der Gruppe 1 an und trafen somit auf den Fanclub Reich & Schön.
Die drei ersten Schützen waren mit Drehhut, JeHe und ISO schnell gefunden und Herb versuchte sich im erfolgreichen Fangen des Balles. Mit dem ersten Schuß bringt Drehhut trotz seiner Knieverletzung die Clubsurfer souverän in Führung. Der Gegner gleicht aus und nun steht JeHe am Neunmeterpunkt. Leider macht sich bei ihm die Verletzung beim Schiessen doch deutlicher bemerkbar und der Ball verhungert neben dem Tor. Der Gegner geht in Führung und ISO gleicht zum 2:2 aus. Den letzten Schuß der schönen Reichen kann Herb fast halten, aber eben nur fast. Aus der Traum von Platz 9...
Im zweiten Duell der Drittplatzierten setzte sich Jung & Alt mit 2:1 gegen die Blue White Devils durch, welche damit den nächsten Gegner der Clubsurfer darstellten. Diesmal zeigte man sich souverän - Drehhut schiebt zum 1:0 ein und der Gegner trifft nur die Latte. Der zweite Schuß von Väterchen Frost sitzt auch und dann wirft sich Herb in großem Stil der Kugel entgegen - bravourös gehalten und somit 2:1-Sieg im Kampf gegen die Blau Weißen Teufelchen. Machte summa summarum Platz 11 für die Fanpagler in der Endabrechnung.

Die Clubsurfer schauten noch kurz dem Neunmeterschiessen bei Jung & Alt gegen Reich & Schön (was für ein Namensduell!) zu und sahen, wie die Skystrikers gegen die Pirates im Duell um Platz 18 unterlagen. Ossi18 schaffte immerhin Platz 23 von 23 Teams *g* und die Rittergrüner trudelten trotz vorzeitiger Abreise in der Endabrechnung auf Platz 16 ein.
Als sich die meisten Clubsurfer schon in der Kabine für den Abmarsch vorbereiteten, kramte Ille am Kampfrichtertisch in seiner großen Trophäenkiste herum und brachte kleine Pokale zum Vorschein. Heh, feine Sache von Ille und PES, für jeden Platz einen Pokal und eine Urkunde zu übergeben. Und so konnte Oberindianer O.C. kurz darauf den verdutzten Jungs in der Kabine stolz Pokal und Urkunde präsentieren. Erst wollte man den Pokal mit Sekt füllen *g*, aber ein nettes Abschlußfoto mit allen Beteiligten von PES tat es dann auch.
Das Ende des Turnieres wurde nach verlässlichen Zeugenaussagen gegen 2:30 erreicht. In einem spannenden Finale siegte der vormalige Gruppengegner, die Deutsche Scholle, im Neunmeterschiessen gegen die starken Wikinger. Ein verdienter Turniersieger, keine Frage.
Zwischendurch mußte Ille ein paar erhitzte und bierschwangere Gemüter kurz beruhigen, aber insgesamt lief beim Turnier alles im grünen Bereich ab - auch ein positiver Aspekt der insgesamt gelungenen Veranstaltung. Vielleicht sollte man aber das nächste Mal überdenken, ob man das Turnier nicht an einem Samstag mit der Startzeit 13:00 austragen sollte. Dadurch könnten sich vernünftige Spielzeiten von 10 Minuten ergeben, wo auch alle Ersatzspieler durchgewechselt werden könnten. Eventuell würde das Turnier würde dann auch vor Mitternacht enden und Steffen könnte seine Dates einhalten...

Zum Schluß noch einmal Dank an die Organisatoren und Dank & Respekt an die Clubsurfer, die Freitag nachts ihre Knochen für den 11.Platz hingehalten haben. Im nächsten Jahr werden wir uns einen einstelligen Platz vornehmen. Beste Genesungswünsche an Drehhut, JeHe und Väterchen Frost!
Letzte Grüße und ein fliegender Fehdehandschuh zu den Rittersgrünern und den Skystrikers, die man hoffentlich in einem noch zu organisierenden nächsten Mini-Turnier bald wiedersieht.



Bericht: Frank Neubert


» Die Bilder zum Turnier

 Die Clubsurfer-Spiele in der Gruppe 2
 Clubsurfer   -   Ossi 18   3 : 0  
 ChemSchäler   -   Clubsurfer   1 : 1  
 MadDogs   -   Clubsurfer   2 : 3  
 Deutsche Scholle   -   Clubsurfer   4 : 0  
 Clubsurfer   -   Pirates Frankenberg   2 : 0  

 Die Tabelle der Gruppe 2
1.   Deutsche Scholle   15    18 : 1  
2.   ChemSchäler   10    8 : 2  
3.   Clubsurfer   10    9 : 7  
4.   MadDogs   4    8 : 7  
5.   Pirates Frankenberg   4    3 : 11  
6.   Ossi 18   0    0 : 18  

 Das Platzierungs-9m-Schießen
 Um Platz 9   Clubsurfer   -   Reich & Schön   2 : 3  
 Um Platz 11   Clubsurfer   -   Blue White Devils   2 : 1  

 Die Clubsurfer Torschützen
 Drehhut    5 (davon 2 Neunmeter)  
 ISO    5 (davon 1 Neunmeter)  
 Thomas (Köln)    1  
 Väterchen Frost    1 (davon 1 Neunmeter)  
 Eigentor    1  


 Die Freie Presse über das Fanclubturnier
Ausgelassene Siegesfeier steigt nach 3 Uhr - am Morgen
Freizeitfußball: "Deutsche Scholle" gewinnt Mitternachtsturnier für Fanclubs des CFC - 23 Mannschaften mit von der Partie


Die Freie Presse über das FanclubturnierWenn in der Spielhalle im Sportforum das Finale eines Hallenfußballturniers stattfindet, ist das eigentlich völlig normal. Seltsam ist es erst, wenn solch eine Partie 2.30 Uhr mitten in der Nacht ausgetragen wird. So geschehen beim Mitternachtsturnier für CFC-Fanclubs vom Freitag zum Samstag. Gute acht Stunden zuvor war Start des Mammutturniers, an dem insgesamt 23 Mannschaften teilgenommen haben.
Vor dem ersten Anstoß hatten die Anhänger der Himmelblauen mit Ihren Fanclubfahnen die Wände geschmückt, überall Schals aufgehängt und sich lautstark auf eine sehr lange Turniernacht eingestellt. Ob nun in ausgefransten T-Shirts oder einheitlichen Trikots - schnell wurde klar, dass es hier nicht um astreine Pässe, galante Dribblings und raffinierte Hackentricks ging. "Natürlich gibt hier jeder sein Bestes, aber viele haben noch nie Fußball gespielt oder nur hobbymäßig. Die Hauptsache ist doch, dass etwas in der fußballfreien Zeit angeboten wird und sich die Fanclubs untereinander besser kennen lernen", erklärte Jörg Illing, Vorsitzender des veranstaltenden Fanprojekts Chemnitz.
Ständig hatten die knapp Spieler und Zuschauer irgend etwas zu Lachen, ob es nun der Mädchenfanclub "Ultragirls" war, die teilweise mit fünf männlichen Spielern auf dem Feld standen, die Skystrikers, die zur Verstärkung gleich die halbe C-Mädchenmannschaft des CFC ,,eingekauft" hatten oder ein Spieler der Clubsurfer, der eine Ecke direkt ins Tor hämmerte. Erst im Halbfinale gestoppt wurden die "Chemnitzer Jungs", die sich im Neunmeterschießen den starken ,,Wikingern" geschlagen geben mussten.
"Der vierte Platz ist das beste Turnierergebnis seit Bestehen unseres Fanclubs. Der Torwart der Wikinger spielt ja bei Barkas Frankenberg und die meisten anderen von denen bei Kappel in der Bezirksliga. Wir haben nur Hobbyfußballer dabei, und alle sind Mitglied in unserem Fanclub", betonte Mike Nestler, der den Fanclub 1985 mitgegründet hatte.
Etwas müde, aber trotzdem vor Ehrgeiz strotzend, standen sich dann im frühmorgendlichen Finale die "Deutsche Scholle" und die "Wikinger" gegenüber. Nach acht Minuten stand es 1:1, so dass es wieder ein Neunmeterschießen gab, das die Jungs von der "Deutschen Scholle" für sich entscheiden konnten. Noch lange nach 3 Uhr schallte es aus den Kabinen, wo die Sieger profimäßig feierten und immer wieder stolz ihren Pokal nach oben reckten. "Wir waren im Jahr 2000 schon mal Limbacher Stadtmeister. Wir machen bei vielen großen Turnieren in ganz Sachsen mit und haben bereits den einen oder anderen Pokal geholt", war Uwe Köhler, Chef der sympathischen Truppe, richtig stolz auf den neuesten Triumph. "Ich bin bei der Bahn und werde jetzt direkt auf Arbeit gehen und mich irgendwann nachmittags auch mal schlafen legen", lächelte der Fanclubvorsitzende am Ende der langen und anstrengenden Nacht.
Nach Beseitigung der Müllberge und einer Grobreinigung konnten Jörg Illing und der außerordentlich geduldige Hallenwart kurz nach 4 Uhr endlich das Licht der Spielhalle ausknipsen. (PES)


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