CFC spielt mit Trauerflor gegen Eintracht

13.09.2001, 15:56 Uhr | 830 Aufrufe
Wenn morgen Abend der Schiedsrichter das Spiel des CFC gegen Eintracht Braunschweig um 19.30 Uhr anpfeift, werden auch die Ereignisse in den USA noch überall präsent sein. So werden die Himmelblauen mit Trauerflor spielen und zu Spielbeginn wird eine Trauerminute eingelegt. Matthias Schulz erwartet ebenso eine gedrückte Stimmung von den Rängen, wie er es schon am Dienstag auf Schalke erlebt hat. Deshalb glaubt der CFC-Coach, dass etwas der Heimspielvorteil verloren gehen wird. Doch angesichts der Situation bedarf es da keiner weiteren Diskussion.
Trotz aller schlimmen Vorfälle verlangt Matthias Schulz im morgigen wichtigen Punktspiel vom Anpfiff weg höchste Konzentration und Willigkeit. "Wir werden Braunschweig einen echten Kampf anbieten. Wir wollen gewinnen und werden alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einsetzten.", gibt der CFC-Cheftrainer das Ziel klar vor. "Wir müssen dem Chemnitzer Publikum und unseren Sponsoren zeigen, dass wir in den letzten Wochen bzw. diese Woche gut gearbeitet haben", so Schulz weiter. Mit diesen Wort verspricht er auch ein interessantes Spiel gegen einen der Staffelfavoriten. Dies begründet er mit seinen Gedanken, dass diese Partie seinen Jungs etwas leichter fallen dürfte, als die vergangenen Aufgaben. Denn Braunschweig spielt sicher nicht nur destruktiv, sondern wird auch den Weg nach vorn suchen und somit Räume für die Himmelblaue Attacke schaffen.
Es gibt jedoch ein großes Problem: Mannschaftsarzt Jörg-Uwe Fischer geht davon aus, dass Ralf Hauptmann nicht spielen kann. Er leidet an einem Haarriss im Bereich der Rippen. Alternativen für diesen Mannschaftsteil sind rar. Zum einen wäre da Ulf Mehlhorn, der dann allerdings Links fehlen würde. Die bessere Variante für Matthias Schulz wäre da Daniel Göhlert: "Er hat Erfahrung auf diesem Posten, zwar nicht in jüngster Vergangenheit, und auch das nötige Selbstvertrauen. Ich traue ihm diese Aufgabe zu, er ist ja auch kein Jungspund mehr."
Ansonsten dürfte es kaum personelle Änderungen in der Mannschaft geben. Es ist auch fast nicht möglich, schließlich sind Ahlf und Renn langzeitverletzt und Sebastian Meyer auch noch nicht wieder ganz einsatzfähig. Und so dürfte sich diese Formation herauskristallisieren:
Hiemann – Göhlert – Bittermann, Ratkowski, Mehlhorn – Podszus, Walther, Tchipev, Fröhlich – Meissner, Krieg
Gegen die Niedersachsen spielte der CFC bisher zwei Mal. In der Saison 1992/93 konnte in Braunschweig ein 4:4 erkämpft werden, zu Haus wurde der BTSV mit 4:0 geputzt. Aber Gestern ist nicht Heute und so bleibt nur die Hoffnung auf ein himmelblauen Heimsieg.

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