CFC gastiert zum ‚Nicht-Aufstiegsspiel‘ in Oberhausen

03.09.2025, 07:04 Uhr | 2.027 Aufrufe
Am Samstag, 14 Uhr, findet im Stadion Niederrhein zu Oberhausen das sogenannte "Nicht-Aufstiegsspiel" zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem Chemnitzer FC statt. Die CFC-Fanpage hat im Vorfeld der Partie Tommy Haeder, Geschäftsstellenleiter des CFC und Sprecher der Initiative zur Aufstiegsreform, zu diesem Spiel und dem generellen Stand der Initiative befragt.

Aktionsspiel für die Aufstiegsreform: RWO vs. CFC Hallo Tommy, am kommenden Samstag steht das sogenannten "Nicht-Aufstiegsspiel" gegen Rot-Weiß Oberhausen an. Warum ausgerechnet Oberhausen? Es gibt ja über 40 andere Vereine, die die Initiative unterstützen. Wie kam das zustande?

Mit Markus Uhlig, dem Vorstandsvorsitzenden von Rot-Weiß Oberhausen haben wir eine sehr engagierte Person in unserer Initiative. Er treibt z.B. die ganze Vernetzung im Westen der Republik voran. Wir hatten dann gemeinsam die Idee, vor dem DFB-Bundestag einen Aktionsspieltag zu machen. Und dass in einer Region wie dem Ruhrpott, die für den Fußball lebt.

Die Einnahmen sollen der Initiative zugute kommen. Wofür wollt ihr das Geld genau verwenden?

Wir haben den Interessensverein "Nordostdeutscher Fußball" gegründet. Mit dem Verein gehen wir verschiedene Themen an, darunter auch das "Verbandsstrafen abschaffen" oder die TV-Vermarktung. Dabei entstehen natürlich auch Kosten wie für die juristische Beratung. Dafür wollen wir die Einnahmen verwenden.

Nun ist genau einen Tag später das Sachsenpokalspiel gegen Leipzig. Warum diese enge Terminfolge und kann sich das aufgrund der Doppelbelastung negativ auf die Leistung der Mannschaft auswirken?

Die Terminfindung gestaltete sich schwierig, da wir erst spät wussten, gegen wen wir im Sachsenpokal antreten und Leipzig auch kein Flutlicht hat, so dass Spiele Abends unter der Woche nicht möglich sind. Irgendwann mussten wir das Spiel gegen Oberhausen aber fix terminieren. Unser Fokus liegt aber klar auf dem Sachsenpokalspiel, wo wir unbedingt weiterkommen wollen und mit der ersten Mannschaft antreten werden. In Oberhausen kann auch der eine oder andere A-Jugendspieler zum Einsatz kommen.

Was sagst Du denen, die der Meinung sind, dass der CFC vorrangig die eigenen sportlichen und organisatorischen Probleme bearbeiten sollte, anstatt so viel Kraft auf das "sportpolitische" Riesenthema "Aufstiegsreform" zu verwenden? Was versprichst Du Dir persönlich davon?

Es ist einfach unheimlich schwer, mit der derzeitigen Aufstiegsregelung überhaupt aus der Regionalliga in die 3. Liga aufzusteigen. Da bedarf es aus meiner Sicht klar einer nachhaltigen Regelung. Für den CFC ist es ein Imagegewinn, dass wir uns federführend engagieren. Zudem hilft es uns als CFC, ein Netzwerk in alle Ecken Deutschlands aufzubauen, was uns wiederum in anderen Projekten zugute kommt.
Alles was wir in die Richtung machen, kommt "on Top" und geht nicht zu Lasten der Arbeit für den CFC.

Wie ist generell der Stand der Initiative? Ganz ursprünglich war ja mal die Idee zum DFB-Bundestag im Herbst mit einem konkreten Reformvorschlag in die Abstimmung zu gehen...

Wir wollen jetzt die Arbeitsgruppe aus dem ganzen Bundesgebiet bilden, die den Reformvorschlag erarbeiten soll. Das schaffen wir leider bis Herbst nicht mehr. Unser Ziel ist es nun, dass wir im April nächsten Jahres einen außerordentlichen Bundestag per Videoschalte einberufen, wo es nur um das Thema geht. Die neue Aufstiegsregelung soll dann zu der Saison 2027/28 greifen. So ist der Plan.

Tickets für die Partie gibt's im Onlineshop von RWO.

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