DFB legt Vorschlag zur Regionalliga-Reform vor und favorisiert Kompass-Modell
27.10.2026, 09:41 Uhr | 471 Aufrufe
Gute
Neuigkeiten
gibt
es
für
alle
Unterstützer
der
Aufstiegsreform-Initiative
"Meister
müssen
aufsteigen".
Der
Deutsche
Fußball-Bund
(DFB)
hat
nämlich
einen
konkreten
Vorschlag
für
die
Reform
der
Regionalligen
vorgelegt.
Ab
der
Saison
2028/29
soll
in
vier
Staffeln
mit
jeweils
20
Mannschaften
gespielt
werden.
Jede
Staffel
hat
einen
direkten
Aufsteiger.
Dabei
präferiert
der
DFB
das
von
der
Initiative
geforderte
sogenannte
Kompass-Modell.
14 Startplätze für den Nordosten
data-caption="DFB legt Vorschlag zur Regionalliga-Reform vor und favorisiert Kompass-Modell" data-fancybox="gallery" href="/pictures/photo/news/saison2026_2027/2026-10-27_aufstiegsreform.jpg">
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Nach
dem
Entwurf
von
DFB-Präsident
Bernd
Neuendorf
soll
die
Regionalliga
Nordost
künftig
14
Startplätze
erhalten.
Welche
Mannschaften
diese
bekommen,
ist
allerdings
noch
offen.
Der
Nordostdeutsche
Fußballverband
(NOFV)
muss
bis
zum
1.
Juli
2027
festlegen,
wie
die
Plätze
zwischen
den
bisherigen
Regionalligisten
und
möglichen
Aufsteigern
aus
der
Oberliga
verteilt
werden.
Damit
wird
die
Saison
2027/28
zur
Qualifikationssaison
für
die
neuen
Staffeln
der
Regionalliga.
Vier Staffeln, vier direkte Aufsteiger
Im
Kompass-Modell
sollen
die
80
Mannschaften
nach
geografischen
Gesichtspunkten
auf
vier
Staffeln
mit
jeweils
20
Teams
verteilt
werden.
Die
Meister
jeder
Staffel
steigen
direkt
in
die
3.
Liga
auf.
Damit
würde
die
bisherige
Regelung
mit
wechselnden
Aufstiegschancen
für
die
Regionalliga-Meister
entfallen.
Allerdings
bringt
die
geplante
Reform
auch
Herausforderungen
mit
sich.
Pro
Staffel
sollen
grundsätzlich
vier
Mannschaften
absteigen.
Zudem
könnten
größere
Entfernungen
und
damit
verbundene
Reisekosten
die
Vereine
finanziell
stärker
belasten.
Auch
die
Auflösung
der
bisherigen
Regionalliga
Nordost
könnte
Auswirkungen
auf
gewachsene
Rivalitäten
und
Derbys
haben.
Die
geografische
Nähe
und
bestehende
Duelle
sollen
bei
der
Staffeleinteilung
zwar
berücksichtigt
werden,
eine
dauerhaft
feste
Zuordnung
der
Vereine
ist
jedoch
nicht
vorgesehen.
Finanzielle Unterstützung durch den DFB geplant
Um
die
Folgen
der
Reform
abzufedern,
sieht
der
Vorschlag
finanzielle
Ausgleichszahlungen
vor.
Die
fünf
Regionalverbände
sollen
jeweils
500.000
Euro
erhalten,
die
teilnehmenden
Vereine
jeweils
40.000
Euro.
Die
Zahlungen
sind
zunächst
für
vier
Jahre
vorgesehen.
Zweite
Mannschaften
von
Profiklubs
sollen
davon
ausgeschlossen
sein.
Darüber
hinaus
würde
der
DFB
die
Trägerschaft
der
Regionalligen
übernehmen
und
künftig
auch
die
zentrale
Vermarktung,
insbesondere
der
TV-Rechte
und
Sponsoringerlöse,
verantworten.
Auch der Aufstieg aus der Oberliga wird neu geregelt
Ab
der
Saison
2028/29
sollen
jährlich
16
Mannschaften
aus
den
Oberligen
in
die
vierte
Spielklasse
aufsteigen.
Der
Nordosten
und
Bayern
sollen
dabei
jeweils
zwei
feste
Aufsteiger
sowie
die
Chance
auf
einen
weiteren
Aufstiegsplatz
über
Entscheidungsspiele
erhalten.
Im
Nordosten
wären
grundsätzlich
die
Meister
der
Oberliga
Nord
und
Süd
für
die
beiden
festen
Plätze
vorgesehen.
Der
zusätzliche
Platz
könnte
in
Hin-
und
Rückspiel
gegen
einen
bayerischen
Vertreter
ausgespielt
werden,
sofern
sich
die
Verbände
nicht
auf
eine
andere
Regelung
verständigen.
Entscheidung im Dezember
Der
Reformvorschlag
wurde
am
26.
Oktober
mit
den
Verantwortlichen
der
Regional-
und
Landesverbände
diskutiert.
Gegenwind
gab
es
dabei
aus
Bayern,
die
eine
Aufstockung
der
3.
Liga
auf
22
Teams
wollen.
Auch
Vereine
aus
Hessen,
die
aufgrund
ihrer
zentralen
Lage
besonders
von
einem
möglichen
Transfer
zwischen
den
Staffeln
betroffen
sein
können,
wenden
sich
gegen
die
Kompass-Lösung.
Die
endgültige
Entscheidung
ist
für
den
DFB-Bundestag am 18. Dezember vorgesehen.