Spielbericht
Fuwo
Die Anfangshoffnungen trogen
[..] Der Abfall der Gäste war gravierend. So wurde der FCK, dessen Abwehr vor allem in der Anfangsphase noch von einer Verlegenheit in die andere getappt war, förmlich "aufgebaut". Den schnellen Ausgleich mußten die Himmelblauen nämlich erst einmal verdauen, und das dauerte seine Zeit, auch wenn Persigehl und Schneider schon vor dem Wechsel Möglichkeiten zur Führung besaßen. "Aber selbst nach der erneuten Führung wollte bei uns keine Lockerheit einziehen, blieben spielerisch noch viele Wünsche offen", legte Trainer Heinz Werner dann den Finger auf die Wunde der Nachpausenleistung seiner Schützlinge. Wohl hatten sie längst wieder die Initiative ergriffen, doch Zählbares wollte nicht mehr herausspringen. [..]
Auch weil sich beim tapfer in der Spitze kämpfenden "Alleinunterhalter" Persigehl Verschleißerscheinungen bemerkbar machten, von den Flügeln her zu wenig Gefahr kam. Schneider wurde auf dem rechten zu selten in Szene gesetzt, auf dem linken vermißte man vor allem Fankhänels sonst so gefürchtete Flankenläufe. Daß es am Ende am Verdienst des FCK-Erfolges keine Abstriche zu machen gab, lag an "unserer indiskutablen Leistung nach dem Wechsel, als nach vorn überhaupt nichts mehr los ging", bemerkte Stahl-Trainer Reinhard Hauptmann treffend. Den Vorwurf, die Chance auf einen Punktgewinn durch Inaktivität vergeben zu haben, müssen sich die Gäste schon gefallen lassen.
(Sascha Stolz)
Die Anfangshoffnungen trogen
[..] Der Abfall der Gäste war gravierend. So wurde der FCK, dessen Abwehr vor allem in der Anfangsphase noch von einer Verlegenheit in die andere getappt war, förmlich "aufgebaut". Den schnellen Ausgleich mußten die Himmelblauen nämlich erst einmal verdauen, und das dauerte seine Zeit, auch wenn Persigehl und Schneider schon vor dem Wechsel Möglichkeiten zur Führung besaßen. "Aber selbst nach der erneuten Führung wollte bei uns keine Lockerheit einziehen, blieben spielerisch noch viele Wünsche offen", legte Trainer Heinz Werner dann den Finger auf die Wunde der Nachpausenleistung seiner Schützlinge. Wohl hatten sie längst wieder die Initiative ergriffen, doch Zählbares wollte nicht mehr herausspringen. [..]
Auch weil sich beim tapfer in der Spitze kämpfenden "Alleinunterhalter" Persigehl Verschleißerscheinungen bemerkbar machten, von den Flügeln her zu wenig Gefahr kam. Schneider wurde auf dem rechten zu selten in Szene gesetzt, auf dem linken vermißte man vor allem Fankhänels sonst so gefürchtete Flankenläufe. Daß es am Ende am Verdienst des FCK-Erfolges keine Abstriche zu machen gab, lag an "unserer indiskutablen Leistung nach dem Wechsel, als nach vorn überhaupt nichts mehr los ging", bemerkte Stahl-Trainer Reinhard Hauptmann treffend. Den Vorwurf, die Chance auf einen Punktgewinn durch Inaktivität vergeben zu haben, müssen sich die Gäste schon gefallen lassen.
(Sascha Stolz)


