Spielbericht
Fuwo
20.000 Zuschauer - zweitligareif war nur die Kulisse
Es gibt Spiele, bei denen die Tore getrost im Geräteschuppen bleiben dürften. Diese Begegnung, München gegen Chemnitz, gehörte dazu. Denn bei der Nulldiät übertrafen sich die Stürmer beider Mannschaften im Fahrkarten-Schießen. Zweitligareif war eigentlich nur die Kulisse: 20.000 Zuschauer im Stadion an der Grünwalder Straße. Am Ende gingen sie tief enttäuscht nach Hause.
Die zahme Vorstellung der Platzherren mag dadurch entschuldigt werden, daß ihr Elan frühzeitig durch zwei Schocks gedämpft wurde. In der elften Minute schied Regisseur Bernhard Trares verletzt aus. Diagnose: Achillessehnenanriß. Und in der 31. Minute humpelte auch noch Torjäger Horst Schmidbauer (Oberschenkelzerrung) vom Rasen. In dieser Phase zeigte sich, warum Chemnitz bisher nur drei müde Treffer auf dem Plus-Konto hat. Ulf Mehlhorn prüfte Torhüter Rainer Berg mit einem harmlosen Roller (11.) und Jens Mitzscherling vergab, als er freistehend aus acht (!) Metern weit am Gehäuse vorbeischoß (13.). Damit war das Pulver der Sachsen schon verschossen.
Zwar ergaben sich nach dem Wechsel noch Chancen für die Münchener (Gröber/48. und Schmid/76.), doch scheiterten sie am herausragenden Holger Hiemann im CFC-Tor. Trainer Hans Meyer bewertete das Remis als Erfolg und hofft, mit den noch verletzten Olaf Renn und Arndt Spranger die Sturmflaute bald beheben zu können. Auch sein Kollege Karsten Wettberg war zufrieden. Zumal auch in seiner Elf Sturmverstärkungen in Sicht sind. Zwei Angreifer für zusammen rund eine Million Mark sollen in den nächsten Tagen verpflichtet werden.
(Thomas Nuggis)
20.000 Zuschauer - zweitligareif war nur die Kulisse
Es gibt Spiele, bei denen die Tore getrost im Geräteschuppen bleiben dürften. Diese Begegnung, München gegen Chemnitz, gehörte dazu. Denn bei der Nulldiät übertrafen sich die Stürmer beider Mannschaften im Fahrkarten-Schießen. Zweitligareif war eigentlich nur die Kulisse: 20.000 Zuschauer im Stadion an der Grünwalder Straße. Am Ende gingen sie tief enttäuscht nach Hause.
Die zahme Vorstellung der Platzherren mag dadurch entschuldigt werden, daß ihr Elan frühzeitig durch zwei Schocks gedämpft wurde. In der elften Minute schied Regisseur Bernhard Trares verletzt aus. Diagnose: Achillessehnenanriß. Und in der 31. Minute humpelte auch noch Torjäger Horst Schmidbauer (Oberschenkelzerrung) vom Rasen. In dieser Phase zeigte sich, warum Chemnitz bisher nur drei müde Treffer auf dem Plus-Konto hat. Ulf Mehlhorn prüfte Torhüter Rainer Berg mit einem harmlosen Roller (11.) und Jens Mitzscherling vergab, als er freistehend aus acht (!) Metern weit am Gehäuse vorbeischoß (13.). Damit war das Pulver der Sachsen schon verschossen.
Zwar ergaben sich nach dem Wechsel noch Chancen für die Münchener (Gröber/48. und Schmid/76.), doch scheiterten sie am herausragenden Holger Hiemann im CFC-Tor. Trainer Hans Meyer bewertete das Remis als Erfolg und hofft, mit den noch verletzten Olaf Renn und Arndt Spranger die Sturmflaute bald beheben zu können. Auch sein Kollege Karsten Wettberg war zufrieden. Zumal auch in seiner Elf Sturmverstärkungen in Sicht sind. Zwei Angreifer für zusammen rund eine Million Mark sollen in den nächsten Tagen verpflichtet werden.
(Thomas Nuggis)


