Kellig rettet die Serie und den Punkt für die himmelblaue Moral
von Frank Neubert
Nach dem 3:0-Meilenstein in Berlin am vergangenen Mittwoch stand nun die nächste entscheidende Partie für den CFC im Kampf gegen den drohenden Tabellenkeller auf dem Programm. Eine "Vergoldung" des Dreiers in Form des nächsten Sieges gelang in Norderstedt, wo die Reserve des Hamburger SV ihre Heimspiele bestreitet, zwar nicht, aber das erreichte 2:2 steht für eine intakte moralische Leistung, welches die letzte himmelblaue Aufwärtstendenz durchaus bestätigt. In Unterzahl schaffte Kellig zwei Minuten vor Schluß den hochverdienten und vielumjubelten Ausgleich.
CFC-Trainer Gerd Schädlich bot diesselbe Formation wie in Berlin auf, und auch die Taktik des Clubs sollte ähnlich aussehen. Offensiv mithalten, den Gegner früh stören, vor Kontern auf der Hut sein - so die Marschrichtung der Chemnitzer Elf. Die erste große Chance des Spiels sollte jedoch dem HSV II gehören, nachdem Torun eine Flanke von rechts nach innen brachte und Schahin am langen Pfosten den Ball neben das Gehäuse von Klömich setzte. Ja, genau der Schahin, der noch am Mittwoch die deutsche U20 mit 1:0 gegen Italien auf der Fischerwiese in Führung brachte. Einen Führungstreffer gab es nach einer knappen Viertelstunde auch im Edmund-Plambeck-Stadion zu bewundern, allerdings für die falsche Elf. Groß hatte sich mit hohem Bein (!) nach einem Abspielfehler im Mittelfeld sowohl gegen Wilke als auch Emmerich durchgesetzt und stand plötzlich allein vor Klömich - keine Chance für den CFC-Keeper. Doch nur vier Minuten später der Ausgleich für den Club - nach einem Freistoß schlug der von Hampf getretene Ball aus ca. 25 Metern im rechten Toreck ein. Es entwickelte sich ein intensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten (Hampf/33., Kellig/38., Torun/40.), doch bis zum Pausentee sollten vorerst keine weiteren Treffer fallen.
Nach der Pause versuchte der CFC bei dem seit vier Spielen ungeschlagenen HSV II das Heft des Handelns zu übernehmen. Hampf und Schlosser (54., 55.) hatten die Führung auf dem Fuß bzw. auf dem Kopf, und in der 60. Minute hätte das 2:1 für den CFC eigentlich fallen müssen: Kellig spitzelte eine feine Eingabe von Schlosser direkt aufs Tor, doch Wolf verhinderte den Einschlag mit einem sensationellen Reflex. Nur kurze Zeit später hatte Kellig erneut zweifach die Gelegenheit, den Club in Führung zu bringen, doch das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. Und wie das in solchen Spielen dann eben so läuft - nach den Großchancen von "Kelle" bekommt CFC-Kapitän Becker für ein Allerweltsfoul die zweite Gelbe und durfte unter die Dusche verschwinden. Doch damit nicht genug, denn Nationalspieler Schahin traf nach einem langen Paß von Torun etwas überraschend zum 2:1 für die Hanseaten. Sollten die himmelblauen Bemühungen für umsonst gewesen sein? Schädlich reagierte, brachte Löwe, Thönelt und Sonnenberg ins Spiel. Zwei Minuten vor Ultimo sollte der Club belohnt werden; einen Freistoß aus der eigenen Hälfte verlängerte "Sonne" per Kopf, Müller legte den Ball artistisch mit der Hacke in die Mitte, wo Kellig durchstartete und zum vielumjubelten 2:2-Endstand vollendete!
Fazit: Der CFC bleibt seiner überraschend guten Serie gegen die zweiten Vertretungen der Bundesligisten treu - in dieser Saison gab es gegen die "Zweiten" noch keine Niederlage! Abgesehen von dieser Serie hat der Club nach dem Dreier in Berlin erneut bei einem unmittelbaren Tabellennachbarn wichtige Punkte geholt und hat nun vor dem ominösen Strich satte 7 Punkte Vorsprung. Sollte am nächsten Sonntag auf der Fischerwiese gegen Hertha II endlich der vierte (!!) Heimsieg der Saison gelingen, dürfte endgültig einem entspannten Ende der insgesamt unbefriedigenden Saison 08/09 entgegen gesehen werden.
CFC-Trainer Gerd Schädlich bot diesselbe Formation wie in Berlin auf, und auch die Taktik des Clubs sollte ähnlich aussehen. Offensiv mithalten, den Gegner früh stören, vor Kontern auf der Hut sein - so die Marschrichtung der Chemnitzer Elf. Die erste große Chance des Spiels sollte jedoch dem HSV II gehören, nachdem Torun eine Flanke von rechts nach innen brachte und Schahin am langen Pfosten den Ball neben das Gehäuse von Klömich setzte. Ja, genau der Schahin, der noch am Mittwoch die deutsche U20 mit 1:0 gegen Italien auf der Fischerwiese in Führung brachte. Einen Führungstreffer gab es nach einer knappen Viertelstunde auch im Edmund-Plambeck-Stadion zu bewundern, allerdings für die falsche Elf. Groß hatte sich mit hohem Bein (!) nach einem Abspielfehler im Mittelfeld sowohl gegen Wilke als auch Emmerich durchgesetzt und stand plötzlich allein vor Klömich - keine Chance für den CFC-Keeper. Doch nur vier Minuten später der Ausgleich für den Club - nach einem Freistoß schlug der von Hampf getretene Ball aus ca. 25 Metern im rechten Toreck ein. Es entwickelte sich ein intensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten (Hampf/33., Kellig/38., Torun/40.), doch bis zum Pausentee sollten vorerst keine weiteren Treffer fallen.
Nach der Pause versuchte der CFC bei dem seit vier Spielen ungeschlagenen HSV II das Heft des Handelns zu übernehmen. Hampf und Schlosser (54., 55.) hatten die Führung auf dem Fuß bzw. auf dem Kopf, und in der 60. Minute hätte das 2:1 für den CFC eigentlich fallen müssen: Kellig spitzelte eine feine Eingabe von Schlosser direkt aufs Tor, doch Wolf verhinderte den Einschlag mit einem sensationellen Reflex. Nur kurze Zeit später hatte Kellig erneut zweifach die Gelegenheit, den Club in Führung zu bringen, doch das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. Und wie das in solchen Spielen dann eben so läuft - nach den Großchancen von "Kelle" bekommt CFC-Kapitän Becker für ein Allerweltsfoul die zweite Gelbe und durfte unter die Dusche verschwinden. Doch damit nicht genug, denn Nationalspieler Schahin traf nach einem langen Paß von Torun etwas überraschend zum 2:1 für die Hanseaten. Sollten die himmelblauen Bemühungen für umsonst gewesen sein? Schädlich reagierte, brachte Löwe, Thönelt und Sonnenberg ins Spiel. Zwei Minuten vor Ultimo sollte der Club belohnt werden; einen Freistoß aus der eigenen Hälfte verlängerte "Sonne" per Kopf, Müller legte den Ball artistisch mit der Hacke in die Mitte, wo Kellig durchstartete und zum vielumjubelten 2:2-Endstand vollendete!
Fazit: Der CFC bleibt seiner überraschend guten Serie gegen die zweiten Vertretungen der Bundesligisten treu - in dieser Saison gab es gegen die "Zweiten" noch keine Niederlage! Abgesehen von dieser Serie hat der Club nach dem Dreier in Berlin erneut bei einem unmittelbaren Tabellennachbarn wichtige Punkte geholt und hat nun vor dem ominösen Strich satte 7 Punkte Vorsprung. Sollte am nächsten Sonntag auf der Fischerwiese gegen Hertha II endlich der vierte (!!) Heimsieg der Saison gelingen, dürfte endgültig einem entspannten Ende der insgesamt unbefriedigenden Saison 08/09 entgegen gesehen werden.



