Spielbericht
FUWO
Eine Zumutung für die Fans
"Auf ein Neues!" So die Aufforderung auf der Anzeigetafel im Chemnitzer Sportforum nach dem 0:1 gegen Darmstadt. Von den 3600 Zuschauern dürften aber nur die allertreuesten dieser Aufforderung folgen. CFC-Präsident Thomßen sprach für alle: "Es war eine Zumutung." Chemnitz verpaßte die Chance auf einen sicheren Mittelplatz, steckt jetzt wieder voll im Abstiegskampf.
Darum: Darmstadt zeigte eine starke Leistung. Die beiden Innenverteidiger Heß und Bragin spielten fast erstligareif. Dagegen wirkten die CFC-Stürmer Boer, Schweizer und später Zweigler hilflos. Die Darmstädter gewannen fast alle Kopfballduelle, hatten in Havutcu und Weiß die viel beweglicheren Offensivspieler.
Deshalb: Was die CFC-Profis speziell in der ersten Hälfte boten, grenzte an Arbeitsverweigerung. Trainer Meyer maßlos enttäuscht: "Da ist nach drei Siegen hintereinander schon wieder Selbstzufriedenheit eingezogen. Wir haben die ganze Woche von der Bedeutung dieses Spiels gesprochen. Und nun dies." Wenigstens mit zwei Spielern konnte Meyer zufrieden sein: Renn und Veit, den beiden Vertragsamateuren.
Und so fiel die Entscheidung (30.): Weiß schoß, Barsikow blockte ab, Bakalorz vor die Füße. Der bediente wieder den freistehenden Weiß, dessen Heber aus 10 Metern war für Hiemann unerreichbar. Zwei weitere Weiß-Chancen vereitelten Hiemann (33.) und die Torlatte (50.). Dabei verletzte sich der Darmstädter, mußte ins Krankenhaus. Diagnose: Schienbeinbruch, halbes Jahr Pause.
Der Rest: CFC ohne spielerische Linie, umständlich (Barsikow, Köhler), viele Fehlpässe (Heidrich), Leichtsinnigkeiten (Veit). Darmstadt gefährlich mit Kontern.
(Thomas Scholze)
Eine Zumutung für die Fans
"Auf ein Neues!" So die Aufforderung auf der Anzeigetafel im Chemnitzer Sportforum nach dem 0:1 gegen Darmstadt. Von den 3600 Zuschauern dürften aber nur die allertreuesten dieser Aufforderung folgen. CFC-Präsident Thomßen sprach für alle: "Es war eine Zumutung." Chemnitz verpaßte die Chance auf einen sicheren Mittelplatz, steckt jetzt wieder voll im Abstiegskampf.
Darum: Darmstadt zeigte eine starke Leistung. Die beiden Innenverteidiger Heß und Bragin spielten fast erstligareif. Dagegen wirkten die CFC-Stürmer Boer, Schweizer und später Zweigler hilflos. Die Darmstädter gewannen fast alle Kopfballduelle, hatten in Havutcu und Weiß die viel beweglicheren Offensivspieler.
Deshalb: Was die CFC-Profis speziell in der ersten Hälfte boten, grenzte an Arbeitsverweigerung. Trainer Meyer maßlos enttäuscht: "Da ist nach drei Siegen hintereinander schon wieder Selbstzufriedenheit eingezogen. Wir haben die ganze Woche von der Bedeutung dieses Spiels gesprochen. Und nun dies." Wenigstens mit zwei Spielern konnte Meyer zufrieden sein: Renn und Veit, den beiden Vertragsamateuren.
Und so fiel die Entscheidung (30.): Weiß schoß, Barsikow blockte ab, Bakalorz vor die Füße. Der bediente wieder den freistehenden Weiß, dessen Heber aus 10 Metern war für Hiemann unerreichbar. Zwei weitere Weiß-Chancen vereitelten Hiemann (33.) und die Torlatte (50.). Dabei verletzte sich der Darmstädter, mußte ins Krankenhaus. Diagnose: Schienbeinbruch, halbes Jahr Pause.
Der Rest: CFC ohne spielerische Linie, umständlich (Barsikow, Köhler), viele Fehlpässe (Heidrich), Leichtsinnigkeiten (Veit). Darmstadt gefährlich mit Kontern.
(Thomas Scholze)


