Spielbericht
Fuwo
Rehhagel mit Lob nach Chemnitz-Sieg
Die spielerisch starke Chemnitzer Leistung krönte Boer in der 74. Minute mit dem verdienten 1:0 gegen den Tabellen-Zweiten Fortuna Köln. Laudeley flankt von rechts. Boer kann vom Fünf-Meter-Raum halbrechts einköpfen. Beide Mannschaften spielten offensiv, aber dennoch taktisch diszipliniert in der Abwehr. So entwickelte sich ein schnelles Spiel mit relativ wenigen Torchancen. Erst schossen Deffke (5.) für Fortuna und Illing (9.) für Chemnitz mit 22-Meter-Schüssen drüber. Dann vergaben beide Mannschaften ihre besten Chancen. Kölns Torwart hielt Zweiglers Kopfball nach Wienhold-Ecke (13.). Lottners Effetschuß verfehlte den rechten Pfosten nur um Zentimeter (20.).
Nach dem Rückstand machte Köln mehr Druck, erzielte aber keine zwingenden Chancen mehr. Nur noch erwähnenswert: Fortunas Hupe griff Torunarigha im Strafraum an. Foul oder nicht? Es gab keinen Elfmeter! Aufmerksamer Beobachter des besten Chemnitzer Heimspiels seit langem: Bremens Trainer Otto Rehhagel. Am 1. Dezember spielt Werder hier im DFB-Pokal-Viertelfinale. Rehhagels Kommentar: "Die Chemnitzer Mannschaft spielte sehr diszipliniert. Da ich Trainer Meyer und seine Fußballauffassung sehr gut kenne, war das keine Überraschung. Es wird ein schwerer Weg für uns."
(Thomas Scholze)
Kicker
Thorsten Boers Kopfball zum Sieg
Chemnitz-Trainer Meyer mußte sein Team umformieren. Regisseur und Torjäger Heidrich schaute nach seiner Gelb-Roten Karte in Wuppertal ohnehin zu, aber wegen einer Grippe paßte auch Veit. Dafür kam Illing, und Wienhold schlüpfte in die Heidrich-Rolle. [..]
Vor der Pause boten die Sachsen ein passables Spiel, machten auf den Außenbahnen durch Renn und Mehlhorn Druck, doch die routinierte Kölner Deckung ließ sich nicht ausheben. Die Kölner waren von Anbeginn taktisch auf ein Remis eingestellt.
Nach der Pause konnten die Rheinländer das Spiel vorerst offener gestalten, doch das Mühen der Chemnitzer zahlte sich noch aus. Nach einer Flanke von Laudeley köpfte Boer zur Entscheidung ein. Ein verdienter Sieg, zumal der Referee dem CFC noch einen Strafstoß verwehrte, nachdem Torunarigha von Hupe klar gefoult wurde.
(Uwe Hiller)
Rehhagel mit Lob nach Chemnitz-Sieg
Die spielerisch starke Chemnitzer Leistung krönte Boer in der 74. Minute mit dem verdienten 1:0 gegen den Tabellen-Zweiten Fortuna Köln. Laudeley flankt von rechts. Boer kann vom Fünf-Meter-Raum halbrechts einköpfen. Beide Mannschaften spielten offensiv, aber dennoch taktisch diszipliniert in der Abwehr. So entwickelte sich ein schnelles Spiel mit relativ wenigen Torchancen. Erst schossen Deffke (5.) für Fortuna und Illing (9.) für Chemnitz mit 22-Meter-Schüssen drüber. Dann vergaben beide Mannschaften ihre besten Chancen. Kölns Torwart hielt Zweiglers Kopfball nach Wienhold-Ecke (13.). Lottners Effetschuß verfehlte den rechten Pfosten nur um Zentimeter (20.).
Nach dem Rückstand machte Köln mehr Druck, erzielte aber keine zwingenden Chancen mehr. Nur noch erwähnenswert: Fortunas Hupe griff Torunarigha im Strafraum an. Foul oder nicht? Es gab keinen Elfmeter! Aufmerksamer Beobachter des besten Chemnitzer Heimspiels seit langem: Bremens Trainer Otto Rehhagel. Am 1. Dezember spielt Werder hier im DFB-Pokal-Viertelfinale. Rehhagels Kommentar: "Die Chemnitzer Mannschaft spielte sehr diszipliniert. Da ich Trainer Meyer und seine Fußballauffassung sehr gut kenne, war das keine Überraschung. Es wird ein schwerer Weg für uns."
(Thomas Scholze)
Kicker
Thorsten Boers Kopfball zum Sieg
Chemnitz-Trainer Meyer mußte sein Team umformieren. Regisseur und Torjäger Heidrich schaute nach seiner Gelb-Roten Karte in Wuppertal ohnehin zu, aber wegen einer Grippe paßte auch Veit. Dafür kam Illing, und Wienhold schlüpfte in die Heidrich-Rolle. [..]
Vor der Pause boten die Sachsen ein passables Spiel, machten auf den Außenbahnen durch Renn und Mehlhorn Druck, doch die routinierte Kölner Deckung ließ sich nicht ausheben. Die Kölner waren von Anbeginn taktisch auf ein Remis eingestellt.
Nach der Pause konnten die Rheinländer das Spiel vorerst offener gestalten, doch das Mühen der Chemnitzer zahlte sich noch aus. Nach einer Flanke von Laudeley köpfte Boer zur Entscheidung ein. Ein verdienter Sieg, zumal der Referee dem CFC noch einen Strafstoß verwehrte, nachdem Torunarigha von Hupe klar gefoult wurde.
(Uwe Hiller)


