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10. Spieltag · DDR-Oberliga
BSG Chemie Leipzig
Wappen von BSG Chemie Leipzig
1:3(0:1)
Wappen von FC Karl-Marx-Stadt
FC Karl-Marx-Stadt
Samstag, 19. November 1983, 13:30 UhrGeorg-Schwarz-Sportpark, Leipzig
SpielberichtSpieltag/Tabelle

Spielbericht

FUWO

FCK-Kombinationsstil imponierte

[..] Da wirkte der FCK einfach zu abgeklärt, seiner Mittel im konsequenten Deckungsverhalten ebenso sicher wie im schnellen, beherzten Erfassen von Kontersituationen, die sich gerade jetzt in Hülle und Fülle ergaben. [..] Wenn auch nicht durchgängig, so praktizierte der FCK doch gefälligen, verständnisvollen und technisch anschauenswerten Fußball. Damit erklärt sich die auch in Leipzig niemals ernsthaft angetastete Erfolgskette.

(Dieter Buchspieß)


Junge Welt

Die Gäste konnten die schnelle Führung zunächst nicht ausbauen, da die Leipziger mit großem Kampfeswillen zur Aufholjagd bliesen. Sie fanden aber keine Mittel, um die dichtgestaffelte Karl-Marx-Städter Abwehr zu überwinden. Selbst nach dem 0:2 verlöschte der Leipziger Kampfgeist nicht, der aber gegen die spielerisch besseren Gäste allein nicht ausreichte. Sie gewannen schließlich 3:1 und hatten am Ende noch weitere Chancen, um Tore zu erzielen.

(Hans Richter)

Aufstellungen

BSG Chemie LeipzigWappen von BSG Chemie Leipzig

T Saumsiegel
A J. FritscheGelbe Karte
A Reimer
A St. Fritzsche
A Heinemann (60. Kaubitzsch)
M Illge
M Graul
M Werner
S Breitkopf
S Geßner (58. Kühne)
S Leitzke

Trainer: Gerd Struppert

FC Karl-Marx-StadtWappen von FC Karl-Marx-Stadt

T Krahnke
A Bähringer
A Birner
A Uhlig
A Schwemmer
M A. Müller
M Neuhäuser
M J. Müller
S Persigehl
S Schubert
S Bemme

Trainer: Manfred Lienemann

Spielverlauf

Tore

0:1 Persigehl (7.)
0:2 Neuhäuser (54.)
1:2 Illge (68.)
1:3 Bemme (77.)

Schiedsrichter

Hagen (Dresden)

Zuschauer

8.000 im Georg-Schwarz-Sportpark, Leipzig

Stimmen zum Spiel

Trainerstimmen

Gerd Struppert (FuWo)
"Wiederum mußten wir nach einem frühen Torrückstand um Geschlossenheit ringen. Wann endlich können wir das einmal ausschalten? Unsere Moral blieb auch nach dem 0:2 unangetastet, doch unverkennbar war die große Zahl an Zweikampfverlusten gegenüber dem spritziger wirkenden FCK."

Manfred Lienemann (FuWo):
"Noch immer ist der Georg-Schwarz-Sportpark ein heißes Pflaster! Kämpferisch setzte uns Chemie bis weit in die 2. Halbzeit hinein zu, spielerisch lagen alle Vorteile jedoch jederzeit auf unserer Seite. Bei dieser Chancenanhäufung mußten für uns mehr Tore fallen."