CFC zeigt sich im "Stadion im Bildungszentrum" völlig im Bilde
von Frank Neubert
Sowas nennt man dann wohl einen "Big Point" - drei Punkte bei einem Mitfavoriten um den Staffelsieg entführt und dies fünf Minuten vor Spielschluß durch die beiden eingewechselten Spieler! Frecherweise kommt noch dazu, daß der Gastgeber deutlich mehr vom Spiel und auch eine ganze Handvoll guter Torchancen hatte, die allerdings von einem sehr aufmerksamen Pentke stets vereitelt wurden. Da der letztwöchige Tabellenführer aus Magdeburg mit 1:2 bei den Dosenhändlern aus Leipzig verlor, dürfen sich die Himmelblauen bis zum nächsten Wochenende ungestört an der Tabellenspitze aalen.
Der Gastgeber aus Halle kam zügig in die Partie, bereits nach fünf Minuten zischte ein HFC-Freistoß über die Latte des CFC-Tores. In der Folgezeit versuchten sich Neubert (Flachschuß, 14., Pentke hält) und Boltze (Kopfball, 17., vorbei), bevor Richter mit einem harmlosen Kopfball (21.) andeutete, daß auch der Club gewillt war, sich am Spiel zu beteiligen. Doch bevor die ca. 450 mitgereisten Fans zum ersten Mal in Wallung kamen, sollten noch weitere zehn Rumpelminuten vergehen. Erst in der 37. Minute brannte es lichterloh im HFC-Strafraum, dafür auch auch gleich richtig heftig: Nach einer Garbu-Ecke köpfte Schaschko aus dem Hinterhalt per Aufsetzer in Richtung rot-weißes Tor. Keeper Horvat rutschte der Ball durch die Füße, und David schlug im letzten Moment die Kugel artistisch von der Linie. Die umstehenden CFC-Spieler reklamierten sofort auf "Tor", aber Referee Meyer ließ sich nicht erweichen.
Auch nach der Pause war der HFC sofort wieder Herr im Haus. Der kleine Kanitz setzte nach einer Musterflanke zum Kopfball an (48.), zum Glück war Pentke hellwach mit aus der Kabine gekommen. Schädlich hatte seine Elf zunächst unverändert wieder auf den Rasen geschickt, doch nur 6 Minuten später wechselte der CFC-Coach Förster ein und den blassen Dobry aus. Ein Glücksgriff, wie sich noch zeigen sollte. Aber Halle war immer noch am Drücker: Lindenhahn stürmte in den Chemnitzer Strafraum, doch der junge Mann verhedderte sich - den heißen Atem von Sträßer im Nacken spürend - in den eigenen Füßen (68.). Kurz darauf kam Wirbelwind Kanitz nach steilem Zuspiel über links angestürzt, aber Pentke klaute ihm cool und lässig das Spielobjekt vor der Fußspitze weg. Ganz große Partie des CFC-Keepers!
Halle gingen so langsam Luft und Ideen aus. Und Trainerfuchs Schädlich setzte auf Offensive: Schaschko raus, Löwe hinter, Schlosser vorn rein. Diese Maßnahme brachte frischen Wind in die himmelblaue Offensive und piekste in die offene HFC-Abwehr. Erst deutete Garbuschewski bei zwei schönen Schüssen an, daß der Club jetzt tatsächlich ernst macht, dann schlugen die beiden Einwechsler eiskalt zu. Schlosser tankt sich gegen zwei HFC-Spieler durch und senst eine scharfe Flanke auf den langen Pfosten. Dort lauert Förster, der völlig ungedeckt mit einem prächtigen Kopfball zum 1:0 einnetzt! Fetter Jubel hinterm "Moschendroahtzoun" in der Gästekurve! Beide Teams wechselten noch einmal, doch dies änderte am schicken Spielstand überhaupt nichts mehr.
Fazit: CFC-Trainer Gerd Schädlich sprach nach dem Spiel von "einem glücklichen Sieg". Das mag durchaus stimmen, aber die drei Punkte sind trotzdem im Kasten. Und damit auch das gestiegene Selbstwertgefühl der Truppe. Der strenge Coach rang sich im MDR sogar ein Lob für Schlosser und Förster ab: "Die Spieler, die hereinkamen, haben ihre Sache richtig gut gemacht". Na, wenn das mal nicht die Brüste schwellen lässt! Jetzt kommen zwei Heimspiele in Folge - Lübeck und Havelse. Eine bessere Chance, sich an der RL-Spitze festzubeißen und das Ego noch weiter aufzupolieren, gibt es gar nicht! Auf gehts, Jungs!!
Der Gastgeber aus Halle kam zügig in die Partie, bereits nach fünf Minuten zischte ein HFC-Freistoß über die Latte des CFC-Tores. In der Folgezeit versuchten sich Neubert (Flachschuß, 14., Pentke hält) und Boltze (Kopfball, 17., vorbei), bevor Richter mit einem harmlosen Kopfball (21.) andeutete, daß auch der Club gewillt war, sich am Spiel zu beteiligen. Doch bevor die ca. 450 mitgereisten Fans zum ersten Mal in Wallung kamen, sollten noch weitere zehn Rumpelminuten vergehen. Erst in der 37. Minute brannte es lichterloh im HFC-Strafraum, dafür auch auch gleich richtig heftig: Nach einer Garbu-Ecke köpfte Schaschko aus dem Hinterhalt per Aufsetzer in Richtung rot-weißes Tor. Keeper Horvat rutschte der Ball durch die Füße, und David schlug im letzten Moment die Kugel artistisch von der Linie. Die umstehenden CFC-Spieler reklamierten sofort auf "Tor", aber Referee Meyer ließ sich nicht erweichen.
Auch nach der Pause war der HFC sofort wieder Herr im Haus. Der kleine Kanitz setzte nach einer Musterflanke zum Kopfball an (48.), zum Glück war Pentke hellwach mit aus der Kabine gekommen. Schädlich hatte seine Elf zunächst unverändert wieder auf den Rasen geschickt, doch nur 6 Minuten später wechselte der CFC-Coach Förster ein und den blassen Dobry aus. Ein Glücksgriff, wie sich noch zeigen sollte. Aber Halle war immer noch am Drücker: Lindenhahn stürmte in den Chemnitzer Strafraum, doch der junge Mann verhedderte sich - den heißen Atem von Sträßer im Nacken spürend - in den eigenen Füßen (68.). Kurz darauf kam Wirbelwind Kanitz nach steilem Zuspiel über links angestürzt, aber Pentke klaute ihm cool und lässig das Spielobjekt vor der Fußspitze weg. Ganz große Partie des CFC-Keepers!
Halle gingen so langsam Luft und Ideen aus. Und Trainerfuchs Schädlich setzte auf Offensive: Schaschko raus, Löwe hinter, Schlosser vorn rein. Diese Maßnahme brachte frischen Wind in die himmelblaue Offensive und piekste in die offene HFC-Abwehr. Erst deutete Garbuschewski bei zwei schönen Schüssen an, daß der Club jetzt tatsächlich ernst macht, dann schlugen die beiden Einwechsler eiskalt zu. Schlosser tankt sich gegen zwei HFC-Spieler durch und senst eine scharfe Flanke auf den langen Pfosten. Dort lauert Förster, der völlig ungedeckt mit einem prächtigen Kopfball zum 1:0 einnetzt! Fetter Jubel hinterm "Moschendroahtzoun" in der Gästekurve! Beide Teams wechselten noch einmal, doch dies änderte am schicken Spielstand überhaupt nichts mehr.
Fazit: CFC-Trainer Gerd Schädlich sprach nach dem Spiel von "einem glücklichen Sieg". Das mag durchaus stimmen, aber die drei Punkte sind trotzdem im Kasten. Und damit auch das gestiegene Selbstwertgefühl der Truppe. Der strenge Coach rang sich im MDR sogar ein Lob für Schlosser und Förster ab: "Die Spieler, die hereinkamen, haben ihre Sache richtig gut gemacht". Na, wenn das mal nicht die Brüste schwellen lässt! Jetzt kommen zwei Heimspiele in Folge - Lübeck und Havelse. Eine bessere Chance, sich an der RL-Spitze festzubeißen und das Ego noch weiter aufzupolieren, gibt es gar nicht! Auf gehts, Jungs!!


