Mit Kampf und Krampf zum Sieg
von Matthias Mally
Der unangefochtene Tabellenführer gegen den 13. der Tabelle. Die heimstärkste Mannschaft gegen den 14. der Auswärtstabelle. Chemnitz gegen Wilhelmshaven, auf dem Papier eine klare Sache. Trotz oder gerade durch viel Kampf und Anstrengung konnte am Ende ein hochverdientes 1:0 bejubelt werden.
Nachdem Wolfsburg am Vortag durch ein 5:0 in Cottbus beeindrucken konnte, standen die Himmelblauen gehörig unter Druck. Anstatt sich davon lähmen zu lassen, beherrschten sie von Beginn an Spiel und Gegner. Gerade einmal 10 Minuten dauerte es, bis der CFC in Person von Marcel Schlosser die erste große Möglichkeit hatte. Nach sehenswerten Solo schlenzte er den Ball gegen den Pfosten. Von Beginn an war auffällig, das der Gast aus dem Norden allein aufs Verhindern von Gegentoren aus war. Kompakt präsentierten sie sich mit allen 11 Spielern im Deckungsverbund, was das Herausspielen von Chancen sehr schwer machte. So dauerte es bis zur 23. Minute, bis es die nächste nennenswerte Chance gab. Der Kopfball von Dobry verfehlte sein Ziel nur knapp. Keine zwei Minuten später traf der Club in Person von Peßolat erneut Aluminium. So gestaltete sich ein Spiel auf ein Tor, in der ersten Halbzeit jedoch ohne zählbares. Neben den vergebenen Chancen rauften sich die 4.058 auch über Schieri Beitinger die Haare, der es tatsächlich fertig brachte, sage und schreibe drei Ecken für den CFC in Abstöße für Wilhelmshaven umzudeuteten!
Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Der CFC drückte, Wilhelmshaven verteidigte mit Mann und Maus. Es machte den Eindruck, das dem CFC die Ideen fehlten, um das Abwehrbollwerk der Gäste zu durchbrechen. Mit den Einwechslungen von Tüting und Schaschko kam etwas neuer Schwung in die Aktionen der Himmelblauen. Während Chris Löwe in der 62. Minute das Tor noch um Zentimeter verfehlte machte es unser Kapitän Richter 3 Minuten später besser. Einen völlig berechtigter Handelfmeter wurde bei knapp 30 Grad eiskalt verwandelt. Das Stadion explodierte, viele Steine hörte man purzeln. So mancher konnten bei dem Elfmeter gar nicht hinschauen. Mit der Führung im Rücken hätte wiederum Dobry nur 2 Minuten nach dem 1:0 für die Entscheidung sorgen können, doch zum inzwischen dritten male wurde nur Aluminium getroffen. Da Wilhelmshaven weiterhin defensiv orientiert blieb und der Club wohl so langsam dem Aufwand und der Anstrengung, immer wieder gegen die nördliche Abwehrmauer anzurennen, Tribut zollen musste, verflachte die Partie. In den letzten Minuten des Spiels wurde Wilhelmshaven noch einmal aktiv und hatte in der 86. Minute die Chance zum Ausgleich, doch Gästespieler Jurez verzog. Somit konnte die Mannschaft, die Fans und Trainerstab gemeinsam den nächsten Sieg feiern.
Fazit: Es zählen die drei Punkte. In welcher Art und Weise es zustande kam, interessiert im nachhinein niemanden mehr. Man kann der Mannschaft nicht wirklich einen Vorwurf machen, da sich ein jedes anderes Spitzenteam gegen destruktiv spielende, chronisch mauernde Wilhelmshavener ebenso schwer getan hätte. Auf Grund der Spielanteile und Chancenverteilung war der Sieg trotzdem hochverdient. Fakt ist, das wieder ein Schritt Richtung Liga 3 getan ist. Nun lasst uns alle nach Bremen fahren, um dort gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen.
Nachdem Wolfsburg am Vortag durch ein 5:0 in Cottbus beeindrucken konnte, standen die Himmelblauen gehörig unter Druck. Anstatt sich davon lähmen zu lassen, beherrschten sie von Beginn an Spiel und Gegner. Gerade einmal 10 Minuten dauerte es, bis der CFC in Person von Marcel Schlosser die erste große Möglichkeit hatte. Nach sehenswerten Solo schlenzte er den Ball gegen den Pfosten. Von Beginn an war auffällig, das der Gast aus dem Norden allein aufs Verhindern von Gegentoren aus war. Kompakt präsentierten sie sich mit allen 11 Spielern im Deckungsverbund, was das Herausspielen von Chancen sehr schwer machte. So dauerte es bis zur 23. Minute, bis es die nächste nennenswerte Chance gab. Der Kopfball von Dobry verfehlte sein Ziel nur knapp. Keine zwei Minuten später traf der Club in Person von Peßolat erneut Aluminium. So gestaltete sich ein Spiel auf ein Tor, in der ersten Halbzeit jedoch ohne zählbares. Neben den vergebenen Chancen rauften sich die 4.058 auch über Schieri Beitinger die Haare, der es tatsächlich fertig brachte, sage und schreibe drei Ecken für den CFC in Abstöße für Wilhelmshaven umzudeuteten!
Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Der CFC drückte, Wilhelmshaven verteidigte mit Mann und Maus. Es machte den Eindruck, das dem CFC die Ideen fehlten, um das Abwehrbollwerk der Gäste zu durchbrechen. Mit den Einwechslungen von Tüting und Schaschko kam etwas neuer Schwung in die Aktionen der Himmelblauen. Während Chris Löwe in der 62. Minute das Tor noch um Zentimeter verfehlte machte es unser Kapitän Richter 3 Minuten später besser. Einen völlig berechtigter Handelfmeter wurde bei knapp 30 Grad eiskalt verwandelt. Das Stadion explodierte, viele Steine hörte man purzeln. So mancher konnten bei dem Elfmeter gar nicht hinschauen. Mit der Führung im Rücken hätte wiederum Dobry nur 2 Minuten nach dem 1:0 für die Entscheidung sorgen können, doch zum inzwischen dritten male wurde nur Aluminium getroffen. Da Wilhelmshaven weiterhin defensiv orientiert blieb und der Club wohl so langsam dem Aufwand und der Anstrengung, immer wieder gegen die nördliche Abwehrmauer anzurennen, Tribut zollen musste, verflachte die Partie. In den letzten Minuten des Spiels wurde Wilhelmshaven noch einmal aktiv und hatte in der 86. Minute die Chance zum Ausgleich, doch Gästespieler Jurez verzog. Somit konnte die Mannschaft, die Fans und Trainerstab gemeinsam den nächsten Sieg feiern.
Fazit: Es zählen die drei Punkte. In welcher Art und Weise es zustande kam, interessiert im nachhinein niemanden mehr. Man kann der Mannschaft nicht wirklich einen Vorwurf machen, da sich ein jedes anderes Spitzenteam gegen destruktiv spielende, chronisch mauernde Wilhelmshavener ebenso schwer getan hätte. Auf Grund der Spielanteile und Chancenverteilung war der Sieg trotzdem hochverdient. Fakt ist, das wieder ein Schritt Richtung Liga 3 getan ist. Nun lasst uns alle nach Bremen fahren, um dort gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen.


